Wilhelmshaven Liebe Leserinnen und Leser der Wilhelmshavener Zeitung,

wir alle gemeinsam befinden uns in einer Krise. Es ist die größte seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Das stellt die Menschen und die Unternehmen in unserer Region vor große Herausforderungen.

Wir brauchen Solidarität, Empathie, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.

Unsere Aufgabe als Zeitung ist es darüber hinaus, Sie weiter über das Geschehen in Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund zu informieren. Wir tun das auf allen uns zur Verfügung stehenden Kanälen, gedruckt oder im Internet. Wir werden weiter die Geschehnisse erklären, bewerten, einordnen und kommentieren.

Wir, das sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Unternehmen, zu denen auch viele hundert Zusteller gehören, die Ihnen wie bisher jeden Morgen die gedruckte Zeitung zustellen. Wir bedanken uns bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie uns helfen, unsere so genannte systemrelevante Aufgabe auch in diesen schweren Zeiten zu erfüllen.

Wir danken aber auch allen anderen Unternehmen und Menschen, die jetzt jeden Tag dafür sorgen, dass wir mit allem Lebensnotwendigen versorgt werden und dass die Infrastruktur unseres Gemeinwesens weiter funktioniert.

Den Unternehmen und den Menschen, die für Sie arbeiten, stehen schwere Zeiten bevor. Das gilt auch für uns, denn verständlicherweise geben unsere Kunden deutlich weniger Anzeigen auf, streuen deutlich weniger Beilagen und lassen deutlich weniger drucken als bisher.

Zeigen Sie sich solidarisch mit den heimischen Unternehmen. Stellen Sie Anschaffungen wenn möglich hinten an und geben Sie das Geld nach Ende der Krise bei den Unternehmen vor Ort und nicht im Internet aus. Das kann Ihr ganz persönlicher Beitrag zur Bewältigung der Krise sein. Jeder kann etwas tun.

Halten Sie Ausschau nach Menschen, deren Verhalten Mut macht und Beispiel gibt. Informieren Sie uns bitte darüber. Wir lassen dann unsere Leserinnen und Leser unserer Zeitung daran teilhaben. Gemeinsam sind wir stark!

Bitte halten Sie sich unbedingt an die behördlichen Regeln und bleiben Sie gesund.

Dr. Stephan Kolschen, Geschäftsführer, und Gerd Abeldt,Chefredakteur.

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