Nordseeküste In Zeiten des Coronavirus gibt es viele Fragen und stündlich kommen neue Nachrichten oder Entwicklungen an die Öffentlichkeit. Damit Sie gut informiert sind, hier eine Übersicht zu den aktuellsten Erkenntnissen:

Mehr Informationen im neuen Newsticker

Samstag, 28. März: Weitere Informationen finden Sie in unserem neuen Newsticker

IWF: Weltwirtschaft wird „schwere“ Rezession erleben

Freitag, 27. März (21.28 Uhr): Die Weltwirtschaft befindet sich nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Coronavirus-Pandemie schon in einer Rezession.
Die Wirtschaft in den USA und weiteren reichen Ländern schrumpfe bereits, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Freitag. Die Weltwirtschaft werde wegen des Virus in diesem Jahr eine „schwere“ Rezession erleben, warnte Georgiewa. Auch die Industriestaaten-Organisation OECD erwartet wegen der Corona-Krise eine Rezession in vielen Volkswirtschaften.
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Stadt Jever nimmt Stellung zur aktuellen Lange

Freitag, 27. März (19.57 Uhr): Auf ihrer Internetseite hat die Stadt Jever einen ausführlichen Artikel zum Coronavirus und der aktuellen Lage veröffentlicht. Den Bericht finden Sie hier

Corona-Szenarien: Innenministerium für viel mehr Tests

Freitag, 27. März (18.53 Uhr): Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Wissenschaftler untersuchen lassen, wie bestimmte staatliche Maßnahmen das Tempo der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland beeinflussen würden. In dem Arbeitspapier werde festgehalten, wie sich die aktuelle Situation auf die innere Sicherheit auswirken könnte, „welche unterschiedlichen Verläufe sind hier denkbar“, sagte Ministeriumssprecher Steve Alter am Freitag in Berlin.

Wirtschaft ächzt unter der Corona-Krise

Freitag, 27. März (18.49 Uhr): Viele Firmen berichten von akuten Engpässen bei ihrer Liquidität: Laut einer Umfrage der IHK rechnen 30 Prozent der Unternehmen mit einem Umsatzrückgang zwischen 25 und 50 Prozent.
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Wohnungslose in Ostfriesland: Zu Hause sein ohne Zuhause?

Freitag, 27. März (18.46 Uhr): Abstand halten, Hände häufig waschen oder desinfizieren, möglichst zu Hause bleiben. Die aktuellen Anweisungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind von einer Gruppe der Bevölkerung nicht so leicht einzuhalten: Wohnungslose. Wie das Diakonische Werk Harlingerland der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers in einer Pressemitteilung betonte, ist für diese Menschen eine Bevorratung von Lebensmitteln oder anderen Gütern kaum umsetzbar.
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Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Friesland

Freitag, 27. März (18.26 Uhr): Im Landkreis Friesland gibt es einen neuen Corona-Fall. Es handelt sich um den Ehemann einer bereits infizierten Person, beide sind Reiserückkehrer. Aktuell sind somit in Friesland fünf Corona-Infizierte gemeldet, von denen sich aber einer derzeit nicht in Friesland aufhält. Der Landkreis Wittmund meldet vier neue positiv auf Corona getestete Fälle, insgesamt sind damit 14 Personen infiziert. Insgesamt 128 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Corona-Todesfall im Landkreis Oldenburg

Freitag, 27. März (18.08 Uhr): Ein älterer Mann aus Delmenhorst ist am Freitagmorgen an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Das teilten der Landkreis Oldenburg sowie die Stadt Delmenhorst am Freitag mit. Der 89-Jährige war zuvor in das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum eingeliefert worden.

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt indes 56 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung. Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte. 281 Personen befinden sich zur Zeit aktiv in häuslicher Isolation /Quarantäne. In diesen 281 Personen sind die 51 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet. Das berichtete die Nordwest-Zeitung am Freitagabend.

Esenser Tafel startet am Montag

Freitag, 27. März (18.03 Uhr): Bis zu 240 Menschen oder etwa 70 Bedarfsgemeinschaften sind es, die über den Verein Esenser Tafel versorgt werden. Weil der Vorstand mit einem neuen Konzept die derzeit erforderlichen Hygienerichtlinien weitestgehend einhalten kann, hat der Landkreis Wittmund der Organisation jetzt genehmigt, die Ausgabe nach zwei Wochen Pause wieder öffnen zu können. Das teilt Vorsitzende Birgitt Hedlefs mit.

Da auch eine Handvoll Mitarbeiter der Tafel bereit sind, sich mit Mundschutz und Einmalhandschuhen ausgestattet wieder in den Dienst der guten Sache zu stellen, wird ab Montag, 30. März, montags bis samstags ab 10 Uhr eine Ausgabe unter freiem Himmel im Innenhof des Hauses der Begegnung organisiert. „Unsere Fahrer holen die Ware vorher direkt aus den Märkten ab und platzieren sie ohne weitere Aufarbeitung für unsere Kundschaft“, kündigt Hedlefs an, die davon ausgeht, dass sich angesichts der höheren Zahl von Ausgabetagen die Resonanz an jedem Einzelterminen reduziert. Bis zu 15 Abholer sollen am Morgen maximal bedient werden.

Würzburger Seniorenheim wird trotz zwölf Todesfällen nicht evakuiert

Freitag, 27. März (18 Uhr): Das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus, in dem zwölf Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das teilten Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, Johann Löw, am Freitag mit.

Die Isolierung der positiv auf das Virus getesteten Personen auf Stationen innerhalb der Einrichtung sei nach langer Abwägung aller Faktoren die medizinisch sinnvollste Lösung, hieß es. Schuchardt betonte, die Einrichtung leide derzeit vor allem an einem Mangel an Personal und Schutzkleidung.

Den Angaben vom Freitag zufolge wohnen in der Einrichtung und einer Nachbareinrichtung derzeit 161 meist hochbetagte und demenzkranke Menschen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagabend.

Befristete Sonderregeln sollen Kliniken und Praxen entlasten

Freitag, 27. März (17.39 Uhr): Krankenhäuser und Praxen sollen angesichts der Corona-Epidemie von bestimmten weiteren Vorgaben entlastet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen (G-BA) beschloss dafür am Freitag befristete Sonderregeln, die auch Infektionsrisiken verringern sollen.

So können Patienten, die Kliniken verlassen, gleich größere Packungsgrößen von Arzneimitteln für die Versorgung zu Hause verordnet bekommen. Dies soll vermeiden, dass die oft geschwächten und damit besonders gefährdeten Menschen in Praxen gehen müssen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

Weniger Luftverschmutzung wegen Ausgangsbeschränkungen in Europa

Freitag, 27. März (17.37 Uhr): Die Luftverschmutzung in Großstädten Europas ist seit der Einführung von Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus nach Daten der europäischen Raumfahrtagentur Esa zurückgegangen. Satellitendaten hätten einen starken Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentrationen insbesondere in Mailand, Paris und Madrid gezeigt, teilte die Esa am Freitag mit. In Italien, Spanien und Frankreich sind im Kampf gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 strenge Ausgangssperren in Kraft. Die Menschen dort sollen das Haus nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

Verstoß gegen Corona-Auflagen: Bayern erlässt Bußgeldkatalog

Freitag, 27. März (17.35 Uhr): Bei einem Verstoß gegen die wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen droht in Bayern im Regelfall eine Geldbuße von 150 Euro. Wer unerlaubt ein Krankenhaus oder Pflegeheim betritt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen.
Laden- oder Restaurantbesitzern, die unerlaubterweise öffnen, droht eine Geldbuße von 5000 Euro. Das geht aus einem Bußgeldkatalog hervor, den das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag erlassen hat. Dieser soll allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung stehen, die für die Bußgeldbescheide zuständig sind. Am Dienstag hatte bereits Nordrhein-Westfalen Bußgeld-Regeln für Verstöße gegen Maßnahmen in der Corona-Krise erlassen.

Rückholaktion für Touristen dauert mindestens noch zwei Wochen

Freitag, 27. März (16.52 Uhr): Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern. So lange werde man noch „sehr intensiv“ mit der Organisation der Sonderflüge beschäftigt sein, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Frank Hartmann, der Deutschen Presse-Agentur. „Und dann werden Einzelfälle bleiben, die schwer zu lösen sind.“ Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt.

Die USA haben weltweit die meisten Corona-Infektionen

Freitag, 27. März (16.50 Uhr): Trauriger Rekord für die USA: Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land der Welt. Bis Freitagmittag (Ortszeit) gab es USA-weit mehr als 86 000 bekannte Infektionen, in China rund 82 000 und in Italien mehr als 80 500, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als halbe Million gemeldete Coronavirus-Infektionen.

In den USA starben laut der US-Universität bislang mehr als 1300 Menschen an dem Virus, in China rund 3300 und in Italien mehr als 8200. Deutschland rangiert in der Auflistung auf Platz fünf mit mehr als 47 000 Infektionen, aber bislang weniger als 300 Corona-Toten. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag mit.

Wilhelmshavens Oberbürgermeister bietet Video-Chat für Bürger an

Freitag, 27. März (16.42 Uhr): In einem Facebook-Post richtet sich Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist an alle Bürger und bietet ihnen die Möglichkeit an, am Montag per Video-Chat direkt mit ihm in Kontakt zu treten.

Zudem wendete sich Feist an alle (potenziellen) Urlauber und bittet sie, trotz des schönen Wetters zu Hause zu bleiben.

Landrat Heymann über die aktuelle Entwicklung in Wittmund

Freitag, 27. März (16.37 Uhr): Der Landrat Holger Heymann spricht in seinem Video-Statement über die aktuelle Lage im Landkreis Wittmund, die Vorverurteilung von fremden Kennzeichen und den Baumärkten im Landkreis.

Französischer Staatssekretär: Pornokonsum im Netz steigt

Freitag, 27. März (16.29 Uhr): In Frankreich ist der Zugriff auf Pornoseiten im Netz seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen Schätzungen zufolge stark gestiegen. Freizeitbeschäftigungen im Netz wie Pornokonsum seien um etwa 50 Prozent angestiegen, schätzte der Staatssekretär für digitale Angelegenheiten, Cedric O, am Freitag im Gespräch mit dem Sender Franceinfo. „Die Menschen können machen, was sie wollen, das geht mich nichts an“, so O weiter. Wichtig sei aber, dass das Netz nicht überlastet werde und Home-Office oder digitaler Unterricht mit den Kindern weiter möglich seien. Er rief daher dazu auf, die Qualität der Videos zu reduzieren, um Bandbreite zu sparen. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag mit.

Bundeswehr setzt in der Corona-Krise 15.000 Soldaten ein

Freitag, 27. März (16.16 Uhr): Zur Unterstützung von Ländern und Kommunen setzt die Bundeswehr in der Corona-Krise 15.000 Soldaten ein. Volle Einsatzbereitschaft solle in der kommenden Woche hergestellt sein.

Es werde vier regionale Führungsstäbe geben, sagte Generalleutnant Martin Schelleis, der den Unterstützungseinsatz koordiniert und führt, in einer telefonischen Pressekonferenz. Auf eventuelle Lageverschärfungen sei das Militär vorbereitet.

Bis Freitagmorgen seien 200 Anträge auf Amtshilfe eingegangen, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vortag. Schelleis ist der Inspekteur der sogenannten Streitkräftebasis und damit Nationaler Territorialer Befehlshaber der Bundeswehr.

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Wirtschaft erwartet noch deutlich stärkere Einbußen

Freitag, 27. März (16.06 Uhr): Die Wirtschaft befürchtet in der Corona-Krise noch höhere Einbußen als zunächst angenommen. Dies zeigt eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Demnach rechnen inzwischen über 80 Prozent der Unternehmen mit einem deutlichen Umsatzminus für das Gesamtjahr 2020. Anfang März hatte sich etwa jeder zweite Betrieb so geäußert.
Mehr als ein Viertel (26 Prozent) aller 15 000 bundesweit befragten Firmen erwarten einen Einbruch der Erlöse um mehr als die Hälfte, etwa genauso viele kalkulieren mit einem Minus von 25 bis 50 Prozent. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

AWV veröffentlicht Newsletter zum Corona-Virus

Freitag, 27. März (15.56 Uhr): „Eine gut gemeinte Flut an Informationen über Finanzierungshilfen und arbeitsrechtlichen Ratschlägen überrollt die Unternehmen derzeit regelrecht“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade (AWV), Lars Tornow, gestern in einer Pressemitteilung. „Es kaum zu leisten, alle Informationen zu sichten und zu bewerten. Daher stellen wir die tagesaktuellen Informationen, komprimiert auf das Wesentliche, auf unserer Internetseite und in täglichen Newslettern für alle betroffenen Unternehmen zusammen – also nicht nur für unsere Mitglieder.“
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Rückreisezwang ist rechtens

Freitag, 27. März (15.54 Uhr): Die Verfügung, dass Zweitwohnungsbesitzer ihre Objekt während der Coronakrise nicht bewohnen dürfen, ist rechtens. Zwei Personen aus Rheinland-Pfalz hatten gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Aurich geklagt, die Zweitwohnungsbesitzer zur Abreise zwingt. Das Verwaltungsgericht Oldenburg lehnte den Eilantrag ab. Mit „hinreichender Wahrscheinlichkeit“ bejaht das Gericht die Frage, ob sich die Rückreiseanordnung auf das Infektionsschutzgesetz stützen lässt.

Immer mehr Händler stoppen Mietzahlung

Freitag, 27. März (15.44 Uhr): Immer mehr bekannte Handelsunternehmen stoppen wegen der im Kampf gegen das Coronavirus angeordneten Ladenschließungen die Mietzahlungen für ihre Filialen in Deutschland.
Selbst große Handelsketten wie Deichmann oder H&M und bekannte Markenhersteller wie Adidas nutzen die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie vorgesehene Möglichkeit zur Aussetzung der Miet- und Nebenkostenzahlungen. Das ergab am Freitag eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Beim Immobilienbesitzerverband Haus & Grund stieß das einseitige Vorgehen der Handelsketten auf scharfe Kritik.

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Althusmann steht Rede und Antwort

Freitag, 27. März (15.31 Uhr): Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) beantwortet am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr Fragen von Bürgern zur Coronakrise. Er ist live im Radio-Studio bei NDR 1 Niedersachsen zu Gast. Wo können die Hilfen beantragt werden und wie schnell sind sie verfügbar? Und reicht das Geld überhaupt? Von 9 Uhr an ist am Samstag die kostenlose Nummer geschaltet, unter der die Fragen an den Minister gestellt werden können:  08000/802222.

Abiturprüfungen werden verschoben

Freitag, 27. März (15.19 Uhr): Die Abschlussprüfungen an Niedersachsens Schulen werden wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. „Ich möchte, dass alle Schülerinnen und Schüler auch die Chance haben, ihre Prüfungen abzulegen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Freitag in Hannover. Die Abiturklausuren werden vom 11. Mai an geschrieben und damit drei Wochen später als geplant. Die Abschlussarbeiten der 9. und 10. Klassen beginnen am 20. Mai.

Mit der Verschiebung des Abiturs soll die Vergabe der Zeugnisse bis zum 10. Juli ermöglicht werden. Das ist wichtig, da andernfalls auch die Bewerbungsfristen der Hochschulen angepasst werden müssten. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

Drei Corona-Patienten in Wilhelmshaven sind genesen

Freitag, 27. März (14.31 Uhr): In Wilhelmshaven gibt es noch drei bestätigte Corona-Fälle. Drei weitere Personen sind mittlerweile genesen.

Reiserückkehrer werden um Umsicht gebeten

Freitag, 27. März (14.30 Uhr): Das Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven bittet weiterhin alle Reiserückkehrer um Umsicht: Bislang hatten sich alle in der Stadt lebenden Personen, bei denen der Corona-Virus nachgewiesen wurde, in ihrem Urlaub angesteckt. Deswegen ist es besonders wichtig, dass sich Reiserückkehrer weiterhin verantwortungsvoll verhalten und beim Auftreten von Symptomen umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Das Robert-Koch-Institut informiert auf seiner Website darüber, welche Länder als Risikogebiete und welche Regionen als besonders betroffene Gebiete gelten: www.rki.de/ncov-risikogebiete

Straße nach Hooksiel gesperrt

Freitag, 27. März (14.29 Uhr): Um den befürchteten Ansturm von Tagesausflüglern in Richtung Wangerland zu verringern, sperrt die Stadt Wilhelmshaven die Verkehrsverbindung nach Hooksiel. Die Straße „Am Tiefen Fahrwasser“ wird bis zum Ende des Wochenendes gesperrt sein. Die Stadt weist darauf hin, dass Spaziergänge im Rahmen der derzeit geltenden Kontaktsperre erlaubt sind, aber im Nahbereich des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung erfolgen sollen. Generell gilt das Gebot, zuhause zu bleiben, um Kontakte zu vermeiden und damit Ansteckungsketten zu unterbrechen.

Gemeinsame Schulden in Europa? Nach dem Gipfel schäumt die Debatte

Freitag, 27. März (14.27 Uhr): Nach dem EU-Videogipfel nimmt der Streit über gemeinsame Schulden in der Europäischen Union neue Fahrt auf. Die Grünen forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag auf, den Widerstand gegen Corona-Bonds aufzugeben. EU-Parlamentspräsident David Sassoli kritisierte „Kurzsichtigkeit und Egoismus einiger Regierungen“ und verlangte ebenfalls ein gemeinsames Schuldeninstrument. Auch in Italien schlägt das hohe Wellen: Das von der Corona-Krise schwer gezeichnete Land fühlt sich im Stich gelassen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

Corona-Regeln sorgen für Irritation beim Einkaufen

Freitag, 27. März (14.25 Uhr): „Darf ich das hier eigentlich noch kaufen oder muss ich das im Regal lassen?“ Der Mann, der am Donnerstagmorgen in einem Discounter in Sande einkaufte, war zwar erfreut, die benötigten Auflagen für die Gartenmöbel zu entdecken, aber zugleich auch irritiert, weil er erfahren hatte, dass der Verkauf solcher Dinge in der Nachbargemeinde gerade nicht erlaubt ist. „Alles in Ordnung“, bestätigten die Mitarbeiter, das sei mit dem Ordnungsamt abgestimmt.
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Die Heimreise wurde für ein Wangerländer Ehepaar zur Zitterpartie

Freitag, 27. März (14.23 Uhr): Eigentlich sollte es nur die erneute Reise in die richtige Frühlingswärme sein, doch daraus wurde eher eine Art Abenteuerurlaub. Erst die Ungewissheit, ob wir überhaupt hinfliegen können und am Ende die Zitterpartie um die Heimkehr.
Schon viele Monate zuvor hatte ich mit meiner Frau den Trip nach Puerto Rico geplant, ein fernes aber eher unspektakuläres Ziel in der Karibik. Nun jedoch weitete sich seit Monaten die Coronavirus-Krise aus. Sie galt bis Ende Februar aber noch nicht als Pandemie und auch die Infiziertenzahlen in Deutschland waren noch überschaubar. Dennoch zitterten wir bis zum 29. Februar um unseren Flug, denn es war vermehrt von Einschränkungen des Flugbetriebs die Rede.

Die Hilfen in der Corona-Krise: Wer bekommt was?

Freitag, 27. März (14.21 Uhr): Seit Wochen bestimmt die Corona-Krise unser Leben - beim Einkauf, in der Freizeit, auf der Arbeit. Viele müssen nicht nur ihren Alltag gewaltig einschränken, sondern fürchten um ihre Existenz.
Der Bund springt ein mit einem Hilfspaket von historischem Ausmaß. Heute machte der Bundesrat endgültig und einstimmig den Weg frei - das erste Geld soll schon in wenigen Tagen bei den Betroffenen ankommen.

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Tausende Touristen in Südafrika gestrandet

Freitag, 27. März (14.19 Uhr): Nach dem Inkrafttreten einer weitreichenden dreiwöchigen Ausgangssperre in Südafrika am Freitag sind Tausende Touristen gestrandet. „Es gibt viele, viele Tausend Touristen aus diversen Ländern - vor allem solchen, die wir als Hochrisikoländer eingestuft haben“, sagte die für internationale Beziehungen zuständige Ministerin Naledi Pandor im TV-Sender eNCA. Dazu zählen auch Deutschland, Italien, China oder Frankreich.

Der Kleinbus einer deutschen Urlaubergruppe war am frühen Morgen vor laufenden TV-Kameras in Johannesburg gestoppt worden, bevor sie nach rund einstündiger Wartezeit zu einem Krankenhaus eskortiert wurden. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagnachmittag.

VG Oldenburg lehnt Eilantrag gegen Verfügung des Landkreises Aurich ab

Freitag, 27. März (13.48 Uhr): Eine vom Landkreis Aurich anlässlich der fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) erlassene Allgemeinverfügung, mit welcher die Nutzung von Nebenwohnungen im Gebiet des Landkreises untersagt und Personen, die eine solche Nebenwohnung bewohnen, die unverzügliche Rückreise aufgegeben wird, ist sofort vollziehbar.

Einen hiergegen gerichteten Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes, der von Seiten zweier aus Rheinland-Pfalz stammender und sich bis zuletzt in ihrer Ferienwohnung in der Gemeinde Krummhörn aufhaltender Personen gestellt wurde, hat das Verwaltungsgericht Oldenburg mit Beschluss vom 27. März 2020 (7 B 721/20) abgelehnt.

Mit hinreichender Wahrscheinlichkeit bejaht das Gericht dabei die Frage, ob sich die getroffene Rückreiseanordnung auf die Generalklausel des § 28 Abs. 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz stützen lässt, und traf zudem seine Entscheidung auf Grundlage einer Abwägung der widerstreitenden öffentlichen Interessen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der privaten Interessen der Antragsteller, die dahinter zurücktreten müssen.

Kultusminister Tonne äußert sich um 14.30 Uhr zu den Abiturprüfungen

Freitag, 27. März (13.32 Uhr): Die angehenden Abiturienten dürfen heute gespannt nach Hannover schauen. Kultusminister Tonne wird sich um 14.30 Uhr live dazu äußern, ob die Prüfungen verschoben werden.
Den Live-Steam des NDR finden Sie hier

Ethikrat und Mediziner erstellen Rat für Notsituation in Krankenhaus

Freitag, 27. März (13.19 Uhr): Sollten Mediziner in der Corona-Krise über Leben und Tod entscheiden müssen, dürfen nach dem Willen von Ärztefunktionären und Deutschem Ethikrat nur medizinische Kriterien zählen. So müsse etwa sichergestellt werden, dass Entscheidungen unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Alter oder Behinderung getroffen werden, hieß es in einer Mitteilung des Deutschen Ethikrates am Freitag. Sieben medizinische Fachgesellschaften hatten am Donnerstag gemeinsame Empfehlungen vorlegten. Im Falle einer Knappheit in der aktuellen Corona-Pandemie sollten in Krankenhäusern Intensivbetten nach Erfolgsaussicht der Behandlung verteilt werden. „Es muss gerecht zugehen“ hieß es. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Freitagmittag.

Modehandel sitzt auf Bergen unverkaufter Artikel

Freitag, 27. März (13.17 Uhr): Durch die Schließung Zehntausender Boutiquen, Schuhgeschäfte sowie Mode- und Warenhäuser stapeln sich im stationären Handel immer größere Berge unverkaufter Ware.
„Sollte die Schließung über den April hinaus fortbestehen, rechnen wir nicht nur mit Tausenden Insolvenzen in Textil-, Schuh- und Lederwarenbranche, sondern auch mit über einer Milliarde unverkaufter Artikel“, warnte am Freitag der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Textil, Rolf Pangels.

Vier neue Infektionen im Kreis Wittmund zu verzeichnen

Freitag, 27. März (12.44 Uhr): Die Zahl der Infektionen im Kreis Wittmund ist seit Donnerstag weiter gestiegen. Laut Mitteilung des Landkreises sind vier neue Fälle hinzugekommen. Insgesamt sind damit 14 Menschen mit dem Virus infiziert. Eine Person ist inzwischen genesen. 128 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Zwei der positiv getesteten Personen sind Mitglieder einer Wittmunder Familie, die von einem Verwandtenbesuch zurückgekehrt sind. Auch die beiden weiteren positiv getesteten Personen hielten sich in Wittmund auf.

Der starke Zugang der angeordneten Quarantänen sei weiterhin auf Reiserückkehrer (beispielsweise aus Ägypten) zurückzuführen. Die Bitte des Gesundheitsamtes: „Melden Sie sich beim Bürgertelefon, wenn Sie von Ihrer Reise in den Landkreis Wittmund zurückkehren“.

In den offiziellen Zahlen des RKI sind elf Infizierte für das Kreisgebiet Wittmund verzeichnet, weil drei Infizierte, die sich im Kreisgebiet Wittmund aufhalten, anderweitig mit Erstwohnsitz gemeldet sind.

Britischer Premier: Boris Johnson positiv auf Coronavirus getestet

Freitag, 27. März (12.36 Uhr): Der britische Premierminister Boris Johnson ist mit dem Coronavirus infiziert. Wie Johnson selbst in einem Video im Kurznachrichtendienst „Twitter“ bekannt gab, sei er positiv auf den Virus getestet worden. Er habe milde Symptome, erhöhte Temperatur und einen Husten und arbeite von Zuhause aus.

Ohne Gegenmaßnahmen hätte es bis zu 40 Millionen Tote gegeben

Freitag, 27. März (12.23 Uhr): Ohne Gegenmaßnahmen hätte die Coronavirus-Pandemie dem Imperial College in London zufolge in diesem Jahr bis zu 40 Millionen Menschen weltweit das Leben kosten können.

Das geht aus einer Studie hervor, die veröffentlicht wurde. Die Forscher spielten dabei in einem mathematischen Modell mehrere Szenarien durch. Im schlimmsten Fall hätten sich demnach sieben Milliarden Menschen, also beinahe die gesamte Menschheit, innerhalb dieses Jahres mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Daher fordern die Forscher weltweit frühe Maßnahmen zur Unterdrückung der Pandemie, wie sie in vielen Ländern bereits ergriffen wurden. Nur so sei eine Überforderung der Gesundheitssysteme zu verhindern. „Schnelle, entschiedene und kollektive Maßnahmen von allen Ländern sind notwendig, um die Folgen dieser Pandemie zu begrenzen“, sagte Professorin Azra Ghani, eine der Autorinnen der Studie. Entscheidend seien Tests, die Isolierung Infizierter und soziale Distanzierung.

Zahl der Toten und Infizierten steigt in Deutschland weiter an


Freitag, 27. März (12.11 Uhr): In Deutschland sind bislang mehr als 43 700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11 500 nachgewiesenen Fällen und 85 Toten sowie Bayern mit mehr als 8800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 8400 Fällen. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 87,7 die meisten Infektionen.


Mehr als 270 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

„Die Wahrheit“ gegen Verschwörungstheorien und Mythen

Freitag, 27. März (12.05 Uhr): Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat den Podcast „Die Wahrheit“ gestartet, um über Verschwörungstheorien und Mythen rund um das Virus aufzuklären. Die Folgen können auf Spotify und unter bpb.de angehört werden.

Für die bpb hat sich der freie Journalist Axel Schröder in diesem Podcast mit den Verschwörungstheorien rund um das Coronavirus befasst – mit denen, die sie verbreiten und auch damit, wie man ihnen begegnen kann.

In der ersten Folge spricht Axel Schröder über die gängigsten Theorien, den ihnen oft innewohnenden Antisemitismus und über Handlungsstrategien gegen Verschwörungstheorien mit Karolin Schwarz, Gründerin von hoaxmap.org und Jan Rathje, Amadeu Antonio Stiftung.

Die zweite Folge befasst sich mit den sozialpsychologischen Aspekten von Verschwörungstheorien. Die Sozialpsychologin Pia Lamberty und die Bloggerin Katharina Nocun erklären, warum es Verschwörungstheorien überhaupt gibt, wer aus welchem Grund von ihnen überzeugt wird und welche Rolle die Anbieter von Sozialen Medien haben.

Der Podcast ist ab sofort abrufbar unter www.bpb.de/306942 und auf Spotify: https://open.spotify.com/show/29VcHpf05SNaFdK1u5j49F.

Wasserverbrauch auf einigen Ostfriesischen Inseln halbiert

Freitag, 27. März (11.35 Uhr): Die Werke und Anlagen des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) kommen bislang gut durch die Corona-Krise. „Und das ist die wohl gute Nachricht in Zeiten vieler Hiobsbotschaften“, berichtet der OOWV am Freitagvormittag in einer Pressemitteilung, „die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind gesichert. Gleichwohl machen sich die Folgen der Pandemie bemerkbar: Auf den Ostfriesischen Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog und Baltrum hat sich der Wasserverbrauch seit der Schließung des Tourismusbetriebs halbiert. Im übrigen Versorgungsgebiet des OOWV steigt der Bedarf dagegen leicht.“

Hier lesen Sie den kompletten Artikel.

Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist bietet digitale Bürgersprechstunde an

Freitag, 27. März (9.45 Uhr): Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist bietet am Freitagnachmittag von 15 bis 16 Uhr eine digitale Bürgersprechstunde an.

Stadt Wilhelmshaven informiert: Kein Betrieb in Wassersportvereinen

Freitag, 27. März (9.30 Uhr): Die Verwaltung der Stadt Wilhelmshaven informiert: „In den vergangenen Tagen sind vermehrt Anfragen von Wassersportlern im Ordnungsamt der Stadt Wilhelmshaven eingegangen. Die Frage war immer dieselbe: Darf man sich auf dem Vereinsgelände aufhalten, um die Boote für die neue Saison fertig zu machen und ins Wasser setzen zu lassen? Die Antwort lautet: nein. Auch wenn der Wunsch nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung groß ist, kann die Antwort im Moment nicht anders lauten.

Gemäß Allgemeinverfügung der Stadt Wilhelmshaven vom 17. März ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und ähnlichen Einrichtungen verboten. Außerdem sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und alle Ansammlungen im Freien verboten. Die Kontaktbegrenzung auf zwei Personen ist hier ebenso maßgebend, wie die Vorgaben, dass Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Haushaltes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten sind.

In Vereinen, auch im Bereich des Wassersportes, lässt sich das Zusammentreffen mehrere Mitglieder nicht vermeiden. Die Ansteckungsgefahr ist somit groß. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wurde deswegen in den letzten beiden Wochen eine ganze Reihe von Verfügungen erlassen, die zu diversen Einschränkungen im persönlichen Bereich führen – und das betrifft eben auch den persönlichen Freizeitbereich.

Da der Aufenthalt in Vereins-, Sport- und Freizeiteinrichtungen nicht zwingend erforderlich ist, sind sämtliche Vereins-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowohl für Mitglieder als auch die Allgemeinheit gesperrt. Diese Sperrung gilt zunächst bis zum 18. April.“

Neuer Lokal26-Podcast: „Das Coronavirus aus Sicht von...“ – Auftakt mit EU-Parlamentarier Tiemo Wölken

Freitag, 27. März (7 Uhr): In einem neuen Podcast lassen wir Menschen zu Wort kommen, die ihre Sicht auf die gegenwärtige Krise schildern. Zum Auftakt hat sich der 34 Jahre alte EU-Parlamentarier Tiemo Wölken (SPD) Zeit für ein ausführliches Interview genommen und darin unter anderem die innereuropäischen Grenzschließungen und auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz kritisiert.

Einen Auszug des Interviews können Sie hier in gedruckter Form nachlesen.

Deutschland nimmt 47 Corona-Patienten aus Italien auf

Donnerstag, 26. März (20.36 Uhr): Deutschland will weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Das Auswärtige Amt berichtete am Donnerstagabend auf Twitter von Zusagen aus verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb dazu unter italienischer Flagge: „Wir stehen an der Seite unserer Freundinnen & Freunde.“ Beteiligt sind unter anderem Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Berlin. In anderen Bundesländern werden Intensivpatienten aus Frankreich und Italien bereits behandelt. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend.

Laschet: Corona-Einschränkungen auch wieder überprüfen

Donnerstag, 26. März (20.11 Uhr): NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wirbt dafür, die Einschränkungen von Grundrechten wegen der Corona-Epidemie auch wieder zu überprüfen. „Wir können nicht ein halbes oder dreiviertel Jahr mit einer solchen Art Notstandsgesetzgebung leben“, sagte Laschet am Donnerstagabend im Youtube-Livestream „Breaking LAB“. „Irgendwann wird man abwägen müssen, wann kommt man wieder ins normale Leben zurück.“ Das sei wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zum jetzigen Zeitpunkt halte er aber das geltende Kontaktverbot für verhältnismäßig. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.

Abiturienten fordern, die Prüfungen ausfallen zu lassen

Donnerstag, 26. März (18.45 Uhr): Ein Großteil des Abiturjahrgangs 2020 der Integrierten Gesamtschule Friesland Nord in Schortens fordert in einem offenen Brief ein Aussetzen der diesjährigen Abiturprüfungen. Stattdessen solle das Abitur auf Basis der Durchschnittsnoten der vergangenen Halbjahre vergeben werden, heißt es in einem dreiseitigen Schreiben an Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD), das der Redaktion vorliegt.
Die Schüler führen in dem Brief verschiedene Gründe an. Parallel dazu läuft bundesweit eine Onlinepetition, der sich nach Angaben der Schüler schon über 100.000 Abiturienten angeschlossen haben. Ein Festhalten an den Abiturprüfungen sei unverantwortlich, schreiben die IGS-Schüler.

G20 stemmt sich gegen die Krise – Fünf Billionen für die Wirtschaft

Donnerstag, 26. März (18.39 Uhr): Die G20 der führenden Wirtschaftsmächte will bei der Bekämpfung der Corona-Krise an einem Strang ziehen und die Weltwirtschaft zunächst mit insgesamt fünf Billionen US-Dollar stützen. Bei einem Videogipfel einigten sich die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darauf, konkrete Maßnahmenpakete zur Eindämmung der Pandemie und Abfederung der wirtschaftlichen Folgen zu erarbeiten. „Wir bekennen uns nachdrücklich dazu, dieser gemeinsamen Bedrohung geeint entgegenzutreten“, hieß es in ihrer Abschlusserklärung. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend.

In Sachsen-Anhalt sind 8000 Einwohner in Quarantäne

Donnerstag, 26. März (18.36 Uhr): Nur wenige dürfen noch durch: Dazu zählen Pfleger und Supermarkt- oder Molkerei-Mitarbeiter. Jeder andere, der in Sachsen-Anhalt die Jessener Ortsteile Schweinitz und Jessen betreten oder verlassen will, wird von Feuerwehr und Polizei daran gehindert.
Seit Donnerstagmorgen stehen die beiden Ortsteile wegen eines Ausbruchs des neuartigen Coronavirus unter Quarantäne.

Online-Plattform für Dienste von lokalen Unternehmen

Donnerstag, 26. März (18.18 Uhr): Zusammenhalt in der Krise: Seit Mittwoch gibt es für Unternehmen aus Friesland und Wilhelmshaven, die weiterhin geöffnet haben oder Dienstleistungen anbieten, eine neue Online-Plattform, auf der sie sich präsentieren können: „Friesen-gegen-Corona“. Hier können Unternehmen auf ihre Serviceleistungen während der Corona-Krise hinweisen, indem sie sich kostenfrei auf der Webseite eintragen, wenn sie trotz Schließung ihres Ladens ihre Waren online oder per Bringservice dem Kunden anbieten möchten.

Intensivstation im Klinikum Wilhelmshaven ist auf schwere Fälle vorbereitet

Donnerstag, 26. März (18.16 Uhr): Wilhelmshaven ist in der intensivmedizinischen Versorgung gut aufgestellt. Auch und gerade vor dem Hintergrund der Corona-Krise. „Eine Covid 19-Erkrankung ist im Kern eine virale Lungenentzündung, die wir auch schon vor Covid 19-Zeiten jeden Winter in großer Anzahl behandelt haben“, sagt Prof. Dr. Kai Goldmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Notfallmedizin und Operative Intensivmedizin, Zentrum für Notfallmedizin und Schmerztherapie, am Klinikum Wilhelmshaven. Besonders auf die Behandlung von sehr schweren Lungenerkrankungen sei die Klinik sehr gut vorbereitet.

Leere auf allen Campingplätzen

Donnerstag, 26. März (17.47 Uhr): Meldete die Campingbranche für das Jahr 2019 noch starke Zuwachsraten und einen erneuten Rekord bei den Übernachtungen, herrscht in diesem Jahr auf allen Camping- und Wohnmobilstellplätzen gähnende Leere. Sie sind aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis zum 18. April einschließlich gesperrt.
Was danach sein wird, ist noch völlig offen. Besonders hart getroffen ist von der jetzigen Situation der Strand- und Familiencampingplatz Bensersiel. Er liegt vor dem Deich und kann deshalb nur außerhalb der Sturmflutsaison geöffnet werden.

Bis zu 80 Prozent Umsatzeinbrüche in der Taxibranche

Donnerstag, 26. März (17.45 Uhr): Kontaktverbot, Abstand halten, aufeinander Acht geben. Die aktuellen Regeln des Miteinanders gelten auch für Taxiunternehmen. Das heißt konkret: Die Fahrer tragen Mundschutz und Einmalhandschuhe, nach jeder Fahrt wird das Auto desinfiziert. Weniger Autos und Fahrer werden eingesetzt, Großraumtaxis sind wegen des Kontaktverbots ohnehin nicht nutzbar.
Die Coronakrise macht den Fahrdiensten schwer zu schaffen. So auch Dagmar Seitz, Inhaberin von Taxi Janssen-Eilts in Esens, Wiard Nannen von Taxi Nannen in Friedeburg und Andrea Grützner von Taxi Ahlers in Jever. Die Branche verzeichnet bis zu 80 Prozent Umsatzeinbrüche aufgrund fehlender Fahrgäste.

Vier Patienten im Landkreis Friesland sind genesen

Donnerstag, 26. März (17.08 Uhr): Am Mittwoch wurde ein weiterer Corona-Fall im Landkreis Friesland bekannt. Aktuell sind vier Friesländer erkrankt, wovon sich eine Person nicht im Landkreis befindet. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Vier Personen sind mittlerweile wieder genesen. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Donnerstagabend mit.

Gutschein oder Geld zurück bei geplatzten Urlaubsplänen

Donnerstag, 26 März (17.03 Uhr): Pauschalreisen und Flüge sind wegen der Corona-Krise abgesagt, Kunden wollen ihr Geld zurück, die Reisebranche fürchtet jedoch um ihre Existenz.
Nach Vorschlägen aus der Bundesregierung sollen Verbraucher künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen. Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Bislang haben Kunden das Recht auf eine umgehende Erstattung ihres Geldes. Verbraucherschützer sehen Gutschriften kritisch.

Niedersachsen nimmt Corona-Patienten aus Italien auf

Donnerstag, 26 März (16.58 Uhr): Niedersachsen will Italien in der Corona-Krise unterstützen und einige Patienten aufnehmen. Für Ministerpräsident Stephan Weil ist dies ein Zeichen der Solidarität. In einem Twitter-Post schreibt er von der Aufnahme von zehn Patienten.

Niedersachsen schafft Raum für mehr Krankenbetten

Donnerstag, 26. März (16.17 Uhr): Niedersachsen bereitet sich auf einen weiteren heftigen Anstieg von Corona-Fällen vor. Das hat Landesgesundheitsministerin Carola Reimann am Donnerstag klargestellt. „Wir haben Kapazitäten in Krankenhäusern und arbeiten daran, diese auszubauen“, sagte sie in Hannover. So sollen zum Einen Operationen, die planbar und nicht notwendig sind, verschoben werden. Darüber hinaus ist die Einrichtung von Behelfskrankenhäusern in Arbeit. Unter anderem in den Messehallen Hannover soll so eines entstehen. In Osnabrück hat am Donnerstag eine neue Intensivstation mit 14 Betten eröffnet. In der Ammerland-Klinik in Westerstede, die mit dem Bundeswehr-Krankenhaus zusammenarbeitet, sollen indes mehr Beatmungsplätze geschaffen werden. Das berichtete die Nordwest-Zeitung am Donnerstagnachmittag.

Wittmunder Landrat Heymann dankt für Bürgern für ihr Engagement

Donnerstag, 26. März (16.12 Uhr): In einer Videobotschaft richtet sich der Wittmunder Landrat Holger Heymann an die Bürger und dankt ihnen für das Einhalten der Regeln.

Sparkasse Leer-Wittmund schließt ab Montag alle Filialen

Donnerstag, 26. März (15.48 Uhr): Alle Geschäftsstellen der Sparkasse Leer-Wittmund werden ab Montag, 30. März, für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres nicht mehr geöffnet sein. Darauf weist die Sparkasse in einer Pressemitteilung hin. Allerdings seien dringende persönliche Beratungsgespräche nach vorheriger Vereinbarung unverändert möglich.

„Wir haben gehofft, dass unsere bisherigen Maßnahmen ausreichend sind“, so Vorstandsvorsitzender Heinz Feldmann. Allerdings würden die neuesten Entwicklungen und die fortschreitende Ausbreitung des Virus die Sparkasse zu dieser Maßnahme zwingen. „Die Gesundheit der Kunden sowie der Mitarbeiter haben die höchste Priorität“, so der Vorsitzende.

Sachstand zur Entwicklung des Corona-Geschehens im Landkreis Aurich

Donnerstag, 26. März (15.44 Uhr): Bislang wurde bei insgesamt 48 Personen eine Corona-Infektion nachgewiesen, davon gelten zwölf inzwischen als geheilt, sodass es aktuell 36 bestätigte Infektionen gibt. Davon kommen vier Betroffene aus der Stadt Aurich, zwei aus der Samtgemeinde Brookmerland, eine aus Großefehn, drei aus der Samtgemeinde Hage, fünf Betroffene kommen aus Hinte, eine aus Ihlow, eine aus der Krummhörn, neun aus der Stadt Norden, sieben aus Norderney und zwei aus der Stadt Wiesmoor. Weiterhin ist unter den positiv Getesteten eine auswärtige Person.
Insgesamt 130 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, 156 Personen wurden bislang aus der Quarantäne entlassen.

Klöckner: Zu früh für Lockerung der Schutzmaßnahmen

Donnerstag, 26. März (15.15 Uhr): Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Rufe nach einer schnellen Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen zurückgewiesen. Noch könne niemand seriös sagen, wann die Beschränkungen aufgehoben werden könnten, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. „Das ist keine Frage des Zeitpunkts, sondern eine Frage von Fakten. Das ist auch keine Frage des Gefühls, wann es irgendwann genug ist.“ Entscheidend sei einzig und allein die Beurteilung der Lage. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag.

„Corona-Tied“ – Ludger Abeln ruft mit Elvis-Cover zum Spenden auf

Donnerstag, 26. März (14.06 Uhr): Mit einem auf Plattdeutsch gesungenen Lied „Corona Tied“ ruft der Pressesprecher der Caritas im Bistum Osnabrück, Ludger Abeln, zu Spenden für den katholischen Wohlfahrtsverband auf. Der frühere NDR-Moderator fordert in dem auf dem Elvis-Hit „In the Ghetto“ basierenden Song Hilfe für all jene, die von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffen sind.

Dramatische Situation im Elsass – Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet

Donnerstag, 26. März (14 Uhr): Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind.
Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet. Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.

500.000 Corona-Tests pro Woche

Donnerstag, 26. März (13.45 Uhr): In Deutschland werden nach Schätzung des Chefvirologen der Berliner Charité, Christian Drosten, inzwischen pro Woche rund 500.000 Tests auf eine Coronavirus-Infektion durchgeführt. „Der Grund, warum wir in Deutschland im Moment so wenige Todesfälle haben, gegenüber der Zahl der Infizierten, ist hinreichend damit zu erklären, dass wir extrem viel Labordiagnostik in Deutschland machen“, sagte Drosten am Donnerstag in Berlin.

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA haben sich verzehnfacht

Donnerstag, 26. März (13.43 Uhr): Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind infolge der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA sprunghaft angestiegen. Ihre Zahl hat sich von 282 000 in der Vorwoche auf nunmehr rund 3,3 Millionen verzehnfacht, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag.

Zehn Corona-Infektionen im Landkreis Wittmund

Donnerstag, 26. März (13.24 Uhr): Im Landkreis Wittmund hat es gegenüber der Lage am Mittwoch drei neue positiv getestete Fälle gegeben. Ein weiterer Fall ist auf der Insel Spiekeroog hinzugekommen, hier hat sich eine weibliche Kontaktperson einer bereits infizierten Frau angesteckt.

Einen neuen Fall gibt es auch in Esens - positiv getestet wurde hier ein jüngerer Mann. Der Reiserückkehrer befindet sich mit seiner vierköpfigen Familie in Quarantäne.

Der starke Zugang der angeordneten Quarantänen ist weiterhin auf viele Reiserückkehrer z.B. aus Ägypten zurückzuführen. Hier nochmal die Bitte des Gesundheitsamtes: Melden Sie sich beim Bürgertelefon, wenn Sie von Ihrer Reise in den Landkreis Wittmund zurückkehren.

Baumärkte dürfen Privatkunden beliefern

Donnerstag, 26. März (13.14 Uhr): Wegen der Corona-Krise dürfen viele Geschäfte nicht mehr öffnen. Einschränkungen gelten auch für Baumärkte und Gartencenter. Sie dürfen in ihren Räumen und auf ihren Betriebsflächen keine Privatkunden mehr bedienen; geöffnet haben dürfen sie nur noch für Gewerbekunden.

Allerdings bleibt ein Außer-Haus-Verkauf weiterhin möglich, wie der Landkreis Leer in einer Pressemitteilung betont. Privatkunden können also bei Baumärkten, Baustoffhändlern und Gartencentern telefonisch oder online Ware bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Möglich ist auch, dass die Betriebe die bestellten Artikel außerhalb der Geschäftsräume zur Abholung bereitstellen.

Bei der Abholung von Waren ist allerdings auf die Einhaltung der geltenden Regeln zu achten. Menschenansammlungen müssen vermieden werden, der Mindestabstand zwischen Personen von anderthalb Metern sollte gewahrt bleiben. Die Betriebe haben zur Wahrung dieser Regelungen entsprechende Vorkehrungen zu treffen, zum Beispiel Abstandslinien auf dem Boden, kontaktlose Abholung.

Sieben Covid-19-Fälle auf deutschem Kreuzfahrtschiff

Donnerstag, 26. März (13.12 Uhr): Jähes Ende einer Traumreise: An Bord eines deutschen Kreuzfahrtschiffes haben sich sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nun hängt das Schiff vor Australien fest. Die Reederei will die Passagiere per Flugzeug in die Heimat bringen.

Tausch-Station für Lebensmittel-Konserven

Donnerstag, 26. März (13.09 Uhr): Mit einer Tausch-Station für Lebensmittel-Konserven reagiert die evangelische Gemeinde in Voslapp auf die Herausforderungen durch die derzeitige Coronavirus-Epidemie. In einer Kunststoff-Box vor der Tür der St.-Martin-Kirche können Lebensmittel-Konserven abgelegt und mitgenommen werden.

Neben der Lebensmittelaktion hat die Voslapper Kirchengemeinde zu einer Sonderspende für Obdachlose in Wilhelmshaven aufgerufen. Weil das jährliche Fastenessen zugunsten der Wohnungslosenarbeit der Diakonie abgesagt werden musste, soll bis Ostern für diesen Zweck gesammelt werden.
Dazu wird um Überweisungen auf das Konto IBAN: DE80 2825 0110 0002 6050 04 mit dem Stichwort „Fastenessen 2020“ gebeten. (Infos dazu unter www.ev-kirche-voslapp.de)

US-Arztserien spenden Masken und Schutzkleidung

Donnerstag, 26. März (12.59 Uhr): Aufgrund der Corona-Krise heißt es gerade bei den großen Serienproduktionen: Drehpause. Die Arbeiten an Serien wie „Grey’s Anatomy“, „Pose“ oder „Seattle Firefighters“ sind vorerst eingestellt - aber die zur Kostümierung verwendeten Schutzmasken, Handschuhe und andere Hygiene-Utensilien müssen nicht im Requisitenschrank verstauben. Stattdessen spenden viele Produktionsfirmen das Material an Krankenhäuser.

Ein Lastwagen voll mit Hilfsmittel-Spenden der Serien „Grey’s Anatomy“ und „Seattle Firefighters“ (im US-Original „Station 19“) wurde an einem Universitätskrankenhaus in Los Angeles abgeliefert, wie der Sender „ABC11“ berichtete. Solche Artikel zum Schutz der Ärzte und Helfer vor einer Ansteckung mit dem Virus seien unglaublich wichtig, sagte die Ärztin Dr. Kimberly Shemanski. Vielerorts klagen Helfer in den USA über Engpässe bei der Versorgung.

SoVD baut Sozialberatung per WhatsApp aus

Donnerstag, 26. März (12.50 Uhr): Aufgrund der derzeitigen Krise baut der Sozialverband Deutschland in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang gibt es einmal im Monat Informationen zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht über den Messengerdienst.
Ab sofort stehen SoVD-Berater/Innen einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail. Direkte Gespräche sind aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. „Wir merken, dass Betroffene in der momentanen Situation zahlreiche Fragen haben – etwa wenn es um Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld aber auch die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geht. Mit unserem zusätzlichen Beratungsangebot sind wir auch weiterhin zuverlässig für unsere Mitglieder da“, sagt Bernd Piper, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Friesland.

Die WhatsApp-Beratung funktioniert ganz einfach: Interessierte müssen die Nummer 0511 65610720 nur zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen. Die Beratung findet am 1. April, 14. April und 21. April jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Weitere Termine sind in Planung und über die Internetseite www.sovd-nds.de abrufbar.

Auch in der Corona-Krise. Telefonisch und per E-Mail ist das SoVD-Beratungszentrum in Varel für Mitglieder erreichbar: 04451 - 3130 oder per E-Mail an info@sovd-friesland.de

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann im Radio

Donnerstag, 26. März (12.35 Uhr): Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann wird am Samstag, 28. März, zwischen 10 und 12 Uhr in einer Radiosendung bei NDR 1 Niedersachsen zu Gast sein und dort Hörerfragen zur Coronakrise beantworten. Im Kern geht es dabei auch um die wirtschaftliche Situiation.

Welche Hilfen wird es geben? Wo können die Hilfen beantragt werden und wie schnell sind sie verfügbar? Und reicht das Geld überhaupt? Der Wirtschaftsminister stellt sich den Fragen der Anrufer bei NDR 1 Niedersachsen.

Von 9 Uhr an ist am Sonnabend die Telefonnummer geschaltet, unter der Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen an den Minister stellen können: 0 8000 - 80 22 22 (kostenlos) oder in der NDR Niedersachsen App.

Vor einer Woche war Ministerpräsident Stephan Weil im NDR Studio zu Gast. Infos: www.ndr.de/ndr1niedersachsen/corona1160.html

Video vom Kontrollflug der Polizei zeigt Region aus der Luft

Donnerstag, 26. März (12.15 Uhr): Um zu überprüfen, ob die vom Land Niedersachsen und den Kommunen erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus umgesetzt werden, führt die Polizeidirektion Oldenburg in der Region auch Kontrollflüge mit einem Hubschrauber durch.
Das Video, das dabei entstanden ist, wurde von der Polizei jetzt veröffentlicht. Zu sehen sind menschenleere Gebiete, wo sich sonst viele Urlauber und Einheimische tummeln. Auch der Südstrand und der Banter See in Wilhelmshaven und andere Reiseziele und Wohnorte der Region sind so von oben zu sehen.


Bundesweit 37.900 Infektionen und 215 Todesfälle

Donnerstag, 26. März (12.04 Uhr): In Deutschland sind bislang mehr als 37.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.400 Fällen sowie Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils mehr als 7200 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen.

Mindestens 215 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

Coronakrise könnte Wende am Immobilienmarkt bringen

Donnerstag, 26. März (11.40 Uhr): Nach Einschätzung von Ökonomen dürfte die Corona-Krise den Anstieg von Mieten und Immobilienpreisen dämpfen. Auch ein Ende des lang anhaltenden Immobilienbooms könnte sich andeuten. Allein 2019 verteuerten sich Wohnungen und Häuser laut Zahlen des statistischen Bundesamtes erneut um mehr als 5 Prozent.

Angesichts der Unsicherheit über die Folgen der Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen dürfte der Wohnungsmarkt nun aber in den nächsten beiden Monaten zum Erliegen kommen, sagt Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW). „Besichtigungen finden kaum statt, und viele Käufer halten sich zurück, weil sie um ihre Jobs bangen oder schrumpfende Einkommen erwarten.“ Bei Google-Suchen zu Kaufen, Mieten oder Wohnen seien schon Rückgänge zu beobachten, was Voigtländer als Indikator wertet. Auch Vermittler von Baufinanzierungen wie Hüttig & Rompf verzeichneten zuletzt einen Rückgang bei den Kundenanfragen.

Landesregierung schaltet neues Info-Telefon

Donnerstag, 26. März (9.50 Uhr): Die Niedersächsische Landesregierung stellt für Fragen der Bürgerinnen und Bürger ab sofort von montags bis freitags von 8 Uhr bis 22 Uhr eine neue, zentrale Hotline zur Verfügung. Die Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer erreichbar: 0511/120 6000.

Darüber informierte die Landesregierung am Donnerstagmorgen in einer Pressemitteilung.

Diese vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport für die Landesregierung geschaltete neue Hotline soll allgemeine, direkt verfügbare Informationen zum Coronavirus und seinen Folgen unmittelbar geben, ansonsten aber der Vermittlung zu anderen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschieden Bereichen der Landesregierung dienen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Niedersächsische Landesregierung will dem enormen Informationsbedarf der Menschen in unserem Land gut, verständlich und transparent gerecht werden. Unser oberstes Ziel ist es, seriös zu informieren sowie Verunsicherungen und der Verbreitung von Fake-News entgegenzuwirken. Wer auf der zentralen Hotline anruft, erhält Informationen rund um das Coronavirus. Erläutert werden beispielsweise die Maßnahmen zur Umsetzung des Infektionsschutzes und aktuelle Entwicklung rund um die Corona-Pandemie.“ Bei spezifischen Fragestellungen wird an passende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner innerhalb der Landesregierung vermittelt.

Die Landesregierung hat bereits am 26. Februar 2020 eine zentrale Internetseite mit umfassenden Informationen und zahlreichen FAQs eingerichtet. Diese Seite enthält sowohl allgemeine Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch spezifische Hinweise für Eltern und Kinder, für Beschäftigte und Unternehmen, für Rettungsdienste und Krankenhäuser sowie einige weitere Gruppierungen.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Stadt Wilhelmshaven sperrt Parkplätze – planmäßig und unplanmäßig

Donnerstag, 26. März (8.25 Uhr): Der Schotterparkplatz am Südstrand 100 (gegenüber dem Restaurant) wird für die anstehenden Sanierungsarbeiten schon früher als geplant gesperrt: Bereits ab Donnerstag, 26. März, kann dort nicht mehr geparkt werden. Von Mittwoch, 1., bis einschließlich Sonntag, 5. April, finden dann die Sanierungsarbeiten statt.

Außerdem wird am Donnerstag, 26. März, auch der Parkplatz am Fliegerdeich gesperrt. Hier war es in den vergangenen Tagen immer wieder zu größeren Menschenansammlungen gekommen. Da dies aufgrund der Kontaktsperre derzeit nicht erlaubt ist und die betreffenden Personen keine Einsicht zeigten, wird die Stadt den Parkplatz kurzfristig sperren, schreibt die Pressesprecherin der Verwaltung.

Zahl der Privatinsolvenzen wird steigen

Donnerstag, 26. März (8.15 Uhr): Das Informationsunternehmen Crifbürgel erwartet in diesem Jahr wegen des neuartigen Coronavirus mehr private Insolvenzen.

„Das Coronavirus wird die Wirtschaft schwer belasten, wobei die Auswirkungen heute noch gar nicht abschätzbar sind“, sagte Geschäftsführer Christian Bock in in Hamburg. „Wir müssen jedoch davon ausgehen, dass es in der Folge auch wieder mehr Privatinsolvenzen in Deutschland geben wird.“ Gegenwärtig rechne er mit einem Anstieg um mindestens zehn Prozent.

Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen Bürger als überschuldet und können ihre Verpflichtungen kaum mehr bedienen. Für viele dieser Personen sorge ein Schock auf der Einkommensseite für ein erhöhtes Risiko einer Privatinsolvenz. Am Arbeitsmarkt werde es durch die Krise zu massiven Einschnitten kommen.

Schortens, Sportvereine und Studenten

Donnerstag, 26. März (8 Uhr): Corona-Krise – dieses Thema fordert den Mitarbeitern der Kommunen so einiges ab – auch in Schortens: Täglich tagt derzeit der Krisenstab im Rathaus, um die notwendigen Entscheidungen und Absprachen zu treffen. Mit Bürgermeister Gerhard Böhling an der Spitze.

Hier geht’s zum Artikel.

In den nächsten Tagen werden die Mitglieder der rund 70 Vereine in Wilhelmshaven und 160 in Friesland auf ihren Kontoauszügen wieder die Abbuchung „ihres“ Sportvereins finden. Da in den meisten Fällen quartalsweise und nicht pro Monat abgebucht wird, fällt die Summe ins Auge. Normalerweise vielleicht nicht, in Zeiten von Geschäftsschließungen und Kurzarbeit aber sicherlich schon.

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Die weltweite Corona-Krise legt große Teile des gesellschaftlichen Lebens lahm. Auch die Jade Hochschule am Standort Wilhelmshaven ist betroffen. Wie genau es an der Hochschule derzeit aussieht, welche Herausforderungen die Lage dort mit sich bringt und welche Maßnahmen man ergriffen hat, hat diese Redaktion Anke Westwood, Sprecherin der Jade Hochschule, gefragt.

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Frieslands Landrat dankt Bürgern für das Einhalten der Regeln

Mittwoch, 25. März (20.54 Uhr): In einer Videobotschaft wendet sich Sven Ambrosy an alle Friesländer und dankt ihnen für ihren Zusammenhalt und das Einhalten der Regeln.

Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Leer

Mittwoch, 25. März (20.36 Uhr): Im Landkreis Leer wurden drei weitere Corona-Infektionen bekanntgegeben.

WHO-Chef: Maßnahmen nicht zu früh aufheben.

Mittwoch, 25. März (19.35 Uhr): Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des gefährlichen neuen Coronavirus zu früh wieder aufzuheben. „Das letzte, was Länder nun brauchen, ist, dass Schulen und Unternehmen öffnen, nur um dann wegen eines Wiederauflebens (des Virus) erneut zur Schließung gezwungen zu werden“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. US-Präsident Donald Trump will die Beschränkungen möglichst schon Ostern, also in zweieinhalb Wochen, wieder aufheben. Die Folgen der Schutzmaßnahmen für die Wirtschaft würden verheerender als die Auswirkungen der Pandemie, sagte er am Dienstag dem Sender Fox News. „Diese Medizin ist schlimmer als das Problem.“

Der weitgehende Stillstand von Wirtschaft und Gesellschaft gebe Ländern ein Zeitfenster, sich besser auf die Bewältigung der Krise vorzubereiten, sagte Tedros. Er appellierte an alle Länder, die Zeit zu nutzen, um ihre Gesundheitskapazitäten auszubauen, mehr Tests zu produzieren, zusätzliche Einrichtungen für die Behandlung von Infizierten herzurichten und klare Regeln für die Quarantäne jener Menschen zu entwickeln, die sich vielleicht infiziert haben.

Die letzten Gäste verlassen die Inseln

Mittwoch, 25. März (18.57 Uhr): Am Mittwoch haben die noch verbliebenen 24 Gäste die Insel Langeoog mit der letzten Fähre verlassen. Alle anderen, darunter auch die Mitarbeiter von Baufirmen vom Festland, hatten schon am Vormittag die Rückreise angetreten. Die vorgegebenen Abstände wurden dabei leider nicht von allen eingehalten. Auch die Nachbarinsel Spiekeroog ist gemäß der Allgemeinverfügung des Landkreises Wittmund jetzt urlauberfrei. Laut Kreissprecher haben die letzten Gäste die Insel gegen Mittag verlassen. Nun heißt es „Insulaner unner sück“. Aber noch nie war dieser Begriff mit so viel Wehmut und Sorge verbunden. Tourismus auf den Inseln ist auf „Null“.

Zahl der Neuinfektionen in Italien sinkt leicht

Mittwoch, 25. März (18.55 Uhr): In Italien ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus über mehrere Tage leicht gesunken. Zugleich blieb die Zahl der Toten infolge der Pandemie mit 683 innerhalb eines Tages weiter hoch. Wie der Zivilschutz in Rom am Mittwoch mitteilte, verzeichneten die Behörden bei den aktuell Infizierten rund 3500 Fälle mehr als am Dienstag. Auch an den drei vorausgegangenen Tagen war das Plus an registrierten Neuinfektionen jeweils leicht gefallen. Mehrere Experten mahnten, dass man erst nach einer Woche oder mehr von einer wirklichen Trendumkehr bei den Infektionen ausgehen könne.
Insgesamt registrierte Italien bisher 74 386 Corona-Fälle. Mehr als 7500 Menschen starben seit Februar in Folge des Erregers Sars-CoV-2. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend.

Wangerland schützt Bürger mit auswärtigen Kennzeichen

Mittwoch, 25. März (18.38 Uhr): „Schau mal. Schon wieder ein Autokennzeichen aus Nordrhein-Westfalen.“ So oder so ähnlich kann man sich die Reaktionen einheimischer Wangerländer vorstellen, wenn sie in diesen Tagen ein Autokennzeichen entdecken, dass nicht mit FRI beginnt.
„Es gibt durchaus besorgte Bürger, die sich bei uns melden“, so Markus Gellert, Leiter des Ordnungsamtes im Wangerland. Er kann die Sorgen durchaus verstehen, ist Nordrhein-Westfalen doch das Bundesland mit der höchsten Infektionsrate an Coronaerkrankten. Viele Wangerländer hätten Angst um die eigene Gesundheit. Aber Gellert mahnt auch zur Besonnenheit.

Einkaufen in Friesland: Wenn Supermärkte ihre Regale sperren

Mittwoch, 25. März (18.36 Uhr): Es passierte von jetzt auf gleich: Supermärkte dürfen ausschließlich Lebensmittel und Hygieneartikel verkaufen. Auch in den Edeka-Märkten von Tobias Wichmann in Jever stand am Samstag deshalb das Ordnungsamt vor der Tür, um zu kontrollieren, ob die Vorgaben umgesetzt werden.
Gartenzubehör, Textilien, Glühbirnen, anfangs sogar Batterien und Schreibwaren – das alles ist plötzlich aus den Regalen oder hinter einem Absperrband verschwunden, erzählt er. Blumen und Pflanzen wurden weggeräumt und verwelken. Im Lager sei schlicht zu wenig Platz, um alles unterzustellen.
Aber auch in Sengwarden kleinem Dorfladen gestaltet sich das Einkaufen derzeit besonders abenteuerlich. Mehr dazu finden Sie hier.

Grüße an Oma und Opa trotz Besuchsverbot

Mittwoch, 25. März (18.15 Uhr): Eilert Kirchhoff wird im Juli 100 Jahre alt. Er lebt in einem Seniorenheim in Friedeburg. Doch die Familie kann ihn derzeit nicht besuchen. Nun springen wir ein und übermitteln Grußbotschaften – Also: Schreiben auch Sie uns.

Kommunen schnüren Hilfspakete

Mittwoch, 25. März (18.11 Uhr): Bereits einen Tag vor dem Hilfspaket-Beschluss des Bundestags hat der Rat der Gemeinde Wangerland einstimmig entschieden, in der Coronakrise Unternehmen und Familien finanziell unter die Arme zu greifen. Der Rat votierte in nichtöffentlicher Sitzung am Dienstagabend dafür, von besonders von der Krise betroffenen Betrieben die Tourismusbeiträge und die Gewerbesteuer bis auf Weiteres nicht einzuziehen. Die Stadt Wittmund geht jedoch in einigen Belangen andere Wege.

Union und SPD wollen steuerfreie „Corona-Prämien“

Mittwoch, 25. März (17.59 Uhr): Beschäftigte mit besonderen Leistungen in der Corona-Krise sollen finanziell belohnt werden - das wollen Union und SPD im Bundestag. Sie sprechen sich für steuerfreie Prämienzahlungen an Beschäftigte aus.
Unions-Fraktionsvize Andreas Jung (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch: „Wir sollten besondere Leistungen in der Corona-Krise steuerlich unterstützen. Wenn ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern einen Bonus für ihren Einsatz bezahlt, sollte dieser von der Steuer frei gestellt werden.“ Viele Mitarbeiter leisteten Herausragendes und hielten buchstäblich den Kopf hin. „Die Kosten kann der Staat schultern. Das Finanzministerium sollte das zeitnah umsetzen.“

Aktuelle Entwicklung im Raum Aurich

Mittwoch, 25. März (17.57 Uhr): Insgesamt wurden im Raum Aurich 41 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

Regeln für Hartz-IV-Bezug geändert

Mittwoch, 25, März (17.54 Uhr): Erleichterungen für Hartz IV und beim Kinderzuschlag sollen vielen Menschen besser durch die Corona-Krise helfen. Das beschloss der Bundestag am Mittwoch in Berlin einstimmig. So sollen die Jobcenter bei einem Hartz-IV-Antrag ein halbes Jahr lang auf die Prüfung des Vermögens der Betroffenen verzichten. Auch eine Prüfung der Höhe der Wohnungsmiete soll entfallen. Entsprechende Regelungen gelten für Senioren, die Grundsicherung brauchen, und Menschen mit Behinderungen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend.

Zweiter Corona-Test bei Merkel ist negativ

Mittwoch, 25. März (17.35 Uhr): Die häusliche Corona-Quarantäne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird noch mindestens bis Anfang nächster Woche dauern. Auch beim zweiten Test auf das neuartige Coronavirus sei bei Merkel keine Infektion festgestellt worden, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Berlin mit. „Die Bundeskanzlerin arbeitet weiterhin aus der häuslichen Quarantäne und wird sich Anfang der kommenden Woche erneut testen lassen.“ Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch.

Studie: Wie Hunderttausende Corona-Fälle verhindert werden könnten

Mittwoch, 25. März (17.33 Uhr): Ein größerer Ausbruch des Coronavirus könne nach Einschätzung von Forschern mit einer Kombination von Maßnahmen vorerst vermieden werden. Zumindest in Singapur, heißt es im Fachmagazin „The Lancet Infectious Diseases“.
Flächendeckende Schulschließungen, Arbeit im Home Office für die Hälfte der Bevölkerung und strenge Quarantäne für Erkrankte und deren Familien: Diese drei Maßnahmen zusammen über den Zeitraum von zwei Wochen könnten demnach laut einer Simulationsstudie aus Singapur das neuartige Coronavirus zurückdrängen.

Eltern können für Kinderbetreuung 67 Prozent ihres Lohns erhalten

Mittwoch, 25. März (17.31 Uhr): Eltern erhalten vom Staat 67 Prozent ihres Lohns, wenn sie Kinder unter zwölf Jahren wegen geschlossener Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen. Pro Monat gibt es dabei höchstens 2016 Euro. Die Regelung gilt für sechs Wochen, wie der Bundestag am Mittwoch in Berlin beschloss. Die Regelung ist Teil einer Novelle des Infektionsschutzgesetzes, für die die Koalition, die FDP und die Grünen stimmten. AfD und Linke enthielten sich.

Betroffene müssen demnach darlegen, dass sie in diesem Zeitraum keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind sicherstellen können. Ein Anspruch besteht nicht, wenn eine Schließung ohnehin wegen der Schulferien erfolgen würde.

Zumutbar ist laut Bundessozialministerium, Urlaub aus dem Vorjahr zur Sicherstellung der Kinderbetreuung einzusetzen. Auch bereits vorab geplanter Urlaub soll für Kinderbetreuung verbraucht werden. Arbeitnehmer sollen dagegen nicht verpflichtet werden müssen, ihren gesamten Jahresurlaub für das laufende Kalenderjahr in Anspruch zu nehmen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend.

Friesland verschiebt Schuleingangsuntersuchungen

Mittwoch, 25. März (17.27 Uhr): Die derzeit laufenden Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamtes im Landkreis Friesland werden verschoben, neue Termine werden noch mitgeteilt.

Das medizinische Personal, das im Gesundheitsamt für die Schuleingangsuntersuchungen tätig ist, unterstützt aufgrund des derzeitig erhöhten Arbeitsaufkommens aktuell den Amtsarzt und die Gesundheitsaufsicht. Die noch ausstehenden Termine für die Schuleingangsuntersuchungen 2020 können somit momentan nicht durchgeführt werden und finden zu einem späteren Zeitpunkt – aktuell weiterhin geplant vor Beginn des neuen Schuljahres – statt. Die Familien werden über die neuen Termine zu gegebener Zeit informiert. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Mittwochabend mit.

Corona-Fälle in den Kliniken Aurich-Norden

Mittwoch, 25. März (17.25 Uhr): 
Norden – kein Covid-19 Fall
Emden – 2 Covid-19-Fälle - beide Intensivstation
Aurich – 1 Covid-19-Fall – Isolierstation

Landkreis Friesland verlängert befristete Aufenthaltstitel

Mittwoch, 25. März (17.24 Uhr): Der Landkreis Friesland hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die regelt, dass befristete Aufenthaltstitel (nationale Visa, Aufenthaltserlaubnisse, Blaue Karten EU, ICT-Karten, Mobile ICT-Karten) von Ausländerinnen und Ausländern mit Hauptwohnsitz im Landkreis Friesland, die im Zeitraum vom 16.03.2020 bis einschließlich 29.06.2020 ablaufen, bis zum 30.06.2020 verlängert sind. Die Ausreisefrist für Inhaber von Schengen Visa zu Besuchs- und Geschäftszwecken wird ebenfalls bis zum 30.06.2020 verlängert. Gleiches gilt für Personen, die sich zulässig visafrei zu touristischen Zwecken im Bundesgebiet aufhalten dürfen und bei denen die 90-Tage-Frist im genannten Zeitraum abläuft. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Mittwoch mit.

Bundestag beschließt Klinik-Hilfen und nationale Epidemie-Lage

Mittwoch, 25. März (16.56 Uhr): Die Kliniken in Deutschland bekommen Milliardenhilfen zum Schutz vor Finanznöten wegen der Corona-Krise. Der Bundestag beschloss am Mittwoch ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das Mehrkosten und Einnahmeausfälle auffangen soll. Für den Ausbau der Intensivbetten für schwer kranke Corona-Patienten soll es Bonuszahlungen geben. Das Parlament stellte zudem eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ fest. Es beschloss ein Gesetz, das dem dem Bund deswegen befristet zusätzliche Kompetenzen gibt, um im Krisenmanagement in ganz Deutschland schneller reagieren zu können.

Die Krankenhäuser sollen für jedes nun frei gehaltene Bett 560 Euro pro Tag bekommen. Für jede neue Intensiv-Behandlungseinheit mit künstlicher Beatmung soll es 50 000 Euro Bonus geben. Für Mehrkosten bei Schutzausrüstung soll es Zuschläge geben. Hintergrund ist, dass die Kliniken planbare Operationen und Neuaufnahmen vorerst aussetzen sollen. Dies soll Kapazitäten freimachen, um für Corona-Patienten mit schwereren Verläufen vorbereitet zu sein. Der Bund kalkuliert allein als Ausgleich dafür mit Mehrausgaben von 2,8 Milliarden Euro. Zudem soll die Zahl von bisher 28 000 Intensivbetten verdoppelt werden.

Zu den zusätzlichen Kompetenzen zählt, dass das Bundesgesundheitsministerium Vorkehrungen direkt verordnen kann - etwa Meldepflichten für Fahrgäste im grenzüberschreitenden Bahn- und Busverkehr oder Maßnahmen zum Beschaffen von Arzneimitteln und Schutzausrüstung. Dies gilt bis längstens Ende März 2021. Der Bundestag kann die „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ aber auch vorher aufheben. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch mit.

Niedersachsen schnürt Hilfspaket für Künstler

Mittwoch, 25. März (16.49 Uhr): Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Künstler abzufedern, wird Niedersachsen schnell und unbürokratisch helfen. „Den Kulturbetrieb in Niedersachsen trifft die aktuelle Krise besonders stark“ so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Künstlerinnen und Künstler werden mit einer Welle von Absagen konfrontiert. Viele Existenzen sind bedroht. Um hier schnell und unbürokratisch zu helfen, stellen wir in Niedersachsen gerade ein Hilfspaket auf die Beine (...)“.

Die Landeshilfe für Künstler basiert auf zwei Säulen. Die erste Säule ist das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ und läuft über eine Richtlinie aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Diese richtet sich ausdrücklich nicht nur an Kleinunternehmer, sondern auch an soloselbständige Künstler und Kulturschaffende sowie gewerblich tätige Unternehmen. Die zweite Säule richtet sich explizit an Kultureinrichtungen, die nach unserem derzeitigen Stand von der Bundesförderung nicht umfasst sind. Hier haben sind die kleinen Vereine und vergleichbare Einrichtungen im Blick, die sonst durch das Raster fallen würden.
Zuschüsse können für das erste Programm seit Mittwoch bei der NBank beantragt werden. Die zweite Säule soll schnellstmöglich an den Start gehen. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Mittwoch mit.

IWF und Weltbank fordern Schulden-Stundung für arme Länder

Mittwoch, 25. März (16.32 Uhr): Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank haben staatliche Kreditgeber zu einer Stundung der Schuldenzahlungen armer Länder aufgefordert. Die Coronavirus-Pandemie werde schwere wirtschaftliche und soziale Folgen für Entwicklungsländer haben, warnten die beiden Organisationen am Mittwoch. Eine Stundung würde den Ländern sofort mehr finanziellen Spielraum geben, um die Krise zeitnah zu bekämpfen, erklärten IWF und Weltbank im Vorfeld des G20-Video-Sondergipfels der führenden Wirtschaftsmächte. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch.

Sänger der „Söhne Mannheims“ organisiert Online-Konzert

Mittwoch, 25. März (16.14 Uhr): Der Söhne-Mannheims-Sänger Rolf Stahlhofen organisiert ein Online-Pop-Festival mit deutschen Musikern. Unter dem Motto „Wir sagen Danke!“ wollen sich Künstler wie Peter Maffay, Laith Al-Deen und die Hardrocksängerin Doro Pesch sowie Stahlhofen selbst auf diese Weise bei Ärzten, Pflegern, Polizisten, Lkw-Fahrern und anderen Hilfskräften bedanken für das, was diese während der Corona-Krise leisten. Zuvor hatte der „Mannheimer Morgen“ (Donnerstag) berichtet.

Schortens’ Bürgermeister lobt Bereitschaft der Bürger

Mittwoch, 25. März (16.08 Uhr): Im Schortenser Rathaus kommt täglich ein Krisenstab zusammen, um die neueste Entwicklung der Corona-Krise zu besprechen und umzusetzen. Der öffentliche Stillstand trifft alle gesellschaftlichen Schichten, von Eltern, deren Kinder zurzeit nicht in die Krippe oder Kita dürfen, bis zu vielen kleinen und großen Unternehmern, die unter der Coronakrise leiden, weil ihre Läden geschlossen sind.

In einer Presseerklärung wird Bürgermeister Gerhard Böhling mit den Worten zitiert: „Ich lobe ausdrücklich die Bereitschaft unserer Bürger, sich dieser – so nach dem Krieg noch nie dagewesenen – Ausnahmesituation anzupassen.“ Die Krise treffe viele Unternehmer, deshalb sei es gut, dass Land und Bund entsprechende finanzielle Förderungen bereitstellen. Auch auf den städtischen Haushalt werde die Coronakrise große Auswirkungen haben, es sei mit geringeren Steuereinnahmen zu rechnen. Böhling weiter: „Ich bin seit 30 Jahren in Schortens, habe die Olympiakrise, die Finanzkrise miterlebt und wir haben diese gemeinsam in guter Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung mit unseren Bürgern bewältigt. Das Gleiche wird uns auch in dieser schweren, so außergewöhnlichen Zeit gelingen.“

G20 will über gemeinsamen Kampf gegen Corona beraten

Mittwoch, 25. März (16.06 Uhr): Die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte kommen an diesem Donnerstag zu einem Video-Sondergipfel zur Corona-Krise zusammen.
Bei dem virtuellen Treffen der G20 soll es um weltweit koordinierte Schritte zur Eindämmung der Pandemie und um die „menschlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen“ gehen, kündigte Saudi-Arabien am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge an. Das Königreich hat derzeit den Vorsitz in der G20-Gruppe. Geleitet wird die Videoschalte vom saudischen König Salman.

Klopapier statt Bier: Nachfragexplosion im Handel

Mittwoch, 25. März (16.04 Uhr): Die Corona-Krise hat in Deutschland in den vergangenen Wochen die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Toilettenpapier, aber auch nach Nudeln und Dosentomaten regelrecht explodieren lassen.
Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte. Danach kauften die Verbraucher in der vergangenen Woche mehr als vier mal so viel Seife und mehr als drei mal so viel Toilettenpapier wie im Durchschnitt der vorangegangenen sechs Monate. Die Statistiker stützten sich auf eine Auswertung digital verfügbarer Kassendaten.

Fußballclubs setzen auf Kurzarbeit

Mittwoch, 25. März (15.38 Uhr): Keine Spiele, keine Einnahmen. Nach der Empfehlung des DFL-Präsidiums, eine Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga mindestens bis zum 30. April zu verlängern, wächst bei den 36 Proficlubs der finanzielle Druck.
Die Bereitschaft einiger Profis, in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten, trägt vielerorts zur Sicherung der Liquidität bei. Doch damit allein scheint es nicht getan. Immer mehr Vereine erwägen, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Auch wenn wir noch keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen müssen, so denken wir über Maßnahmen wie Kurzarbeit nach“, sagte Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller.

Rückholprogramm bei Tui fast beendet

Mittwoch, 25. März (15.35 Uhr): Die Tui hat ihr Rückholprogramm für im Ausland gestrandete Urlauber bei den eigenen Kunden und Auftragsflügen für das Auswärtige Amt (AA) fast vollständig abgeschlossen.
Zwischen 94 und 95 Prozent der wegen der Corona-Pandemie festsitzenden Touristen seien mittlerweile wieder in Deutschland, hieß es am Mittwoch aus der Unternehmenszentrale in Hannover.

Erster Corona-Todesfall in Bremen

Mittwoch, 25. März (15.27 Uhr): Das Bundesland Bremen hat den ersten Todesfall infolge einer Corona-Infektion gemeldet. Es handele sich um einen 76-jährigen Mann, der mehrere Vorerkrankungen gehabt habe, teilten die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mit.

Bundestag beschließt Nachtragshaushalt

Mittwoch, 25. März (15.21 Uhr): Der Bundestag hat am Mittwochnachmittag einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung von Hilfspaketen in der Corona-Krise beschlossen. Darin sind unter anderem neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro vorgesehen. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag zustimmen.

Länder einigen sich: Abiturprüfungen sollen planmäßig stattfinden

Mittwoch, 25. März (15.14 Uhr): Schüler sollen ihre Abiturprüfungen bundesweit planmäßig ablegen. Dies hat die Kultusministerkonferenz der Länder nach einer Telefonkonferenz der Minister erklärt. Zum jetzigen Zeitpunkt sei eine Absage von Prüfungen nicht notwendig. Die Schüler könnten daher im laufenden Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben.

Im Vorfeld hatten einige Länder bereits die Prüfungen verschoben. Schleswig-Holstein wollte die Prüfungen ganz ausfallen lassen, während Hessen und Rheinland-Pfalz sie nach Plan stattfinden ließen.

Amtsgericht Jever arbeitet im Notbetrieb und die Kreisverwaltung Friesland in Schichten

Mittwoch (25. März 14.55 Uhr): Im Amtsgericht Jever bleibt seit dieser Woche bis auf Weiteres nur noch ein Notbetrieb aufrechterhalten. Es werden ausschließlich unaufschiebbare Entscheidungen getroffen. Eine weitere Tätigkeit des Gerichts findet derzeit nicht statt, teilte das Gericht mit. Um persönliche Kontakte zu vermeiden, darf das Gebäude grundsätzlich nicht mehr betreten werden. Das Personal versieht seinen Dienst in Heimarbeit. Eine telefonische Erreichbarkeit ist somit nicht mehr durchgängig während der sonst üblichen Öffnungszeiten gewährleistet,. Anträge können ab sofort nur noch schriftlich eingereicht werden (Amtsgericht Jever, Postfach 1340, 26437 Jever)

Die Mitarbeiter des Landkreises Friesland arbeiten seit Mittwoch in zwei Schichten, um so – bei einem möglichen Coronafall in der Verwaltung – auch weiterhin für die Bürger erreichbar zu sein. Es handelt sich hier um eine rein vorsorgliche Maßnahme. In der Kreisverwaltung ist aktuell kein Coronafall bekannt.

Jeder Fachbereich teilt sich dabei in zwei Schichten auf, so dass sich die jeweiligen Kollegen im Gebäude nicht begegnen. Bei einem Krankheitsfall müssten sich dann nur die Kollegen des jeweiligen Teams in Quarantäne begeben. „Wir machen dies aus rein vorsorglichen Gründen, so dass wir für unsere Bürgerinnen und Bürger auch bei einer möglichen veränderten Lage weiterhin erreichbar sind und erforderliche, nicht zu verschiebende Leistungen jederzeit erbracht werden können. Diese neue Organisation hat die Verwaltungsleitung in Abstimmung mit dem Personalamt, dem Personalrat und den Fachbereichsleitern festgelegt. Ein Teil der Arbeit wird auch im Homeoffice erledigt“, erklärt Landrat Sven Ambrosy.

Diese Regelung gilt zunächst bis 30. April. Die Kreisverwaltung ist weiterhin zu den bekannten Zeiten telefonisch, schriftlich und per E-Mail erreichbar. Auch Termine in den Verwaltungsgebäuden sind möglich, hier ist aber in jedem Fall vorab eine telefonische oder schriftliche Anmeldung und Terminvergabe erforderlich.

Corona-Hotline des Landkreises Wittmund verzeichnet 200 Anrufe pro Tag

Mittwoch (25. März 14.50 Uhr): Wittmunds Landrat Holger Heymann hat sich in einem Video-Statement zur aktuellen Entwicklung der Corona-Krise geäußert. Unter anderem bezog sich der SPD-Politiker auf die vom Landkreis eingerichtet Info-Hotline. Diese verzeichne pro Tag 200 Anrufe. Deshalb bitte er die Anrufer um Geduld, sagte Heymann.

Landtag bringt Milliarden-Hilfspaket auf den Weg

Mittwoch (25. März 13.35 Uhr): Niedersachsen hat ein 4,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket zur Abmilderung der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Der Landtag stimmte am Mittwoch einmütig mit den Stimmen aller anwesenden Abgeordneten für einen Nachtragshaushalt und einen erhöhten Bürgschaftsrahmen. Das Geld soll die Wirtschaft und das Gesundheitswesen stützen.

„Wir wollen die Wirtschaftskraft unseres Landes mit aller Kraft verteidigen“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). „Wir tun dies vor allem auch mit Blick auf Millionen von Arbeitsplätzen in unserem Land, die wir retten wollen.“

Sieben Infizierte im Landkreis Wittmund – ein Corona-Patient wieder genesen

Mittwoch (25. März 12.45 Uhr): Der Landkreis Wittmund informiert via Facebook, dass es derzeit sieben Infizierte im Landkreis gibt. Ein Corona-Patient ist wieder genesen. 103 Menschen befinden sich zudem derzeit in Quarantäne. Zu den sieben Infizierten zählen zwei neue Fälle, einer auf Spiekeroog sowie einer in Friedeburg. Beide befinden sich jeweils dort in häuslicher Quarantäne.

Spanien und Italien mehr Todesfälle als China

Mittwoch (25. März 12.25 Uhr): Nach Italien hat nun auch Spanien mehr Todesfälle durch die Coronavirus-Pandemie als China gemeldet. Bis Mittwochmittag sei die Zahl der Toten auf 3434 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Am Vortag waren es noch knapp 2700. In China lag die Zahl am Mittwoch bei rund 3150. DPA

Eltern mit geringem Einkommen erhalten Kindergeldzuschlag

Mittwoch (25. März, 11.39 Uhr): Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Familien in Zeiten der Corona Krise startet das Bundesfamilienministerium einen Notfall-Kindergeldzuschlag für Familien mit kleinen Einkommen. Informationen stehen im Internet, www.notfall-kiz.de, oder telefonisch montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 0800 4555530 zur Verfügung.

Durch den Zuschlag erhält jede Familie je Kind nicht nur bis zu 185 Euro monatlich, es besteht auch ein finanzieller Anspruch auf Bildung und Teilhabe. Diese Mittel können in Wilhelmshaven beantragt werden, wie die Stadt Wilhelmshaven in einer Pressemitteilung erklärt. Betroffene werden gebeten, eine Abschrift der Bestätigung des Kinderzuschlages zusammen mit dem Antrag auf Bildung und Teilhabe per E-Mail an bildungspaket@wilhelmshaven.de oder per Post an das Jugendamt, Friedrich-Paffrath-Straße 41, zu senden. Der Antrag auf Bildung und Teilhabe steht online unter www.wilhelmshaven.de zu Verfügung. Bei Fragen sind die Mitarbeiter des Jugendamtes telefonisch unter 04421 16-1460 oder 16-1535 zu erreichen.

Altmaier sagt in Corona-Krise schnelle Hilfszahlungen zu

Mittwoch (25. März, 11.34 Uhr): Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts dramatischer wirtschaftlicher Folgen der Corona-Krise schnelle Hilfszahlungen zugesagt. „Es ist unser Ehrgeiz, dass vor dem 1. April die ersten Zahlungen bei den betroffenen Unternehmen ankommen und die Handlungsfähigkeit des Staates sich auch in dieser schwierigen Situation bewährt“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag während der Debatte über die Hilfspakete der Bundesregierung.Altmaier sagte, es sei wichtig, dass die Hilfen nun schnell und unbürokratisch fließen könnten. In der kommenden Woche seien bei vielen Firmen etwa Mietzahlungen fällig. Das Signal an Banken, Sparkassen und Vermieter sei, dass der geplante Schutzschirm sicherstelle, dass diese Mieten bezahlt werden könnten.

Die Bundesregierung plant etwa direkte Zuschüsse für kleine Firmen, Solo-Selbständige und Freiberufler im Umfang von insgesamt 50 Milliarden Euro.

Rat der Gemeinde Wangerland schnürt Liquiditäts-Paket

Mittwoch (25. März, 8 Uhr): Der Bürgermeister der Gemeinde Wangerland, Björn Mühlena, hat am späten Dienstagabend via Pressemitteilung über Finanzhilfen für Betriebe und Familien informiert:

„Der Rat der Gemeinde Wangerland hat in nichtöffentlicher Sitzung ein Paket geschnürt, mit dem Familien und Unternehmen kurzfristig Liquidität in Höhe von rund einer Million Euro zur Verfügung gestellt wird. So sollen Eltern beispielsweise durch den teilweisen Verzicht auf den Krippenbeitrag entlastet werden. Im Bereich der Wirtschaft sollen Tourismusbeiträge und Gewerbesteuer in besonders von der Corona-Krise betroffenen Branchen bis auf weiteres nicht eingezogen werden.“

Agrarminister beraten über Corona-Krise in Landwirtschaft

Mittwoch (25. März, 7.45 Uhr): Die Agrarminister der 27 EU-Länder beraten heute über Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Landwirtschaft und Fischerei. Die Ausbreitung des Virus setzt auch Bauern und Fischer unter Druck.

Manche Landwirte wissen nicht, wie sie ihre Ernte ohne Helfer aus Ost- und Südosteuropa einbringen sollen. Andere haben Probleme, ihre Produkte in gewohnter Frische zu den Kunden zu bringen.

Die Minister werden deshalb nach Ratsangaben über Probleme beim Einsatz von Saisonarbeitern und beim grenzüberschreitenden Transport verderblicher Lebensmittel ebenso beraten wie über Hilfen für Unternehmen in Schwierigkeiten. In Deutschland fehlen Erntehelfer, weil Saisonkräfte wegen geschlossener Grenzen nicht mehr anreisen können.

Warum Frieslands Randlage jetzt zum Vorteil wird

Mittwoch (25. März, 6.45 Uhr): Es war nur ein kurzer Satz, der in der Pressemitteilung des Landkreises am Sonntag fehlte. Aber es war ein entscheidender. War bei den vorherigen fünf bestätigen Fällen von Coronavirus-Infektionen immer die Rede davon, dass die betroffene Person gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt war oder sich außerhalb des Landkreises angesteckt hat, gab es bei Fall 6 keinen solchen Hinweis.

Die Nachfrage beim Landkreis ergab, was zu vermuten war. Bei dem Fall könne nicht abschließend festgestellt werden, wo die Ansteckung erfolgt ist, heißt es aus dem Kreishaus in Jever. Eine Ansteckung im Kreisgebiet ist also nicht auszuschließen. Fest steht: Es handelt sich um einen Drittkontakt eines positiv Getesteten.

Der Fall zeigt zweierlei: Zum einen, wie akribisch die Behörden weiterhin die möglichen Infektionsketten über mehrere Ebenen nachverfolgen und damit auch Infizierte finden. Auch für Drittkontakte von positiven Fällen gilt immer Quarantäne. Zum anderen rückt aber mit der deutschlandweit steigenden Zahl von Infektionen auch die Gefahr näher, dass das Virus im Landkreis zirkuliert, also Ansteckungen nicht nur außerhalb erfolgen.

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US-Experten: Mehr als 400.000 Corona-Fälle weltweit

Dienstag (24. März, 21.22 Uhr): Weltweit haben sich nach Angaben von US-Experten schon mehr als 400.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Virus verbreitete sich zuletzt rasant: Die Zahl der bekannten Infektionen hatte erst am Samstag die Marke von 300.000 durchbrochen.
Mehr als 18.000 Menschen seien inzwischen an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, erklärten Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins am Dienstag.

Airlines im Krisenmodus - Umsatzeinbruch um fast die Hälfte

Dienstag (24. März, 21.01 Uhr): Die Corona-Pandemie hat die internationalen Fluggesellschaften nach Auffassung ihres Dachverbandes IATA in die schlimmste Krise ihrer Geschichte gestürzt.
Im laufenden Jahr könnten die Umsätze weltweit um bis zu 44 Prozent des Vorjahresvolumens einbrechen, wie der Verband am Dienstag in Genf mitteilte. Rund 2,7 Millionen Jobs stünden in der Industrie auf dem Spiel, warnte IATA-Generalsekretär Alexandre de Juniac und verlangte massive Finanzhilfen.

UN-Generalsekretär fordert „Plan wie zu Kriegszeiten“

Dienstag (24. März 20.39 Uhr): UN-Generalsekretär António Guterres hat von den G20-Ländern in der Corona-Krise Zugeständnisse an die Entwicklungsländer und einen gewaltigen internationalen Konjunkturplan gefordert.
Ein „Plan wie zu Kriegszeiten“ müsse den Volkswirtschaften „massive Ressourcen zuführen und einen zweistelligen Prozentsatz des Bruttoweltprodukts erreichen“, schrieb Guterres in einem Brief vom Montag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bei dem vom UN-Chef angedachten Volumen würde es sich um mehrere Billionen Dollar handeln.

Der Kampf gegen die schnelle Ausbreitung des Virus

Dienstag (24. März, 20.14 Uhr): Die Bundesregierung hat aufgrund der Corona-Krise eine Kontaktsperre beschlossen, doch die aktuelle Situation führt in einigen Bereichen zu Unsicherheiten. Wir haben einige dieser Fragen geklärt.

Schwerer Schlag für den Einzelhandel in Jever

Dienstag (24. März, 20.12): Für viele Geschäftsinhaber geht es um die Existenz: Die Corona-Krise sorgt nicht nur für die (vorübergehende) Schließung zahlreicher Läden, sondern auch dafür, dass einige wohl nicht wieder öffnen werden.

Weiterer Corona-Fall im Landkreis Friesland

Dienstag (24. März, 19.07 Uhr): Am Dienstag wurde im Landkreis Friesland bei einer weiteren Person das Coronavirus nachgewiesen. Die Person befindet sich in Quarantäne. Diese Person ist zwar im Landkreis gemeldet, so dass das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland zuständig ist, hat aber einen Aufenthaltsort außerhalb des Landkreises und befindet sich auch dort in Quarantäne. Die Ansteckung erfolgte außerhalb Frieslands. Eine Person in Friesland ist zwischenzeitlich genesen. Aktuell gibt es somit 6 bestätigte Fälle im Landkreis Friesland. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Dienstagabend mit.

Abi-Chaos: Schleswig-Holstein sagt ab - Hessen nicht

Dienstag (24. März, 18.37 Uhr): Schleswig-Holstein plant als erstes Bundesland eine Absage aller Schulabschluss-Prüfungen einschließlich des Abiturs in diesem Schuljahr.

Sie halte diese Entscheidung in der derzeitigen Situation für geboten, sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Dienstag. Die Schüler im Norden sollen nach ihren Plänen zum Ende des Schuljahrs stattdessen Abschlusszeugnisse auf Basis bisheriger Noten erhalten.

Andere Bundesländer hatten ihre Prüfungen zunächst auf nach Ostern oder in den Mai verschoben. Im krassen Gegensatz dazu stehen Hessen und Rheinland-Pfalz, wo am Dienstag, wie geplant weiterhin Abiturprüfungen stattfanden.

Kinderbetreuung in Wilhelmshaven: Eltern müssen im April nicht für Krippe und Hort bezahlen

Dienstag (24. März, 18.29 Uhr): Schul- und Kindergartenkinder sind inzwischen seit eineinhalb Wochen zu Hause. Und die meisten Eltern haben das Betreuungsproblem gelöst, ohne auf eine Notfallbetreuung zurückgreifen zu müssen, selbst wenn sie Anspruch darauf hätten. In der vergangenen Woche waren nach Angaben der Stadt nur rund 50 Kinder in der Notfallbetreuung der Kitas. In sieben Wilhelmshavener Schulen werden nach Angaben der Landesschulbehörde derzeit je ein bis zwei Kinder betreut.
Am Dienstagnachmittag hat die Stadt derweil mitgeteilt, dass für den Monat April keine Kita-Gebühren eingezogen werden. Diese Entscheidung betrifft die Eltern von Krippen- oder Hortkindern.

Appell aus der Risikogruppe: Bitte bleibt zu Hause

Dienstag (24. März, 17.55 Uhr): In diesen Tagen taucht ein Begriff immer wieder auf. In Nachrichten, Analysen und Kommentaren ist von der Risikogruppe die Rede. Es sind Menschen, für die das Coronavirus gefährlicher ist als für andere. Es sind Patienten mit Vorerkrankungen. Bei dem Begriff Risikogruppe hat man sie direkt vor Augen: den Opa mit einer Atemwegserkrankung, die Tante mit dem schwachen Herzen. Nur an eine Gruppe wird für Barbara Backer zu selten gedacht: die der Organtransplantierten. „Dabei müssen wir besonders gut auf uns aufpassen“, sagt die Frau aus dem Moormerland.

EG Wittmund erlässt teile der Stromkosten für heimische Betriebe

Dienstag (24. März, 17.52 Uhr): Die Energiegenossenschaft Wittmund (EG) will die heimische Wirtschaft in Zeiten der Coronakrise finanziell entlasten. Wie das Unternehmen mitteilt, können alle gewerblichen Kunden für die Zeit der Krise die monatlichen Abschläge für Strom um die Hälfte reduzieren. „Gerade in Krisenzeiten muss der Genossenschaftsgedanke tragen: Einer für alle – alle für einen“, sagt EG-Vorstandsvorsitzende Helga Schüler.

Hamsterkäufe lassen nach

Die Hamsterkäufe der Bevölkerung lassen nach.Toilettenpapier ist immer zwar noch schwer aufzutreiben, bei vielen anderen Produkten normalisiert sich aber allmählich die Situation. Für die viele Arbeit, die das erst ermöglicht, können die Beschäftigten im Lebensmittelhandel jetzt auf einen Bonus hoffen.

Über 9000 Corona-Infizierte in NRW

Dienstag (24. März 17.10 Uhr): Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen auf 9087 gestiegen, gleichzeitig flacht die Kurve der Infizierten im Kreis Heinsberg leicht ab. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministerium sind im Vergleich zum Vortag (jeweils Stand 16.00 Uhr) 863 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der dem Land bekannten Todesfälle stieg zum Vortag um 14 – auf 54. DPA

Die Milliarden-Frage: Was kostet die Olympia-Verschiebung?

Dienstag (24. März, 16.49 Uhr): Die Olympischen Spiele in Tokio werden auf das Jahr 2021 verschoben. Das entschied das Internationale Olympische Komitee nach einem Gespräch des japanischen Premierministers Shinzo Abe mit IOC-Chef Thomas Bach.
Die Entscheidung hat gravierende finanzielle Folgen. Auch für die mehr als 11.000 Athletinnen und Athleten, die sich auf die Spiele vom 24. Juli bis zum 9. August vorbereitet hatten.

Firmen fürchten um Absicherung internationaler Geschäfte

Dienstag (24 März, 16.42 Uhr): In deutschen Unternehmen wächst die Sorge, bei künftigen Exporten auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben.
„Immer mehr Unternehmen melden uns, dass sich Kreditversicherer in der Corona-Krise aus der Deckung des internationalen Warenverkehrs zurückziehen“, sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der Deutschen Presse-Agentur. Dabei geht es um die Absicherung künftiger Lieferungen an Kunden.

Erste Corona-Patienten aus Wilhelmshaven wieder gesund

Dienstag (24. März 15.35 Uhr): Drei der sechs bestätigten Corona-Fälle in Wilhelmshaven sind wieder genesen. Das meldet das Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven am Dienstag, 24. März. Damit sind zurzeit drei Personen wegen Covid-19 isoliert und befinden sich in Behandlung.

Insgesamt wurden bislang rund 90 Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener auf das Virus getestet. In den allermeisten Fällen waren die Laborbefunde negativ. Einige Befunde stehen noch aus, da aktuell die Bearbeitungszeit in den Laboren bis zur Vorlage eines Ergebnisses bei 72 Stunden liegt.

Ein Abstrich wird ausschließlich bei begründeten Verdachtsfällen gemacht. Bei der Frage der Notwendigkeit eines Abstriches orientiert sich das Gesundheitsamt eng an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Wer krankheitstypische Symptome zeigt, aus einem Risikogebiet zurückkehrt oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte, soll sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser entscheidet dann, ob ein Abstrich erforderlich ist.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Covid-19-Ausbreitung in Ischgl

Dienstag (24. März 15.20 Uhr): Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen zur Ausbreitung des Coronavirus im beliebten Wintersportort Ischgl aufgenommen. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, geht sie dem Verdacht nach, dass ein Gastronomiebetrieb Ende Februar einen positiven Test einer Mitarbeiterin nicht den Gesundheitsbehörden gemeldet habe. Das Land Tirol hatte der Staatsanwaltschaft eine Anfrage des ZDF mit dem entsprechenden Verdacht weitergeleitet. „Es ist unbekannt, um welchen Betrieb es sich dabei handeln soll und ob tatsächlich Meldepflichten verletzt wurden“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Daher werde nun ermittelt.

IOC bestätigt: Olympia in Tokio wird verschoben

Dienstag (24. März 14.10 Uhr): Die Olympischen Spiele in Tokio sollen verschoben werden, spätestens aber im Sommer 2021 stattfinden. Das haben das Internationale Olympische Komitee und die Olympia-Organisatoren in Japan gemeinsam am Dienstag beschlossen, wie das IOC mitteilte.

Zahnarztpraxen bleiben weiterhin geöffnet

Dienstag (24. März 13.50 Uhr): Überall sind Hygienemaßnahmen verschärft worden – es gibt Mindestabstände und Desinfektionsmittel. Auch in Arztpraxen. Nicht nur Hausärzte haben mit der aktuellen Situation zu kämpfen, auch Fachärzte müssen sich, ihr Personal und die Patienten vor Ansteckung schützen.So auch die Zahnarztpraxen im Z1 in Wittmund, deren Terminkalender immer leerer wird. „Die Absagen gehen aus Angst vor Ansteckung vor allem von den Patienten selbst aus. Auch für Termine, die erst in drei Wochen sind“, erzählt Rim Elkhaled. Die Praxis hat Desinfektionsspender am Eingang aufgestellt und bittet um Abstand an der Rezeption.

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Entsorgungszentrum geschlossen – Nun werden Abfälle vermehrt illegal entsorgt in Wilhelmshaven

Dienstag (24. März 12.10 Uhr): Der städtische Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven (TBW) und die Wilhelmshavener Entsorgungszentrum und Logistik GmbH (WEL) beobachten derzeit, dass an den Wertstoffsammelplätzen im Stadtgebiet vermehrt Abfälle illegal abgelagert werden. Am Montag, 23. März, sammelten die Mitarbeiter beispielsweise 2,3 Tonnen unerlaubt abgelagerte Abfälle ein. Die Stadt Wilhelmshaven weist nun via Facebook darauf hin, eventuelle Entrümpelungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Das Entsorgungszentrum Wilhelmshaven musste bereits am Mittwoch, 11. März, für private Kunden schließen.

WHO sieht Hoffnungsschimmer für Italien

Dienstag (24. März 12 Uhr): Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht erste Hoffnungszeichen, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien Wirkung zeigen. „Die Fallzahlen und Totenzahlen sind in den vergangenen zwei Tagen leicht gefallen“, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Dienstag. Es sei aber noch zu früh, von einem Wendepunkt zu sprechen.

Weltweit seien die Zahlen über Nacht weiter sprunghaft gestiegen, sagte sie. Die WHO wollte konkrete Zahlen im Laufe des Tages veröffentlichen. Sie hatte Stand Montagabend rund 335 000 nachgewiesene Infektionen und knapp 15 000 Tote erfasst. Die renommierte Johns Hopkins-Universität hatte am Dienstag bereits knapp 385 000 Fälle und 16 600 Tote verzeichnet. 85 Prozent der neuen nachgewiesenen Infektionen stammten aus Europa und den USA, sagte Harris. Gut die Hälfte dieser 85 Prozent wurden aus Europa gemeldet. DPA

Ausfall der Osterferienbetreuung für Kinder

Dienstag (24. März 11.30 Uhr): Auf Grundlage der Allgemeinverfügung des Landkreises Wittmund zur Eindämmung des Corona-Viruserregers fällt das Betreuungsangebot während der diesjährigen Osterferien in den städtischen Kindertagesstätten aus. Das Notbetreuungsangebot wird hingegen fortgesetzt bis zum 17. April 2020.

Von „Achtung, Heimtänzer“ bis „Physiotherapeuten in der Zwickmühle“ – aktuelle Berichter zur Corona-Krise in der Region

Dienstag (24. März, 8.25 Uhr): - Achtung, Heimtänzer – Räumt die Möbel beiseite -

Wenn die Tanzschüler nicht zur Tanzschule kommen können, dann kommt die Tanzschule zu den Schülern – das dachten sich in Wilhelmshaven auf jeden Fall die Tanzschulen Dunse und von Oehsen. Beide Tanzschulen bieten mittlerweile für alle Altersgruppen – vom Kindertanz bis zur Agilando-Gruppe – Videos mit Schrittfolgen zum Nachtanzen für Zuhause an.

- Physiotherapeuten in der Zwickmühle -

Physiopraxen müssen derzeit noch geöffnet sein. Das stößt allerdings auf große Unsicherheit. „Die Regierung lässt uns Therapeuten allein“, sagt eine Physiotherapeutin aus Jever – und das ärgert sie.Das Land Niedersachsen hat bekannt gegeben, dass die „Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich für unaufschiebbare medizinische Dienstleistungen (zum Beispiel Physiotherapie oder Psychotherapie) geöffnet“ bleiben. Doch das Schwierige: Welche Patienten fallen darunter?

- Zugang zur Corona-Notbetreuung in Kitas gelockert -

Der Vater Arzt, die Mutter Krankenschwester – in diesem Fall war die Sache klar: Kinder haben Anspruch auf einen Platz in der Kita-Notbetreuung. Das Land Niedersachsen hat diese Bestimmungen inzwischen gelockert: Ab sofort sollen Kinder auch dann in die Notbetreuung aufgenommen werden, wenn lediglich ein Erziehungsberechtigter zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehört.Bisher mussten beide Elternteile in diesen Bereichen beschäftigt sein. Städte und Gemeinden im Landkreis Friesland haben darauf reagiert, entscheiden aber weiterhin von Fall zu Fall.

- KGS Wittmund will die unterrichtsfreie Zeit sinnvoll nutzen -

Die unterrichtsfreie Zeit in der Coronakrise sollten Schüler zu Hause sinnvoll nutzen. In einem Schulbrief hat KGS-Leiter Uwe Brauns an die Schüler appelliert, die Aufgaben, die ihnen elektronisch zugestellt werden, auch wirklich zu bearbeiten. „In Absprache mit dem Schulelternrat rufe ich eindringlich dazu auf, die Aufgaben zu bearbeiten“, schreibt Brauns.Einige Schüler fragten öfter mal bei ihren Lehrern nach, ob diese Aufgaben wirklich verpflichtend sind. Immerhin habe der Kultusminister doch gesagt, dass „ein digitaler Unterricht nicht stattfindet“. Brauns: „Der Minister hat aber auch gesagt, dass Lernen nicht verboten ist!“

Kultusminister Tonne entscheidet mit Krisenstab, wann Schulen wieder geöffnet werden

Dienstag (24. März, 7.45 Uhr): Der niedersächsische Kultusminister macht Schul- und Kita-Schließungen von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängig. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Grant Hendrik Tonne (SPD), im Laufe der nächsten Wochen werde sich zeigen, ob die Infektionskurve abflache und es gelinge, das Tempo der Infektion zu verlangsamen.

Der Minister betonte: „Es könnte niemand verantworten, dass die Zahl der Neuinfektionen abflacht und dann durch Kontakte in Schulen und Kitas wieder stark ansteigt.“ Das Kultusministerium entscheide zusammen mit dem Krisenstab darüber, wann die Schulen wieder geöffnet werden könnten. Die Frage nach einer Verschiebung von Ferienterminen stehe jetzt noch nicht im Mittelpunkt. „Sollte es zum 20. April wieder losgehen, könnten wir das Schuljahr normal weiterlaufen lassen“, sagte Tonne. „Wenn es sich verzögert, muss es erstens eine Form von Ersatzunterricht geben, und zweitens müssen wir klären, was das für Prüfungen bedeutet. Darauf sind wir vorbereitet.“

Alle Pläne gingen aber jetzt davon aus, dass die Sommerferientermine gehalten werden. Das habe auch mit dem Bewerbungsschluss der Hochschulen zu tun.

Wittmunds Landrat Holger Heymann beantwortet Leser-Fragen

Montag (23. März, 21.45 Uhr): Lokal26-Redaktionsleiter Jens Nähler hat Wittmunds Landrat Holger Heymann zum Gespräch getroffen, bei dem der Politiker ausschließlich Leser-Fragen beantwortet hat. Hier sehen Sie das Video.

EU-Länder einig über Aussetzung der Schuldenregeln

Montag (23. März, 20.20 Uhr): Höchstens 3,0 Prozent Haushaltsdefizit und 60 Prozent Staatsverschuldung: Die Corona-Krise wirft auch die Regeln des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts über den Haufen. Und schon werden weitere Kriseninstrumente angedacht.

Milliardenhilfe für Kliniken und Praxen in Corona-Krise

Montag (23. März, 19.55 Uhr): Kliniken und Arztpraxen in Deutschland sollen mit Milliardenhilfen vor Finanznöten wegen der besonderen Belastungen in der Corona-Krise bewahrt werden.
Das Bundeskabinett brachte ein Gesetzespaket von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg, das Mehrkosten und Einnahmeausfälle auffangen soll. Für den Ausbau der Intensivbetten für schwer kranke Corona-Patienten soll es Bonuszahlungen geben. Daneben soll der Bund bei künftigen Epidemien „von nationaler Tragweite“ befristet zusätzliche Kompetenzen bekommen, um beim Krisenmanagement schneller reagieren zu können.

Sechster Corona-Fall in Wilhelmshaven

Montag (23. März, 18.59 Uhr): Ein weiterer Fall des Covid-19-Virus wurde dem Wilhelmshavener Gesundheitsamt am Montagabend, 23. März, gemeldet. Damit steigt die aktuelle Zahl der Corona-Fälle in der Jadestadt auf sechs an. Bei der Person, die einen leichten Krankheitsverlauf zeigt, handelt es sich - wie bei den anderen Fällen - ebenfalls um einen Reiserückkehrer. Dieser war seit der Heimkehr nach Wilhelmshaven vor einer Woche bereits isoliert. Nachdem ein anderes, aus einer anderen Stadt stammende Mitglied seiner Reisegruppe positiv auf Covid 19 getestet wurde, war auch bei dieser Person ein Abstrich gemacht worden. Das teilet die Presseabteilung der Stadt am Montagabend mit.

Immer mehr Corona-Infizierte in Europa

Montag (23. März, 18.44 Uhr): Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Nach Angaben von US-Experten waren rund um den Globus mehr als 350.000 Menschen infiziert (Sonntag: knapp 330.000), fast 15.400 Menschen starben (knapp 14.400), wie Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins mitteilten.

Corona-Fälle in der Region:

Montag (23. März, 18.40 Uhr):
Landkreis Friesland: Bislang 6 bestätigte Corona-Infizierte. Alle Ansteckungen erfolgten außerhalb des Landkreises.

Wilhelmshaven: Bislang 5 bestätigte Corona-Fälle. Bei allen Infizierten handelt es sich um Urlaubsrückkehrer, die sich seit ihrer Heimkehr in Quarantäne befinden und keinen Kontakt zu Dritten hatten.

Landkreis Wittmund: 6 vom Labor bestätigte Virus-Infektionen.

Landkreis Aurich: 27 laborbestätigte Corona-Fälle.

Wilhelmshavener berichten von ihrer fluchtartigen Abreise aus Rom

Montag (23. März, 18.30 Uhr): Angenehme 20 Grad in Rom und Wochenendbesuch von Freunden aus Wilhelmshaven. Vor gut zwei Wochen ist noch alles gut bei Katrin und Boris Schmidt (Namen geändert; das Paar möchte anonym bleiben). „Corona, das ist ganz weit weg in China und weit weg in einigen Gegenden Norditaliens – und betrifft uns nicht.“ Doch dann kippt die Stimmung, als das Ehepaar merkt: Das Thema Corona ist plötzlich ganz nah.
Wie schnell und umfassend das Coronavirus Europa in den Griff bekommen und das Leben der Menschen geändert hat, haben die Schmidts selbst erlebt. „Mein Mann sollte beruflich von Februar bis Ende April zu einer Weiterbildung nach Rom, um ab Juni einen Job in Skandinavien anzutreten“, so Katrin Schmidt über den Grund ihres Italienaufenthaltes.

Gespenstische Stille in der Oberschule Westerholt

Montag (23. März 18.18 Uhr): Es ist ruhig in der David-Fabricius-Ganztagsschule Oberschule Westerholt – schon fast gespenstisch still. Dort, wo ansonsten 230 Schüler sowie rund 30 Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeiter und Sekretärinnen für eine reges Leben sorgen, ist es derzeit wie ausgestorben. Offiziell gibt es nur eine „Stallwache“, die Schulleiter Jan Huuk oder seine Stellvertreterin Maria Hemmers sowie Sekretärin Gaby Jacob zwischen acht und 14 Uhr übernehmen.

Pferdebesitzer aus der Region sind in Sorge

Montag (23. März 18.14 Uhr): Während auf den Sportplätzen und in den Turnhallen in Friesland und Ostfriesland derzeit gähnende Leere herrscht, hat sich auch das Leben auf den Reiterhöfen verändert. Pensionsbetriebe, Reitvereine und Zuchtställe in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Aurich bleiben nach der Verfügung der Bundesregierung nicht mehr von den Auswirkungen des Coronavirus verschont. Das Hofleben wurde in vielen Ställen auf das Nötigste reduziert, in manchen sogar komplett heruntergefahren.

Erstes Corona-Testergebnis von Merkel fällt negativ aus

Montag (23. März 18 Uhr): Leichtes Aufatmen in Berlin: Der erste Corona-Test bei Kanzlerin Angela Merkel fiel negativ aus. Die Bundeskanzlerin hatte Kontakt zu einem Infizierten Arzt und befindet sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

Behörden loben: Viele halten sich an Corona-Auflagen

Montag (23. März 17.45 Uhr): Nach der erneuten Verschärfung von Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus ziehen Behörden in Deutschland eine positive Bilanz.
Viele Menschen hielten sich mittlerweile an die Auflagen, hieß es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Ländern. Am Vortag hatten sich Bund und Länder für zunächst zwei Wochen auf weitere drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens geeinigt. Ob die neuen Maßnahmen Wirkung zeigen, müsste sich nach 10 bis 14 Tagen an der Entwicklung der Neuinfektionen zeigen.

Ärzte, Pfleger und Sanitäter besonders häufig infiziert

Montag (23. März 16.45 Uhr): In Spanien zieht die Coronavirus-Pandemie Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter besonders heftig in Mitleidenschaft. Diese Berufsgruppen zählten am Montag nach amtlichen Angaben bereits 3910 Infizierte. Das seien fast zwölf Prozent aller Menschen, bei denen in Spanien Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert seien, errechnete der nationale Krankenpflegerverband CGE. Gleichzeitig beklagte er einen Mangel an Schutzausrüstung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen. DPA

Mehr als 120.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgekehrt

Montag (23. März 16 Uhr): Mehr als 120.000 Menschen konnten bisher nach Deutschland zurückkehren, das teilte das Auswärtige Amt via Twitter mit.

Bundesbank erwartet eine ausgeprägte Rezession

Montag (23. März 15.30 Uhr): Die Bundesbank rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit einer „ausgeprägten“ Rezession in Deutschland. Die Maßnahmen zu Eindämmung der Infektionszahlen hätten massive wirtschaftliche Auswirkungen, hieß es im am Montag veröffentlichten aktuellen Monatsbericht der Notenbank. „Das Abgleiten in eine ausgeprägte Rezession ist nicht zu verhindern.“ Eine wirtschaftliche Erholung werde erst einsetzen, wenn die Pandemiegefahr wirksam eingedämmt sei.

Earth Hour 2020 will trotz Corona-Krise ein Zeichen setzen

Montag (23. März 15.27 Uhr): Mit dem Ausschalten von Lichtern setzen Millionen Menschen in aller Welt jeweils am 31. März ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen.
Auch in der dunklen Stunde der Corona-Krise will die Umweltstiftung WWF nicht auf das Innehalten für Natur und Umwelt verzichten. Sie empfiehlt virtuelle Teilnahme, um Ausgehbeschränkungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu respektieren. „Earth Hour“ (Die Stunde der Erde) findet seit 2007 statt.

Ausgangssperren auf Baltrum, Norderney und Juist – Handwerker dürfen nicht mehr auf die Inseln

Montag (23. März 15.09 Uhr): Nachdem die Inseln in den vergangenen Tagen für alle Urlauber gesperrt wurden, herrscht seit Montag eine Ausgangssperre für Norderney, Baltrum und Juist. Hier dürfen die Insulaner nicht mehr ohne triftigen Grund ihr Haus verlassen.
Zudem dürfen nun auch keine Handwerker und andere Firmen mehr auf die Inseln. Das berichtete der NDR am Montagnachmittag und weist darauf hin, dass Notfalleinsätze für Gas, Strom und Wasser aber trotz des Verbotes weiterhin erlaubt sind.

Stadt Wilhelmshaven untersagt „Hamsterkäufe“

Montag (23. März 14.25 Uhr): Die Stadt Wilhelmshaven hat Hamsterkäufen einen Riegel vorgeschoben. Das teilte die Verwaltung am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. Hamsterkäufe seien demnach bereits seit dem vergangenen Freitag, 20. März, verboten. Die Stadt hatte an dem Tag per Verfügung, die den Lebensmittelmärkten direkt zugestellt wurde, den Verkauf nur noch in haushaltsüblichen Mengen zugelassen. Darüber hinaus dürfen die Märkte keine Waren mehr an die Kunden abgeben.

Oberbürgermeister Carsten Feist

„Diese unsinnigen Panik-Käufe waren ein echtes Ärgernis“, bringt es Oberbürgermeister Carsten Feist auf den Punkt. „Es besteht überhaupt kein Grund, Lebensmittel wie Nudeln oder Mehl sowie Konserven und Toilettenpapier in rauen Mengen zu horten. Neben leeren Supermarkt-Regalen waren die unschönen Begleiterscheinungen aggressives Verhalten und Unfreundlichkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Märkte. Gerade die Mitarbeitenden im Einzelhandel leisten in der aktuellen Lage herausragende Arbeit. Sie verdienen höchsten Respekt und freuen sich über ein freundliches Wort.“

Polizei Wittmund kontrolliert verstärkt

Montag (23. März 14 Uhr): Die Polizei im Landkreis Wittmund zieht bisher ein positives Fazit hinsichtlich der Einhaltung von geltenden Allgemeinverfügungen. „Wir haben bereits zum Wochenende die polizeiliche Präsenz im Gebiet des Kreises Wittmund erhöht und sind für Sie da“, wird Lars Zengler, Leiter des Polizeikommissariats Wittmund, in einer am Montagmittag herausgegebenen Pressemitteilung zitiert.

Erfreulich sei nach dem vergangenen Wochenende der Umstand, dass sich große Teile der Bevölkerung an die Allgemeinverfügungen des Landkreises Wittmund halten würden. Es wurden nur vereinzelte Meldungen an die Polizei herangetragen und bisher nur wenige Beanstandungen festgestellt. Die Polizei Wittmund stehe dabei in einem engen Austausch mit dem Landkreis Wittmund und den Gemeinden. „Dennoch werden wir auch weiterhin verstärkte Kontrollen und Überprüfungen durchführen und bei Verstößen konsequent handeln“, betont Lars Zengler.

Seit den frühen Morgenstunden des heutigen Montags überprüfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Wittmund zusammen mit Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats Wittmund und der Polizeistation Esens die Situation an den hiesigen Fähranlegern in den Sielorten Bensersiel und Neuharlingersiel. Hierbei wurde insbesondere die Entwicklung des Personentransports zu den Inseln Spiekeroog und Langeoog in den Fokus genommen, um auch perspektivisch auf die weitere Entwicklung vorbereitet zu sein. Auf den Inseln Spiekeroog und Langeoog begleitete die Polizei im Bereich der Fähranleger bereits am Wochenende die Rückreise von Touristinnen und Touristen auf das Festland. Insgesamt stellte die Polizei dabei bislang ein sehr einsichtiges und umsichtiges Verhalten fest.

Lars Zengler: „Wir appellieren aber weiterhin an alle: Bitte bleiben Sie zu Hause und halten Sie sich an die Allgemeinverfügungen! Sie unterstützen unsere Arbeit damit sehr.“

Für alle Fragen rund um das Thema „Corona-Krise“ oder zu den Allgemeinverfügungen ist das Bürgertelefon des Landkreises Wittmund verfügbar. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 04462/867000 erreichbar.

Weitere Meldungen zur Corona-Krise:

Mehr Informationen zum Coronavirus und die Entwicklungen in der vergangenen Woche finden Sie hier.

Wer liefert noch in Krisenzeiten? Eine Liste mit vielen regionalen Lieferdiensten finden Sie hier.

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