Wilhelmshaven Wie sieht es mit der Arbeitsbelastung der Mitarbeiter beim Eigenbetrieb Grundstücke und Gebäude der Stadt aus? Laut Oberbürgermeister Carsten Feist (parteilos) ist GGS nach wie vor leistungsfähig. In der Sondersitzung des Betriebsausschusses hatte der GGS-Vorsitzende Helmut Möhle (CDU) erneut darauf hingewiesen, dass etliche Stellen (42 von 183) unbesetzt seien. „Warum müssen die Mitarbeiter 20 Prozent Überstunden leisten, wenn alle Stellen besetzt sind?“, fragt Möhle (Lokal26 berichtete).

Feist: „Die Behauptungen erwecken den Eindruck, Projekte könnten mangels Mitarbeiter nicht gestemmt werden. Das schädigt nicht nur den guten Ruf, es demotiviert die Mitarbeitenden.“

Möhle wies am Freitag gegenüber der Redaktion darauf hin, dass es das zugesagte Gespräch mit dem Fachbereichsleiter Personal der Verwaltung bis heute nicht gegeben habe. Die Personalsituation bei GGS sei von ihm, Möhle, auf die Tagesordnung der Sitzung gesetzt worden. In der Einladung war der Punkt nicht mehr zu lesen, so Möhle. Deshalb habe er im Namen aller Ausschussmitglieder eine Sondersitzung gefordert.

Zum Stichtag 30. Juni 2019 waren im Stellenplan GGS tatsächlich 42 Stellen als nicht besetzt ausgewiesen, schreibt die Stadt gestern. Zum Beispiel seien davon 16 Stellen mit einen „Abgangsvermerk“ versehen gewesen. Das heißt, aufgrund von Änderungen in Aufgaben und Zuständigkeiten sei der Bedarf an diesen Stellen bei GGS nicht mehr gegeben. Auch befristete Arbeitsverhältnisse seien im Stellenplan nur bedingt abbildbar. Solche Mitarbeiter besetzten zwar eine Stelle, diese müsse im Stellenplan aus rechtlichen Gründen als unbesetzt dargestellt werden, schreibt die Stadt. Derzeit zeichne sich für elf Stellen eine Besetzung ab. Für weitere sieben Stellen würden derzeit Bedarfe geprüft.

Maik MichalskiLeitung Lokalredtion

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