Wilhelmshaven Fälschungen im großen Stil hat der Zoll jetzt in Wilhelmshaven aufgedeckt. Am Montag, 6.September, rund 11.000 Softdrinks unter zollamtlicher Überwachung der Vernichtung zugeführt. Es handelte sich um Fälschungen namhafter Getränkemarken, deren Einfuhr aus dem Nahen Osten bereits Mitte Juni am Container Terminal Wilhelmshaven durch den Zoll aufgehalten wurde.

Gelangen Waren aus dem nichteuropäischen Ausland in das Zollgebiet der Europäischen Union, so sind diese beim Zoll anzumelden.

„Dies ist für die gefälschten Marken-Softdrinks auch geschehen. Meine Kollegen beim Zollamt am Container Terminal Wilhelmshaven haben den Inhalt Containers im Anschluss begutachtet und stießen auf rund 450 Kisten mit Getränkeflaschen,“ erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

Bereits auf den ersten Blick hegten die Zoll-Abfertigungsbeamten berechtigte Zweifel daran, dass die Getränke Originale sind. Die Flaschen seien unsauber gewesen und teilweise nicht vollständig verschlossen worden, teilte das Hauptzollamt mit.

Im sich anschließenden Austausch zwischen Zoll und Markenrechtsinhaber wurde der Fälschungsverdacht bestätigt; die Getränkeflaschen wurden nun unter zollamtlicher Überwachung umweltgerecht vernichtet.

„Uns ging es in diesem Fall nicht ausschließlich um den Schutz von Markenrechten. Im Vordergrund stand der Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren. Ganz offensichtlich befanden sich die Getränkeflaschen in einem desolaten Zustand und die Inhaltsstoffe der Softdrinks waren unbekannt. Derartige Lebensmittel müssen dem Markt entzogen werden“, so Mauritz weiter.

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