Stuttgart (dpa/tmn) - Ob zum Familienbesuch, zu einem späten Winterurlaub oder für einen Kurztrip an die Küste: Normalerweise herrscht rund um Ostern Ausnahmezustand auf deutschen Autobahnen, weil viele Menschen im Auto unterwegs sind. Jedoch: Normal ist in Zeiten der Corona-Krise nur noch wenig.

Und so wird auf den Fernstraßen rund um das lange Wochenende von Gründonnerstag bis Ostermontag (9. bis 13. April) wenig los sein, teilt der Auto Club Europa (ACE) mit. Für etwas mehr Verkehr sorgen am Donnerstag und Montag lediglich Pendler, informiert der ADAC. An Baustellen oder auf den Fernstraßen in Ballungsräumen seien dann kurze Verzögerungen möglich.

Verkehrsaufkommen merklich gesunken

Aufgrund der bundesweit gültigen Einschränkungen sei das Verkehrsaufkommen insgesamt merklich gesunken, so der ACE. Wer unterwegs sein muss, sollte also problemlos zum Ziel kommen.

Beide Autofahrer-Clubs weisen noch darauf hin, dass man sich auch an Sonn- und Feiertagen auf Lkw-Verkehr gefasst machen müsse. Um die Lebensmittelversorgung sicherzustellen, sei das ansonsten geltende Fahrverbot für Lastwagen vorerst aufgehoben worden.

Auf längere Fahrten verzichten

Generell gilt: Auch wenn es manchen schwerfällt, sollte man auf längere Fahrten verzichten und sich an die Kontaktbeschränkungen halten, appelliert der ACE.

Sind längere Fahrten unausweichlich, informiert man sich vor dem Start lieber über aktuelle Einschränkungen - etwa auf der Website des Innenministeriums. Viele Grenzen zu Nachbarländern sind nur in dringenden Fällen und an einzelnen Übergängen passierbar.

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