JEVER Gelbe Säcke sind bei Edeka Wichmann immer öfter Mangelware. Der Grund: Der Supermarkt bekommt von der Firma Heinemann und Bohmann (Rastede) weit weniger Kunststoffsäcke zugeteilt als dies früher der Fall war. Die Folge: Die Säcke reichen vorne und hinten nicht, die Kunden sind verärgert und die Kassiererinnen bekommen den Frust direkt zu spüren. Wie Supermarkt-Inhaber Tobias Wichmann am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte, habe der Markt früher 40 Kartons mit je 40 bis 50 Rollen für zwei Wochen bekommen. Mittlerweile ist diese 'Ration' stark reduziert.

'Heute bekommen wir 15 bis 20 Kartons zugeteilt, also definitiv weniger', erklärte Tobias Wichmann, der als Ausgabestelle eigentlich seinen Kunden einen zusätzlichen Service bieten und nicht zwischen die Mühlen der Abfallpolitik geraten möchte.

'Es ist auch schon vorgekommen, dass wir gar keine Lieferung bekamen – mit der Begründung, dass der Lkw kaputt ist. Und neue Säcke gebe es erst, wenn der Lkw wieder fahrbereit sei', berichtete der Inhaber, der aufgrund der ständigen Engpässe seine Kunden über ein Plakat bittet, sich doch direkt bei der Firma zu beschweren. Denn die zeitraubenden und nervenaufreibenden Diskussionen an der Kasse wolle er seinen Mitarbeiterinnen auch nicht länger zumuten, so Tobias Wichmann.

Cornelia LüersRedaktionsleitung

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