Cuxhaven /Ostfriesland /Friesland /Wilhelmshaven Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr knapp 3400 Menschen geholfen. 81 davon wurden aus Seenot gerettet - „das heißt, sie wären ohne unsere Hilfe nicht mehr am Leben“, erklärte ein Sprecher der Gesellschaft. Insgesamt kamen die Retter auf 2140 Einsätze zwischen Borkum und Usedom, wie aus der am Dienstag in Cuxhaven vorgestellten Jahresbilanz hervorgeht.

Die Einsatzzahlen lägen seit mindestens zehn Jahren auf diesem hohen Niveau, so der Sprecher. Ein Grund sei die Zunahme an Wassersportlern wie Seglern oder Motorbootfahrern und die Ausbreitung von Trendsportarten wie Stand-up-Paddling oder Kitesurfen. Außerdem seien im Zuständigkeitsbereich, der zu den am dichtesten befahrenen Seegebieten weltweit gehöre, immer mehr und größere Schiffe unterwegs.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1865 hat die DGzRS nach eigenen Angaben bis Ende 2019 mehr als 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahrensituationen befreit.

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