Wilhelmshaven Während die Volleyballerinnen des WSSV nach den Heimsiegen gegen Raspo Lathen II (3:0) und BW Borssum II (3:1) die Planungen für eine weitere Saison in der Landesliga aufnehmen können, haben die STV-Männer durch die 2:3-Niederlage bei der VG Delmenhorst-Stenum II ihre wohl letzte Chance auf den Klassenerhalt verspielt. Drei Spiele vor Saisonende beträgt der Rückstand auf einen Relegationsplatz sieben Punkte – theoretisch noch aufholbar, aber auch nur theoretisch.

Landesliga Frauen: Zufrieden zeigte sich WSSV-Trainer Bernd Weber nach den beiden Siegen. „Trotz des Trainingsrückstands einiger Spielerinnen war die Abstimmung auf dem Feld gut. Alle haben sehr zielstrebig gearbeitet und auch die Angriffe über die Mitte, zuletzt einer der Schwerpunkt in der Trainingsarbeit, haben gut geklappt.“

Mit viel Teamgeist und einer starken Paulina Mann, die in kritischen Phasen auch aus dem Hinterfeld punktete, kam der WSSV zunächst zu einem 3:0 gegen Lathen II (25:16 25:19 26:24). Eine starke Blockarbeit war anschließend der Schlüssel zum 3:1 gegen Borssum II (25:15 25:23 22:25, 25:17). Weber: „Eine starke Teamleistung von allen Beteiligten auf und neben dem Feld.“

Landesliga Männer: Eigenlich lief im Kellerduell in Delmenhorst für den STV alles nach Plan. Aus einem 3:7-Rückstand machte das Team um den starken Spielertrainer Mario Hauser einen 25:20-Satzerfolg. Die nötige Sicherheit brachte aber weder das, noch ein 5:2-Start in Durchgang zwei. Stattdessen wackelte die Annahme bedenklich und vielen Aktionen fehlte die Präzision. Die Folge waren zwei verschenkte Sätze (18:25, 18:25), in denen es die Mannschaft um Zuspieler Daniel Ebenberger dem Gastgeber viel zu einfach machte. Die Einwechslungen von Philipp Pech (Außen), Rafi Suleiman Ali (Libero) und die Neupositionierung von Jan-Lukas Backhuß (Diagonal) zeigten dann aber Wirkung: Mit einem 25:17 (nach 11:12-Rückstand) wurde der Tiebreak erzwungen, in dem bei einer 8:5-Führung der Voslapper die Seiten gewechselt wurden. Zahlreiche Eigenfehler läuteten dann aber den Untergang ein. Aber Ende stand ein 12:15 und die bittere Erkenntnis, einmal mehr eine realistische Siegchance weggeworfen zu haben.

Kreisliga Frauen: Einen Punkt holte sich der WSSV II durch das 2:3 gegen den SV Elisabethfehn II. Schnell lagen die jungen WSSV-Volleyballerinnen aufgrund ihrer Nervosität im ersten Satz mit 3:8 hinten. Viele Aufgaben, die ins Netz oder außerhalb des Feldes landeten, brachten die Spielerinnen immer wieder aus der Fassung. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team aber jeweils wieder ins Spiel zurück, doch die ersten beiden Sätze gingen mit 25:27 und 21:25 an Elisabethfehn. Trotz eines 0:2-Rückstande gaben die Jadestädterinnen nicht auf. Mit enormen Siegeswillen kämpften sie sich zurück ins Spiel (25:7, 25:17). Im Tiebreak schwanden die Kräfte auf beiden Seiten; Elisabethfehn hatte 15:7 die Nase vorne.

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