Spiekeroog Ein Paradies für Touristen. Doch was sollte man gesehen haben? Wo sollten Gäste hin, wenn sie zum ersten Mal auf die Insel kommen? Bürgermeister Matthias Piszczan, der Vorsitzende der Kulturstiftung Bernd Fiegenheim und der Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH haben Antworten.

Matthias Piszcan liebt den Ortskern

Matthias Piszczan Das Antlitz des Ortskerns – anheimelnd, von historischem Charakter. Jetzt, unter dem grünen Dach der Bäume, im Winter gemütlich leuchtend. „Man fühlt sich angekommen, zuhause. An zweiter Stelle steht der Strand, die unendliche Weite für Spaziergänge, Seele baumeln und sich durchpusten lassen, Wind-Sand-Peeling auf der Haut. Nordseeinsel in Reinkultur. Auch die Natur in den Dünen spendet Kraft, hilft, dem Alltag zu entfliehen. „Eine Oase für die Seele.“

Bernd Fiegenheim erfreut sich an den Kunstwerken

Bernd Fiegenheim liebt Spuren, die Künstler auf der Insel hinterlassen. Auf diese Spuren stößt der Gast gleich nach seiner Ankunft am Weg vom Hafen in das Inseldorf. Dort stehen die „Dalben“ des Künstlers Bernd Finkenwirth. Ein anderer Künstler ist Hannes Helmke mit dem Utkieker am Weg zum Strand – ein Wahrzeichen der Insel, hoch oben auf einer Düne – und dem Wattkieker am Zeltplatzkiosk, Ruhe ausstrahlend, schaut aufs Watt und vermittelt eine verzaubernde Atmosphäre. Einblicke in andere Inselwelten vermitteln das Nationalparkhaus Wittbülten mit dem Walskelett und das Inselmuseum. Die Geschichte der Insel gibt es nicht nur zu sehen, sie wird hier gelebt. Den Blick in die Weite öffnen die Übergänge von den Dünen auf Strand, Sandbänke und und Nordsee.

Ansgar Ohmes empfiehlt das Kurzentrum

Als seinen touristischen Lieblingsplatz  bezeichnet Ansgar Ohmes das neu gestaltete Kurzentrum zwischen Inselbad & Dünenspa sowie der Touristinformation „Kogge“ mit dem Erlebnis-Golfparcours. Ausspannen, Schauen oder Spielen, der Gast hat die Wahl. Gleich zwei Lieblingsplätze bietet der Strand, im Westen das Zeltplatzidyll, die Hessenwand als Bollwerk gegen die bei Sturm auf die Insel brandende Nordsee und die Vogelbeobachtungsstation sowie im Osten die ursprüngliche Flora und Fauna Spiekeroogs.Hinzu kommen die vielen kleinteiligen Angebote wie Inselkirchen, der Kur- und der Rosengarten, das Singen in den Dünen und der Circus Tausendtraum. „Doch eigentlich bietet Spiekeroog überall Raum für Ruhe und Erholung, für sein dürfen, wie man ist, sich nicht verstellen müssen, für Entschleunigung.

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Corona-Lockerungen beleben die Insel

Die Lockerungen in der Corona-Krise beleben Spiekeroog: „Es war wie im Winter: nur Insulaner, kein Plausch an der Ecke, kein Austausch. Jetzt herrscht wieder Leben in den Straßen auf der Insel“, berichtet der Bürgermeister Matthias Piszczan vor einigen Tagen freudig.

Sorge um historische Pferdebahn dämpft die Freude

Die Bahn ist die einzige in Europa, die seit 1880 auf ihrer Originaltrasse fährt – ein Kulturgut von europaweiter Bedeutung. Doch nun ist ihr Fortbestand bedroht, denn ein Deichschart ist nicht mehr sicher und muss langfristig ersetzt werden. Das bedeutet eine immense Investition.

Die Inseln – Wahre Sehnsuchtsorte an der Nordsee

Schuhe aus, Socken aus und rein mit den Füßen in den Sand. Was für ein unbeschreibliches Gefühl! Aber warum fühlen wir uns am Strand und auf einer Insel so frei?

Klaus HändelLokalredaktion

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