Friesland /Ostfriesland /Wilhelmshaven Zahlen der Corona-Infizierten:

In Wilhelmshaven ist keine Person infiziert. Die Gesamtzahl der bisherigen Infizierten liegt bei 26, 25 gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. (Stand: 29. Mai, 11.30 Uhr)

Im Landkreis Friesland ist derzeit niemand nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. 32 Patienten sind mittlerweile genesen, zwei Menschen sind gestorben. Insgesamt gab es bislang 34 Menschen aus dem Kreisgebiet, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. (Stand: 29. Mai, 13.45 Uhr)

Im Landkreis Wittmund gelten derzeit 12 Personen als mit dem Coronavirus infiziert. 27 Personen gelten als geheilt. Insgesamt waren bisher 39 Menschen infiziert. (Stand: 29. Mai, 18.35 Uhr)

Derzeit sind im Landkreis Aurich sieben Menschen an Corona erkrankt. Insgesamt waren 110 Personen infiziert, 95 gelten als geheilt. Acht infizierte Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. (Stand: 29. Mai, 11.31 Uhr)

Das Robert-Koch-Institut listet für Deutschland 181.482 Infektionen und über 8500 Todesfälle. In Niedersachsen gab es demnach bislang 11.992 Fälle und 593 Todesfälle (Stand: 31. Mai, 19 Uhr).

+++ Ticker von Montag, 1. Juni +++

Umfrage: Jeder Zweite würde sich gegen Corona impfen lassen

Jeder zweite Deutsche würde sich nach einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gäbe.

Jeder Vierte würde dies vielleicht tun, wie aus der repräsentativen Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Jeder Fünfte der 2056 Befragten lehnt eine Impfung ab. Männer würden sich eher impfen lassen als Frauen.

Derzeit ist noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar. Erste zugelassene Impfstoffe dürften nach Einschätzung der meisten Experten frühestens im kommendem Jahr für den Masseneinsatz bereitstehen. Im Rahmen großer klinischer Studien könnten schon zuvor Impfungen bestimmter Bevölkerungsgruppen erfolgen. Möglich ist allerdings auch, dass noch Jahre vergehen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der guten Schutz bietet.

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750 Milliarden Euro-Plan: EU-Kommission ist zuversichtlich

Trotz des Widerstands einiger Länder gegen den milliardenschweren Corona-Wiederaufbauplan für Europa rechnet die EU-Kommission nur mit kleineren Änderungen.

„Wir werden vielleicht einige leichte Korrekturen haben, aber nicht substanziell“, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni in einem Interview der Webseite „Politico“.

Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch ein schuldenfinanziertes Programm zur wirtschaftlichen Erholung Europas im Umfang von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen. Davon sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse und 250 Milliarden als Kredite an EU-Staaten vergeben werden. Allein das von der Pandemie schwer getroffene Italien könnte rund 173 Milliarden Euro bekommen.

Doch müssten alle 27 EU-Staaten das Programm einstimmig billigen. Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden - genannt die „sparsamen Vier“ - haben Einspruch eingelegt.

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Gedankenspiele im Fußball: Rückkehr der Fans in 2020?

Noch sind es Gedankenspiele. Doch die vorsichtigen Aussagen von Oliver Kahn wecken die Hoffnung auf die Rückkehr zumindest einiger Fußball-Fans in die Stadien noch in diesem Jahr.

„Natürlich haben wir uns das mal angeschaut“, sagte das Vorstandsmitglied von Rekordmeister FC Bayern in der TV-Sendung „Sky90“. Er sei „ein absoluter Freund davon, früher oder später wieder über Zuschauer nachzudenken“. Voraussetzung ist die Einhaltung strenger Corona-Auflagen, die momentan sogar die Ausrichtung des Champions-League-Finales in Deutschland möglich machen könnten.

In naher Zukunft könne es allenfalls um „einen Bruchteil der Vollbesetzung“ gehen, betonte der 50-Jährige am Sonntagabend und nannte mit Blick auf das aktuelle Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga eine Zahl von „10.000 bis 11.000“ Zuschauern für die Münchner Allianz Arena. Diese fasst bei Bayern-Heimspielen in der Bundesliga sonst 75.000 Besucher und bietet ausreichend Platz, den Mindestabstand einzuhalten. Problembereiche bleiben unter anderem die Anreise zum Stadion und die Auswahl der zugelassenen Zuschauer.

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Vier Erkrankte: Deutsche Soldaten aus Afghanistan zurückgeholt

Nach einem Corona-Ausbruch unter deutschen Polizeiausbildern in Afghanistan hat das Bundesinnenministerium insgesamt neun Polizisten nach Deutschland zurückgeholt.

Mit einem speziell ausgestatteten Airbus A400 MedEvac flog die Luftwaffe am Sonntag drei erkrankte Ausbilder in die Heimat. Mit an Bord war auch ein infizierter Bundeswehrsoldat, der im Camp Marmal im nordafghanischen Masar-i-Scharif stationiert war, wie die Luftwaffe mitteilte.

Der Airbus landete am späten Sonntagabend in Köln. Parallel dazu wurden mit einer gecharterten Maschine sechs weitere Polizisten nach Deutschland zurückgebracht. Sie hätten bei der Ausbildungsmission mit den infizierten Kollegen zusammengearbeitet und gälten daher als Erstkontakte, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

Weil es wegen der Corona-Krise keine geeigneten zivilen Flüge gebe, seien sie von einem privaten Anbieter für medizinische Flüge ausgeflogen worden.

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Weniger Zulauf zu Demonstrationen gegen Corona-Regeln

Parallel zur Aufhebung von Beschränkungen in der Corona-Krise geht die Beteiligung an Demonstrationen gegen die staatlichen Auflagen zurück.

Am Pfingstwochenende, zumeist am Samstag, gingen in vielen deutschen Städten wieder Menschen auf die Straße, um gegen Restriktionen zu protestieren. Die Teilnehmerzahlen lagen aber oft unter den angemeldeten Werten. Mancherorts gab es auch Demonstrationen, die sich gegen Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker richteten.

In Stuttgart, wo zuletzt die bundesweit größten Proteste stattgefunden hatten, demonstrierten am Samstag 150 Menschen, am Sonntag waren es noch einmal mehrere hundert Menschen. Für Samstag waren mehrere Demos mit teils mehreren tausend Teilnehmern angemeldet gewesen.

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Trotz Angst vor zweiter Welle: Weltweit weitere Lockerungen

Nach wochenlangen Ausgehbeschränkungen und Betriebsschließungen wegen der Corona-Pandemie setzen viele Länder jetzt auf immer mehr Lockerungen.

In Israel wächst allerdings bereits die Sorge vor einer zweiten Welle. Mitten in den Bemühungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), den ärmsten Ländern in der Pandemie unter die Arme zu greifen, kündigt US-Präsident Donald Trump die Zusammenarbeit mit der Organisation auf.

Die USA sind bislang der größte Beitragszahler. Die WHO schwieg zu dem Schritt der USA, die die WHO 1948 mit gegründet hatten. „Wir äußern uns dazu nicht“, sagte am Pfingstmontag ein Sprecher.

Trump hatte seine Vorwürfe gegen die WHO am Freitag wiederholt: Sie stehe unter chinesischem Einfluss, habe auf Druck von Peking wichtige Informationen über das erstmals in Wuhan in China aufgetauchte Virus verschleppt und sei deshalb zusammen mit Peking für die weltweite Ausbreitung des Virus mit verantwortlich. Die USA haben mit Abstand die meisten Infektionen. Mehr als 104.000 Infizierte sind gestorben.

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Kosmetik: Weniger Nachfrage während der Krise

Die letzten Wochen haben die meisten Menschen vor allem zu Hause verbracht: Zum Arbeiten ging’s ins Homeoffice, Treffen mit Freunden, Kinoabende und Barbesuche waren gestrichen. Wozu sich also schminken?

Das haben sich offensichtlich viele Leute gedacht, denn die Nachfrage nach Make-up ist in der Corona-Krise spürbar zurückgegangen. Zwar kehrt die Normalität langsam zurück. Doch die Mundschutzpflicht bremst Branchenexperten zufolge nach wie vor die Kauflaune bei Lippenstift & Co.

Vor allem den April, wo viele Geschäfte, Friseure und Kosmetikstudios geschlossen hatten, konnten sich die Hersteller nach Angaben des Kosmetikverbands VKE abschminken. Die Umsätze seien in diesem Monat um 60 Prozent zurückgegangen, sagte Geschäftsführer Martin Ruppmann. Das Ostergeschäft sei wegen der geschlossenen Läden völlig verloren gegangen. „Der Online-Handel konnte nicht alles auffangen.“ mehr zum Thema.

Spargelbauern rechnen mit geringerer Ernte

Die Wachstumsjahre beim Spargelanbau sind offenbar vorbei: Auch wegen der Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise rechnen Experten mit einer deutlich geringeren Ernte.

Nach Einschätzung der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) in Bonn könnte die Ernte dieses Jahr um rund 30 Prozent unter der des Vorjahres liegen. 2019 wurden bundesweit 122.000 Tonnen geerntet. Das waren bereits acht Prozent weniger Erntemenge als im Rekordjahr 2018.

Der Rückgang der Erntemenge entspreche ungefähr dem Anteil der Gastronomie am Spargelabsatz. Weil bis Mitte Mai Gaststätten und Restaurants aufgrund der Corona-Verordnungen geschlossen hatten, fiel der Absatz an die Gastronomiekunden in dieser Zeit komplett weg, sagte AMI-Experte Michael Koch. Dafür hätten die Privathaushalte gerne Spargel gekauft.

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Corona-Fallzahlen: RKI meldet 333 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 333 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181.815 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 01.06. 0 Uhr).

Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8511 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 165.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

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+++ Ticker von Sonntag, 31. Mai +++

Lockerungen in Frankreich: Pariser Cafés öffnen wieder

Aufatmen im Land des guten Essens: Von diesem Dienstag an dürfen Cafés und Restaurants in Frankreich nach einer zweieinhalbmonatigen Zwangspause wieder Gäste bewirten. Die Regierung hatte die Lockerung der coronabedingten Beschränkungen in der vergangenen Woche angekündigt.

In Paris hält sich die Freude der Gastwirte allerdings in Grenzen - denn in der schwerer von der Covid-19-Epidemie getroffenen Hauptstadtregion darf nur auf Außenterrassen der Lokale getrunken und gegessen werden.

Die um ihre Wiederwahl kämpfende Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Wochenende bereits an, dass Lokale mehr Platz als üblich auf der Straße einnehmen können, falls sie Sicherheitsbestimmungen und andere Regeln einhalten. Insbesondere Bistros, die üblicherweise den ganzen Tag geöffnet haben und typische Gerichte servieren, gehören zur französischen Hauptstadt: „Ein Bistro - das ist für mich der Geruch von Kaffee und eines warmen Croissants“, schwärmte die sozialistische Bürgermeisterin in der Regionalzeitung „Le Parisien“.

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Zahlen in Deutschland weiter niedrig

Die Zahl der Neuinfektionen verharrt in Deutschland weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 286 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet.

Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181 482 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 31.05. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8500 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 165 200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

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Weltweit mehr als 6 Millionen Menschen mit Corona infiziert

Mehr als sechs Millionen Menschen weltweit haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Das ging am Samstagabend (Ortszeit) aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Weltweit gestorben sind demnach bisher knapp 370.000 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die meisten Infizierten (knapp 1,8 Millionen) und Todesfälle (über 100.000) in der Corona-Pandemie verzeichneten zuletzt die USA. Brasilien hat in absoluten Zahlen die zweitmeisten Infizierten (498.440), Russland kommt auf Platz drei (396.575).

Die zweithöchste Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus meldete zuletzt Großbritannien (38.458), an dritter Stelle steht Italien (33.340).

Die Webseite der Forscher der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen der Universität zuletzt allerdings auch wieder nach unten korrigiert.

Urlauber und Ausflügler zögern zu Pfingsten

Trotz deutschlandweiter Lockerungen der Corona-Beschränkungen ist der große Ansturm von Urlaubern und Ausflüglern an Pfingsten erst einmal ausgeblieben.

In Bayern, wo am Samstag wie auch in Baden-Württemberg zweiwöchige Schulferien begonnen haben, zog es die Menschen auch am Sonntag nur sehr zögerlich an die Seen und in die Berge. Die Strände und Strandorte waren in Schleswig-Holstein zum Beispiel nicht überfüllt - anders dagegen in Binz auf der Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

Allgemein war für das Wochenende erwartet worden, dass die Menschen nach den wochenlangen Beschränkungen durch die Corona-Krise wieder zu den Ausflugszielen strömen werden.

Die Bahn sprach von einem entspannten Pfingstverkehr ohne besondere Vorkommnisse. Die Züge in Deutschland seien nicht stark ausgelastet, sagte eine Sprecherin am Sonntag.

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Russland überschreitet Marke von 400.000 Infektionen

In Russland ist die Zahl der Corona-Infizierten kurz vor geplanten größeren Lockerungen auf über 400.000 gestiegen. Die amtliche Statistik wies am Sonntag 9268 neue Fälle aus.

Die Gesamtzahl stieg damit auf 405.843, darunter nach offiziellen Angaben 4693 Todesfälle. Ungeachtet massiv steigender Zahlen beginnt an diesem Montag in Russland eine größere Lockerungswelle. Erstmals seit mehr als zwei Monaten Ausgangssperre sind in Moskau - Europas größter Stadt - wieder Spaziergänge an einzelnen Tagen und Frühsport im Freien erlaubt. Verschärft wird allerdings der Maskenzwang.

Mund- und Nasenschutz sind dann nicht mehr nur in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln Pflicht, sondern auch auf der Straße. In der russischen Hauptstadt werden erstmals wieder Geschäfte und Einkaufszentren sowie Dienstleistungsbetriebe wie Reparaturwerkstätten und Reinigungen unter strengen Hygienevorschriften geöffnet. Dadurch können 300.000 Menschen wieder zur Arbeit. Friseure und Gaststätten bleiben geschlossen.

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Entwickler veröffentlichen Programmcode für Corona-App

Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt.

„Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht veröffentlichten Quellcodes für die App auf der Entwickler-Plattform GitHub publiziert“, erklärten Sprecher der Deutschen Telekom und der SAP AG. Damit seien alle Codes der vollständigen App für die Experten-Community einsehbar.

Damit lösen die beiden Konzerne ihr Versprechen ein, die Tracing-App möglichst transparent zu entwickeln. In dem Open-Source-Projekt hätten sich bislang über 65.000 freiwillige Software-Experten die bereits veröffentlichten Quellcodes angesehen und eigene Vorschläge für Verbesserungen gemacht. „Dieses Engagement ist herausragend und das klare Zeugnis einer lebendigen Software-Engineering-Kultur in Deutschland“, heißt es in der Erklärung.

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160 Personen nach Corona-Ausbruch in Göttingen in Quarantäne

Nach einem Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit mehreren Feiern in Göttingen befinden sich 160 Menschen in Quarantäne, darunter 57 Kinder und Jugendliche.

Wie die Stadt mit Stand Samstagabend mitteilte, sind bislang 35 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Eine Person sei schwer erkrankt und befinde sich in stationärer Behandlung. Alle Kontaktpersonen sollen auf das Virus getestet werden, auch wenn sie keine Symptome zeigen.

Die Infektionen erfolgten bei mehreren größeren privaten Feiern. Nach Angaben der Stadt sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Aus Datenschutzgründen macht die Stadt keine weiteren Angaben zu den Betroffenen. Die Menschen haben sich wahrscheinlich am vergangenen Wochenende angesteckt. (dpa)

Infektionsfall bei erstem Flug von 200 Deutschen nach China

Bei einem der rund 200 Passagiere aus Deutschland, die am Samstag mit einer Sondermaschine in der chinesischen Stadt Tianjin eingetroffen sind, ist das Coronavirus nachgewiesen worden.

Obwohl die Insassen vor dem Abflug in Frankfurt getestet worden waren, fiel eine weitere Untersuchung nach der Ankunft bei einem 34-Jährigen positiv aus, wie die städtische Gesundheitskommission am Sonntag berichtete. Der Ingenieur habe keine Symptome und sei zur Beobachtung in eine zentrale Quarantäneeinrichtung gebracht worden.

Der Flug war die erste Rückholaktion für in China tätige Manager, Techniker und andere Vertretern der deutschen Wirtschaft sowie deren Familienangehörige. Auch vier deutsche China-Korrespondenten waren an Bord. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Jeder Dritte will Maskenpflicht lockern oder abschaffen

Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht in der Corona-Krise abschaffen oder zumindest lockern. 19 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur plädierten für eine Abschaffung.

Weitere 14 Prozent der 2056 Befragten sind für eine Lockerung. Eine klare Mehrheit der Befragten sprach sich indes für die Maskenpflicht aus. So sagten 49 Prozent, die Vorgabe solle in der jetzigen Form beibehalten werden. 13 Prozent sind für eine Ausweitung auf weitere Bereiche. In Ostdeutschland plädierten mehr Menschen für Lockerung oder Abschaffung als in Westdeutschland.

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Ringen um Konjunkturprogramm - Volumen bis 80 Milliarden Euro?

Die Bundesregierung will der rezessionsgeplagten Wirtschaft in der Corona-Krise mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm auf die Beine helfen - doch die Details sind umstritten. Sollen Steuern gesenkt werden, damit Bürger mehr Geld ausgeben können und Unternehmen besser über die Runden kommen? Oder sollen lieber Familien gefördert werden? Wie sollen Kommunen entlastet werden, damit sie mehr investieren? An diesem Dienstag wollen die Spitzen der Koalitionsparteien darüber beraten.

Das Volumen könnte laut „Bild am Sonntag“ bei 75 bis 80 Milliarden Euro liegen. Der Bund solle „deutlich über 60 Milliarden“ übernehmen, die Länder den Rest, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Die Marke von 100 Milliarden Euro, die CSU-Chef Markus Söder zur Obergrenze erklärte hatte, solle „klar unterschritten“ werden. Söder unterstützt ein Paket, bekräftigte aber in der „Welt am Sonntag“ (“WamS“) seine Warnung: „Es ist uns nicht damit gedient, dass am Ende Deutschland selbst zum Sanierungsfall wird.“

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+++ Ticker von Samstag, 30. Mai +++

Zahl der Neuinfektionen bundesweit weiter auf niedrigem Niveau

Die Zahl der Neuinfektionen verharrt in Deutschland weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 738 Corona-Infektionen binnen eines Tages.

Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181 196 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 30.05. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Immer wieder kommt es zu kleineren Ausbrüchen, die unter anderem auf gemeinsame Feiern oder Gottesdienste zurückgehen. In Göttingen infizierten sich mehrere Menschen bei privaten Feiern mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien, die aus Göttingen und der Umgebung stammen. Weitere Informationen lesen Sie hier.

Ansturm auf Urlaubsregionen auf den Straßen bemerkbar

Trotz coronabedingter Einschränkungen haben sich zu Beginn des Pfingstwochenendes viele Touristen und Ausflügler auf den Weg zur Ost- und Nordseeküste gemacht. Pfingsten gilt als erster Saisonhöhepunkt. Gerade an der Küste waren in den Vorjahren viele Häuser komplett ausgebucht.

Bereits am Samstagmorgen verzeichne man ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der A1 in Richtung Norden, sagte ein Polizeisprecher der Regionalleitstelle in Lübeck. „Wir rechnen damit, dass es über das gesamte Wochenende viele Menschen an die Ostseeküste ziehen wird“, sagte der Sprecher weiter. Die Einhaltung der Corona-Regelungen würden deswegen auch vermehrt kontrolliert. Aus Mecklenburg-Vorpommern meldete die Polizei indes noch entspannten Reiseverkehr.

Auch für die Nordseeküste hat die Polizei Kontrollen angekündigt. Hier gibt es teilweise stärkere Einschränkungen. Für die nordfriesischen Inseln und Halligen der Nordsee sowie für St. Peter-Ording gilt über Pfingsten ein Betretungsverbot für Tagesgäste. Das Verkehrsaufkommen an der Nordseeküste sei am Samstagmorgen dementsprechend noch recht ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle in Flensburg.

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Nach Corona-Pause: Freibad Nord startet endlich in die Saison

Beim verspäteten Saisonstart war der Besucherandrang groß. Dennoch ging es gesittet zu: Wie die Betreiber auf Facebook berichten, gab es vor dem Haupteingang geordnete Schlangen.

Absage an Trump: Merkel reist nicht zum G7-Gipfel

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt US-Präsident Donald Trump einen Korb: Sie wird wegen der Corona-Krise voraussichtlich nicht zum G7-Gipfel in die USA fliegen, den Trump Ende Juni in Washington veranstalten möchte.

Die Kanzlerin danke Trump für seine Einladung, erklärte ein Regierungssprecher am Samstag auf Anfrage in Berlin. Aber: „Stand heute kann sie in Anbetracht der Pandemie-Gesamtlage ihre persönliche Teilnahme, also eine Reise nach Washington, nicht zusagen.“ Merkel werde die Entwicklung der Pandemie weiter im Blick behalten. Zuvor hatte das Magazin „Politico“ unter Berufung auf Regierungssprecher Steffen Seibert über die Absage berichtet.

US-Präsident Donald Trump strebt für Ende Juni als Zeichen einer Normalisierung ein reales G7-Treffen in Washington an. Er ist in diesem Jahr Gastgeber des Gipfels der sieben führenden Wirtschaftsnationen. Ursprünglich war das Treffen für den 10. bis 12. Juni am Landsitz des Präsidenten in Camp David geplant gewesen. Im März hatte die US-Regierung den Gipfel wegen der Corona-Pandemie jedoch abgesagt und stattdessen eine Videokonferenz angesetzt.

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Geplantes Konjunkturpaket: Scheuer will Mobilität fördern

 Beim geplanten Konjunkturpaket der Bundesregierung will Verkehrsminister Andreas Scheuer nach einem Medienbericht auch Bahnverkehr, Straßenbau und digitale Infrastruktur fördern.

Der CSU-Politiker schlage ein 28-Milliarden-Euro-Paket „Investition Zukunft Mobilität“ vor, berichteten die Zeitungen der Funke- Mediengruppe. Sie beriefen sich auf ein Papier, das Scheuer am Dienstag in den Koalitionsausschuss einbringen wolle.

Dort wollen die Spitzen des schwarz-roten Regierungsbündnisses über das geplante Konjunkturpaket beraten, das die deutsche Wirtschaft wieder in Fahrt bringen soll. Infolge der Corona-Krise wird eine schwere Rezession erwartet. Das Ringen um die Verteilung der erwarteten Milliardenhilfen ist im vollen Gange.

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Pfingst-Tourismus: Quartiere bereits ausgelastet

Pfingsten ist die Feuerprobe für den wiederangelaufenen Tourismus in Corona-Zeiten. Besonders beliebt sind Wohnmobil- und Campingplätze. Da wird nach Angaben des Tourismusverbandes Niedersachsen bereits die „ absolute Kapazitätsgrenze“, erreicht.Seit dieser Woche dürfen Touristen auch wieder in Hotels übernachten – allerdings gilt eine Auslastung von höchstens 60 Prozent. Nicht alle Häuser auf den Inseln öffnen, sagt der Geschäftsführer der Tourismus-Gesellschaft Ostfriesische Inseln, Göran Sell, am Donnerstag auf Borkum: „Es stellt sich die Frage: Rechnet sich das?“

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Wirtschaft fordert Entlastung: Anstieg des Strompreises befürchtet

Den Verbrauchern in Deutschland droht im kommenden Jahr ein kräftiger Anstieg ihrer Stromkosten.

Der bundesweite Durchschnittspreis für eine Kilowattstunde könnte um 7 Prozent auf 32,2 Cent hochschnellen, wenn der erwartete Anstieg der Ökostromumlage nicht verhindert wird, hat das Vergleichsportal Verivox errechnet. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse in diesem Fall mit Mehrkosten von 88 Euro rechnen.

Nach einer Prognose der Denkfabrik Agora Energiewende könnte die Umlage für den Ausbau der erneuerbaren Energien 2021 vor allem wegen des deutlich gesunkenen Strompreises an der Börse und des Einbruchs der Stromnachfrage durch die Corona-Krise von jetzt 6,8 Cent je Kilowattstunde auf ein Rekordhoch von etwa 8,6 Cent steigen. Auch der Energieversorger Eon und die IG Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) rechnen mit einem ähnlichen Anstieg, wenn nicht gegengesteuert werde. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Volkswirte rechnen mit schweren Zeiten für den Arbeitsmarkt

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche und nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. „Ich erwarte im Mai einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosen von saisonbereinigt 180.000“, sagte Katharina Utermöhl von der Allianz in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit wären in nur zwei Monaten 500.000 Jobs verloren gegangen. „Die gesamte positive Entwicklung der vergangenen fünf Jahre auf dem Arbeitsmarkt würde dann ausradiert“, sagte Utermöhl. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Trump will US-Beziehungen zur WHO abbrechen

Inmitten der Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump den Abbruch der Beziehungen seines Landes mit der Weltgesundheitsorganisation WHO verkündet. „Wir werden heute unsere Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation beenden“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Die der UN-Sonderorganisation bisher zur Verfügung gestellten US-Finanzmittel würden künftig an andere globale Gesundheitsprojekte gehen. Kritiker warfen Trump vor, in der WHO einen Sündenbock zu suchen, um von eigenen Versäumnissen in der Krise abzulenken.

Unklar ist, ob Trump die Mitgliedschaft der USA bei der WHO sofort und eigenhändig beenden kann. In der Resolution des US-Kongresses aus dem Jahr 1948 zum Beitritt zur WHO hieß es, dass die USA sich das Recht für einen Rückzug vorbehielten - allerdings mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist. Voraussetzung ist demnach auch, dass die USA alle ausstehenden Beiträge an die WHO gezahlt haben. Mehr lesen Sie hier.

+++ Ticker von Freitag, 29. Mai +++

Mitten in der Corona-Krise: Spanien führt „Grundeinkommen“ ein

In Spanien wird es für arme Familien erstmals ein monatliches „Grundeinkommen“ geben. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez unter dem Eindruck wachsender sozialer Not durch die Corona-Krise.

Allerdings war das Vorhaben bereits Teil der Koalitionsvereinbarungen zwischen dem sozialistischen Regierungschef und seinem Partner Pablo Iglesias vom Linksbündnis Unidas Podemos. „Heute ist ein historischer Tag für unsere Demokratie, an dem ein neues soziales Recht entsteht“, sagte Iglesias im Fernsehen. Die neue Regelung gilt vom 1. Juni an
. Die Regierung geht davon aus, dass insgesamt 850.000 Haushalte Anspruch auf die staatlichen Hilfen haben werden. Das entspricht etwa 2,3 Millionen der etwa 50 Millionen Einwohner Spaniens, davon 30 Prozent Kinder und Jugendliche. Etwa 16 Prozent sind Alleinerziehende - zu 90 Prozent Frauen. (Quelle: dpa)

Dänemark öffnet Grenzen für deutsche Touristen

Dänemark öffnet seine in der Corona-Krise geschlossenen Grenzen wieder für Touristen aus Deutschland, Island und Norwegen. Das gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitag in Kopenhagen bekannt.

Voraussetzung: „Urlauber aus den drei Ländern müssen dokumentieren, dass sie einen Aufenthalt gebucht haben, das heißt mindestens sechs Nächte in einem Hotel, Campingplatz oder ähnlichem“, sagte Frederiksen. Ausgenommen von der Öffnung sind die Hauptstadt Kopenhagen und die Region Frederiksberg, wo es die meisten Covid-19-Fälle gibt.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther begrüßte die zum 15. Juni angekündigten Erleichterungen im deutsch-dänischen Grenzverkehr. „So kurz vor den Sommerferien wird dieser Schritt insbesondere viele Urlauberinnen und Urlauber freuen“, sagte der CDU-Politiker. Es bleibe aber der Wunsch der Landesregierung, die von dänischer Seite über den 15. Juni hinaus weiterbestehenden coronabedingten Einreisebeschränkungen ganz abzuschaffen, sagte Günther.

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Robert Koch-Institut meldet 560 Corona-Neuinfektionen

Das Coronavirus breitet sich nach Ansicht des Virologen Christian Drosten nicht wie anfangs angenommen gleichförmig aus. „Wir haben wenige Leute, die viele andere Menschen infizieren“, sagte er in einem Interview mit dem „Spiegel“: „Ein solches Infektionsgeschehen kann man besser kontrollieren.“

Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet seit vielen Tagen einen Rückgang der Neuinfektionen. Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland zuletzt 560 Corona-Infektionen. Die Nachverfolgung der Infektionen ist für die Gesundheitsämter nach eigenen Angaben derzeit beherrschbar.

Zunächst hatte das RKI am frühen Freitagmorgen die Zahl von 741 Neuinfektionen angegeben, allerdings seien darin wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten, wie eine RKI-Datenexpertin auf Nachfrage erläuterte. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise 180.458 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete (Datenstand 29.05. 0 Uhr). In den Tagen davor wurden täglich rund 300 bis 600 neue Corona-Fälle gemeldet.

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Die Küste erwartet Tourismus-Ansturm zu Pfingsten

Das Wangerland und die Insel Wangerooge erwarten zu Pfingsten zahlreiche Urlauber und sind entsprechend auf den Ansturm vorbereitet. Nachdem im Wangerland bereits das vergangene Himmelfahrtswochenende ein Testlauf war, wird es an diesem Wochenende weitere Vorkehrungen geben, erklärte am Freitag Bürgermeister Björn Mühlena, denn: „Wir erwarten viele Fahrzeuge.“ Das könnte vor allem in Schillig zu einem Verkehrschaos führen. Der Ort werde aber nicht abgeriegelt, der Verkehr solle durch Halteverbote und Absperrungen geregelt werden. Mitarbeiter von Gemeinde und Wangerland Touristik sind zudem im Einsatz.

Weil über Himmelfahrt auf dem Freizeitgelände in Hooksiel viele Camper verbotenerweise übernachtet haben, wird auch hier seit Donnerstag verstärkt kontrolliert, um Wildcamping zu unterbinden. Die Auslastung im Wangerland über Pfingsten sei in diesem Jahr „wieder sehr gut“, teilt die WTG weiter mit. Die Campingplätze und Reisemobil-Stellplätze, die zu 50 Prozent belegt werden dürfen, sind sogar komplett ausgebucht. „Hätten wir alle Stellplätze zur Verfügung, wären alle belegt. So hoch ist die Nachfrage“, ergänzte Mühlena. Für Kurzentschlossene seien aber noch Restkapazitäten vorhanden.

Inselbürgermeister Marcel Fangohr beruft sich auf die Zahlen des Verkehrsvereins, laut denen die Insel zu 82 Prozent ausgelastet ist. „2019 waren es 85 Prozent, wir bewegen uns also auf Vorjahresniveau“, erklärte Fangohr. Gerechnet habe er damit nicht. Doch nachdem der Mindestaufenthalt von sechs Nächten auf eine Nacht reduziert wurde und auf der Insel genau wie am Festland die Sieben-Tage-Wiederbelegungsfrist gilt, „haben sich viele sicher noch kurzfristig für einen Inselaufenthalt entschieden“, vermutete Fangohr, der eindringlich an Insulaner und Gäste appelliert, sich an die Corona-Regeln zu halten.

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Weiterhin steigende Zahl im Landkreis Leer in Verbindung mit Restaurant-Besuch

Insgesamt sind im Landkreis Leer 138 bestätigte Fälle zu verzeichnen, davon 38 aktuell infiziert und somit aktiv. In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter an: Gesichert hängen damit 37 Fälle zusammen. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung am Freitag mit.

Auch die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich noch einmal erhöht, auf rund 280. Weitere sind zu erwarten.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Besuchsregelungen im Klinikum Wilhelmshaven

Nun sind Besuche im Klinikum Wilhelmshaven wieder möglich. Wer allerdings vorbeikommen möchte, der muss im Vorfeld einiges beachten, das teilt die Stadt Wilhelmshaven via Facebook mit. So können Patienten von einer von ihnen benannten Person einmal am Tag besucht werden.

Die Besuchszeit ist täglich zwischen 10 und 14 Uhr für maximal eine Stunde. Ausnahmen gelten in der Geburtshilfe, auf der Palliativ- und Kinderstation nach Rücksprache. Alle Besucher erhalten einen Besucherausweis und werden registriert. Zudem muss bei jedem Besuch ein Fragebogen zur Selbstauskunft ausgefüllt werden (gibt es als Download unter klinikum-whv.de).

Weiterhin müssen alle Hygienevorschriften unbedingt eingehalten werden: Mindestabstand von zwei Metern, Händedesinfektion, Maskenpflicht während des gesamten Besuchs (auch im Patientenzimmer)

-Besucher mit Krankheitssymptomen dürfen das Klinikum nicht betreten.

Krankenhäuser: Staatliche Hilfen in Corona-Krise reichen nicht

Viele Krankenhäuser bekommen nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wegen der Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme. Eine Befragung unter mehr als 600 Kliniken habe ergeben, dass die staatlichen Hilfen für die Häuser in der Corona-Krise nicht ausreichten. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Situation der Kliniken dadurch deutlich verschlechtert. Wegen der Pandemie hatten sie geplante Behandlungen und Operationen verschoben und parallel dazu Kapazitäten im Intensivbereich aufgebaut. Laut Krankenhausentlastungsgesetz bekommen die Häuser für frei gehaltene Betten eine Pauschale von 560 Euro pro Tag. In drei Vierteln der Krankenhäuser hätten diese Ausgleichszahlungen im Monat April nicht gereicht, um die Erlösausfälle zu kompensieren, heißt es in der Studie. „Gerade bei den größeren Häusern ab 600 Betten ist das Problem eklatant“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Georg Baum. (Quelle: dpa)

Finanzminister Scholz nennt Ziele für Corona-Konjunkturprogramm

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will mit dem geplanten Konjunkturprogramm in der Corona-Krise vor allem Wirtschaft, Familien und Kommunen helfen. „Es muss weiterhin Einkommen stabilisieren, wie das mit der Kurzarbeit zum Beispiel der Fall ist“, sagte Scholz am Freitag in Potsdam. „Es geht aus meiner Sicht auch darum, dass wir etwas für Familien tun, die ja nun in einer ganz besonders schwierigen Situation sind.“ Er verwies auf die Idee eines Kinderbonus. Die Bundesregierung habe vor, das Programm nächsten Mittwoch zu beschließen, sagte Scholz. Es solle für 2020 und 2021 gelten und komme zur richtigen Zeit, weil der größte Teil an Beschränkungen dann beendet sei. (Quelle: dpa)

Umfrage: Große Mehrheit gegen Ramelows Lockerungspläne

Die große Mehrheit der Bundesbürger lehnt einer Umfrage zufolge die Corona-Lockerungspläne des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) ab. Im ZDF-Politbarometer sprachen sich 72 Prozent dagegen aus. Ein Viertel der Befragten unterstützt den Vorstoß. Ramelow hatte sich in den vergangenen Tagen für eine neue Strategie ausgesprochen, wonach es keine vom Land einheitlich verordneten Corona-Beschränkungen mehr geben sollte.

Carolinensieler Gastronomie macht das Beste aus der Krise

Die Gastronomie darf wieder öffnen, doch nun hat die Sicherheit absolute Priorität. Wir haben mit einigen Gastwirten und Verkäufern aus Carolinensiel über die derzeitige Situation und ihre Pläne für die Zukunft gesprochen.

Notbetreuung: Viele Eltern müssen weiter warten

Beim Thema Kinderbetreuung liegen die Nerven inzwischen bei den meisten Beteiligten blank. Denn die Situation ist angespannt. „Die Kitas sind immer noch geschlossen“, sagt Pastor Kai Wessels. Er ist Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Kindertagesstätten in Wilhelmshaven. „Trotzdem kommen zwischen 40 und 60 Prozent der Kinder in unsere Einrichtungen“, ergänzt er. (Anmerkung der Red.: Die 60 Prozent ergeben sich daraus, dass 13 Kinder pro Gruppe erlaubt sind, also etwas mehr als die Hälfte. Eine Gruppe besteht normalerweise aus 25 Kindern). Das zeigt, wie groß der Bedarf für eine Notbetreuung inzwischen bei einem großen Teil der Eltern ist.

Umfrage: Viele wollen 2020 auf Sommerurlaub verzichten

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland will laut dem ZDF-Politbarometer in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren. Nach den heute veröffentlichten Zahlen gaben 37 Prozent der Befragten an, keinen Urlaub zu machen. Etwas weniger als ein Drittel (31 Prozent) möchte in den Urlaub fahren, will den in diesem Jahr aber in Deutschland verbringen. Nur gut jeder Zehnte (13 Prozent) plant den Sommerurlaub im europäischen Ausland. 18 von 100 Menschen sind noch unentschieden.

Frankreichs Wirtschaft schrumpft massiv

Die französische Wirtschaft ist im ersten Quartal massiv geschrumpft. Allerdings fiel der Einbruch etwas weniger stark aus als zunächst geschätzt. Wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung (BIP) in den ersten drei Monaten des Jahres 5,3 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019. In einer ersten Schätzung war ein etwas stärkerer Rückgang um 5,8 Prozent ermittelt worden.

Die Wirtschaft Frankreichs wurde durch die Corona-Krise und die Maßnahmen zur Eindämmung hart getroffen. Die Ausgaben der privaten Haushalte gingen erheblich zurück. Auch die Konsumausgaben des Staates fielen. Die Ausfuhren ins Ausland waren ebenfalls stark rückläufig. (Quelle: dpa)

Trotz Coronakrise: Immobilien-Nachfrage ungebremst

Zu den wenigen Märkten, auf denen die Coronakrise kaum Spuren hinterlassen hat, gehört der Verkauf und Kauf von Wohnimmobilien. Die Nachfrage sei schon wieder auf Vorkrisenniveau, sagte Michael Engelbrecht, Vorstandsvorsitzender Volksbank Jever, jetzt in der Bilanzpressekonferenz. Die von einigen erwarteten Panikverkäufe in der Krise seien in der Region komplett ausgeblieben, im Gegenteil: Eher hätten Verkäufer ihre Verkaufsabsichten zurückgestellt, um die weitere Entwicklung abzuwarten. Das Käuferinteresse sei nur kurzfristig abgekühlt, auch weil es zum Teil Einschränkungen bei den Objektbesichtigungen gegeben habe. Inzwischen sei die Nachfrage wieder angezogen. Besonders Ferienwohnungen an der Küste seien wieder sehr gefragt. Preissteigerungen sieht Engelbrecht allerdings auf dem Immobilienmarkt momentan nicht mehr.

Wittmunder Rathaus öffnet ab Dienstag

Nach der mehrwöchigen Schließung wegen der Corona-Pandemie wird das Rathaus ab Dienstag, 2. Juni, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
Weiterhin wird zum Schutz aller an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ihre Anliegen nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail zu klären. Bei unabwendbaren Behördenbesuchen sind das Tragen einer geeigneten Mund-Nasenbedeckung so-wie die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern verbindlich. In den Publikumsbereichen wurden zum Schutz Scheiben auf den Arbeitsplätzen installiert, im Eingangs- und Wartebereich stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Schulunterricht in Corona-Zeiten: Wie geht es weiter?

Eltern- und Lehrervertreter sehen wegen der Corona-Krise Handlungsbedarf bei der Vorbereitung des Unterrichts nach den Sommerferien. Der Vorsitzende des Bundeselternrats, Stephan Wassmuth, schlägt etwa Vereinshäuser oder Tagungszentren als zusätzliche Räumlichkeiten vor, um Abstandsregeln einhalten zu können. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, mahnte eine besondere Förderung benachteiligter Kinder an.

Einzelhandel leidet in der Corona-Krise - sinkende Umsätze

Der Einzelhandel in Deutschland hat wegen geschlossener Geschäfte in der Corona-Krise kräftige Umsatzeinbußen erlitten. Im April sank der Erlös preisbereinigt um 6,5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Zum Vormonat März fiel der Umsatz um gut 5 Prozent – der stärkste Rückgang gegenüber einem Vormonat seit dem Januar 2007.

Gefragt waren demnach zwar Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren, dort stieg der Umsatz um 6,2 Prozent. Hingegen brach der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 14,5 Prozent ein - der größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1994, so die Wiesbadener Statistiker. Besonders groß waren die Umsatzverluste bei Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit mehr als 70 Prozent. (Quelle: dpa)

Schweden öffnet für Sportveranstaltungen ohne Publikum ab 14. Juni

Auch in Schweden können die Profifußballer wieder zurück in die Stadien. Sportministerin Amanda Lind gab am Freitag bekannt, dass Sportveranstaltungen aller Art ab dem 14. Juni wieder zugelassen werden. Voraussetzung sei, dass sie sich an die Regeln zur Vorbeugung von Ansteckungen halten und dass sie draußen stattfinden. Die Versammlungsgrenze von 50 Personen bleibe bestehen. Publikum sei in den Stadien deshalb nicht zugelassen. (Quelle: dpa)

Experten: Nachverfolgung von Infektionen aktuell zuverlässig

Die Nachverfolgung der Corona-Infektionen ist für die Gesundheitsämter nach eigenen Angaben derzeit beherrschbar. „Im Moment ist die Lage vergleichsweise entspannt“, sagte Markus Mempel vom Deutschen Landkreistag. Auch der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) bescheinigt den Behörden aktuell ein gutes Management bei der Verfolgung von Kontaktpersonen. „Die Gesundheitsämter ermitteln zuverlässig und zeitnah und veranlassen die erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung der Weiterverbreitung der Erkrankung“, sagte die Verbandsvorsitzende Ute Teichert der dpa.

Beim „Aurum Outside“ steigt die Party auf dem Parkplatz

„Aurum Outside“ hofft auf zahlreiche Besucher. Die Party des Publikums soll sich nur im Auto abspielen, denn Diskotheken müssen nach wie vor geschlossen bleiben. Somit verlegte das Middelser „Aurum“ den Betrieb einfach nach draußen.

Zutritt zur „Harle Kurier“ gibt es nur mit Mund- und Nasenschutz

Das Fahrgastschiff „Harle Kurier“ der Reederei Warrings ist am Donnerstag Corona-bedingt verspätet in die Saison gestartet und hat von der Flutmole die Hafenrundfahrten aufgenommen. Nach der mehrwöchigen Zwangspause können die Gäste, wenn auch mit Schutzmaske, wieder Seeluft genießen und die Frachter und Tanker an den Löschbrücken im Jadefahrwasser bestaunen. „Die Stadt Wilhelmshaven war uns eine große Hilfe“, sagte ein Reedereisprecher. Er appellierte an die Vernunft der Fahrgäste, die Vorsichtsregeln einzuhalten. An Bord geht’s mit Mund-Nase-Bedeckung, die zuvor auch beim Ticketkauf zu tragen ist. 70 statt sonst bis zu 350 Fahrgäste dürfen Platz nehmen, Abstand halten ist die Devise. Kapitän Jens Tattje und seine Crew sind froh, wieder in See stechen zu können.

Maschinenbauer setzen auch in Corona-Krise auf Ausbildung

Trotz Kurzarbeit und Einstellungsstopp in der Corona-Krise halten viele Maschinenbauer an ihren Ausbildungsplänen fest. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter gut 600 Mitgliedsfirmen wollen gut zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen künftig genauso viele gewerblich-technische Ausbildungsplätze anbieten wie vor der Pandemie. 20 Prozent rechnen mit einem Rückgang, 5 Prozent mit einem Anstieg. „Die Unternehmen wissen um ihre Verantwortung in der Ausbildung. Die meisten wollen weitermachen wie bisher“, sagte Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA. Ähnlich ist das Bild im kaufmännischen Bereich, dort wollen ebenfalls rund zwei Drittel (63 Prozent) der befragten Maschinenbauer ihr Lehrstellenangebot beibehalten. Zwar sei es für die Firmen aktuell eine außerordentliche Anstrengung, angesichts von Kurzarbeit in vielen Betrieben das Angebot hoch zu halten. (Quelle: dpa)

+++ Ticker von Donnerstag, 28. Mai +++

Mehr als 40 Millionen in den USA arbeitslos gemeldet

Trotz einer graduellen Lockerung der Corona-Auflagen in den meisten US-Bundesstaaten setzt sich der historische Einbruch am Arbeitsmarkt fort: Seit März haben nun fast 41 Millionen Menschen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt.

In der Woche bis zum 23. Mai kamen 2,1 Millionen Neuanträge hinzu, wie die US-Regierung am Donnerstag mitteilte. Die Anträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die Arbeitslosenquote für Mai dürfte Analysten zufolge bei mehr als 20 Prozent liegen. Im Februar hatte sie noch bei 3,5 Prozent gelegen.

In der Vorwoche hatte es gut 2,4 Millionen Neuanträge gegeben. Analysten hatten nun mit weniger Anträgen gerechnet, weil viele Bundesstaaten ihre Ausgangsbeschränkungen bereits wieder lockern. Viele Geschäfte, Fabriken und Restaurants dürfen wieder unter Auflagen öffnen, was sich langsam positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken dürfte. Es war daher wahrscheinlich, dass eine gewisse Zahl derer, die seit März Arbeitslosenhilfe beantragt haben, inzwischen wieder im Job stehen. Eine aktuelle Zahl, wie viele Millionen Amerikaner derzeit arbeitslos sind, wird erst Ende kommender Woche zusammen mit der Arbeitslosenquote für Mai vorgestellt werden.

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Weiter abnehmender Trend: RKI meldet 353 Neuinfektionen

Der abnehmende Trend bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hält an. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 353 neue Infektionen binnen eines Tages gemeldet.

Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 179.717 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Donnerstag meldete (Datenstand 28.05. 0 Uhr).

Am 2. April war die Zahl der Neu-Infektionen mit rund 6500 auf ihrem bisherigen Höhepunkt gewesen. Seitdem sind die Zahlen - mit tagesabhängigen Schwankungen - kontinuierlich gesunken.

Bislang starben dem RKI zufolge 8411 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 62. 163.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

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DFL: Keine Regelung bei Abbruch der Fußball-Bundesliga

Wie wird die Saison gewertet, wenn die Fußball-Bundesliga abgebrochen werden muss? Diese heikle Frage bleibt auch nach einer außerordentlichen Sitzung des Präsidium der Deutschen Fußball Liga unbeantwortet.Das Präsidium ist laut einer DFL-Mitteilung „zu dem Ergebnis gekommen, sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auf eine detaillierte Regelung im Falle eines nicht abzuwendenden Saisonabbruchs festzulegen und daher vorerst auf eine Empfehlung und eine weitere Befassung der DFL-Mitgliederversammlung mit dieser Angelegenheit zu verzichten“.

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Umfrage zu Einschränkungen: Fast drei von vier Deutschen finden Corona-Maßnahmen richtig

Die im März beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bewerten einer repräsentativen Umfrage zufolge fast drei Viertel der Deutschen (74 Prozent) rückblickend als richtig.

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Restaurant in Leer: Betreiber gibt Lizenz zurück

Das Restaurant „Alte Scheune“ in Jheringsfehn (Kreis Leer) bleibt geschlossen. Dort hatten sich bei der Wiedereröffnung am 15. Mai etliche Gäste mit dem Coronavirus angesteckt. Der NDR berichtete am Donnerstag, dass der Wirt der „Alten Scheune“ inzwischen seine Lizenz zurückgegeben habe. Damit sei dieser der Gemeinde Moormerland zuvorgekommen, die ihm die Lizenz ohnehin entziehen wollte.

In dem Bericht wird auch Bettina Stöhr (SPD), Bürgermeisterin der Gemeinde Moormerland, zitiert. Demnach fühle sie sich über den Tisch gezogen, weil der Wirt sein Führungszeugnis nicht rechtzeitig vorgelegt habe, sodass es noch vor der Eröffnungsfeier hätte geprüft werden können. Daher, so heißt es in dem Bericht, sei die Lizenz nur unter Vorbehalt erteilt worden.

Zahl der Infizierten steigt noch immer – 34 allein im Landkreis Leer

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle noch immer an, das teilte nun der Landkreis in einer Pressemitteilung mit. Am Donnerstag (Stand 17 Uhr) lag die Zahl der Infizierten, die mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht werden, allein im Landkreis Leer bei 34 (plus vier). Hinzu kommen Folgefälle auch in anderen Landkreisen. Die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich ebenfalls noch einmal erhöht, auf jetzt 217.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Der Landkreis Leer wird seine Strategie bei Corona-Tests in Bezug auf Personen in Quarantäne erweitern, weil das Robert-Koch-Institut als oberste Gesundheitsbehörde aktuell neue Empfehlungen herausgegeben hat. Das bedeutet: Das Gesundheitsamt wird Personen, für die Quarantäne angeordnet wird, empfehlen, sich testen zu lassen – auch wenn sie keine Symptome haben. Das gilt nicht nur für neue Fälle, sondern auch für diejenigen, die sich bereits in Quarantäne befinden. Man muss aber betonen: Durch ein negatives Testergebnis wird die Quarantänezeit nicht verkürzt, da es sich um eine Momentaufnahme handelt und die Person auch Tage später noch positiv werden könnte.

Fußball nach Corona-Pause: Frauenbundesliga startet mit „Demut“

89 Tage nach dem bislang letzten Punktspiel startet auch die Frauen-Bundesliga wieder. Den Auftakt nach der Corona-Pause macht der alte und wohl auch neue deutsche Meister aus Wolfsburg. Doch auch bei den Frauen wird die Vorfreude von dezenten Misstönen getrübt.

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Ein neuer Infizierter im Landkreis Wittmund

Ein neuer Corona-Fall in Wittmund ist seit gestern bekannt geworden, das teilt der Landkreis via Facebook mit. Der Fall stehe im Zusammenhang mit dem dem bisherigen Infektionsgeschehen und sei bereits in Quarantäne vor der Bestätigung der Infektion.

Jens Spahn warnt vor neuer Spaltung der Gesellschaft

Gesundheitsminister Jens Spahn hat davor gewarnt, dass die Corona-Krise zu einer ähnlichen Polarisierung wie die Debatte über die Flüchtlingspolitik führen könnte: „Wir haben ein Wir-Gefühl erlebt. Jetzt müssen wir aufpassen“. Dass Debatten über Gesundheit oder Freiheitsrechte stattfänden, finde er richtig und wichtig, sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“. Aber: „Wir alle haben die Verantwortung, dass es nicht wieder so polarisierend wird wie teilweise in der Diskussion über die Migration. Wir müssen sehr aufpassen, dass uns das nicht wieder passiert.“

Freibäder im Landkreis Wittmund bleiben geschlossen

Für die Städte Wittmund und Esens sowie die Gemeinde Friedeburg fehlen klare Vorgaben zur Regelung der Freibadöffnung. Aus diesem Grund bleiben zunächst fünf Schwimmbäder in der Region geschlossen.

Gymnasiallehrerverband fordert Corona-Tests für Lehrer und Schüler

Angesichts der Debatte über weitere Schulöffnungen mit Präsenz ganzer Klassen ohne Abstandsregeln fordert der Deutsche Philologenverband regelmäßige Tests für Schüler und Lehrer. „Was für die Fußballer recht und billig ist, muss für Lehrer und Schüler erst recht richtig und gerecht sein“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing der Deutschen Presse-Agentur. „Vor jedem nächsten Schritt und bevor wieder mehr Unterricht stattfinden kann, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Dazu gehören auch verfügbare Corona-Tests für Lehrer und Schüler, wenn die 1,50-Abstandsregel in den Klassenzimmern nicht mehr eingehalten werden kann.“ Lin-Klitzing warnte vor „übereilten Schritten bei weiteren Schulöffnungen“, wenn der Hygiene- und Gesundheitsschutz nicht gewährleistet werden könne. Schleswig-Holstein hatte am Mittwoch entschieden, dass dort alle Grundschüler schon vom 8. Juni an wieder zur Schule gehen sollen - und zwar ohne Abstandsregeln. Ab Mitte Juni peilt auch Sachsen-Anhalt für Grundschüler wieder einen Betrieb in gesamter Klassenstärke an. (Quelle: dpa)

Corona-Krise trifft Meyer-Werft hart

Die Meyer-Werft mit ihren gigantischen Kreuzfahrtschiffen ist in schwere See geraten. In der Corona-Pandemie steht der Kreuzfahrttourismus still. Ein Neubeginn kann nur in kleinen Schritten erfolgen, neue Schiffe braucht die Branche vorerst nicht. In den langen Dockhallen der Werft in Papenburg an der Ems liegen aber drei halb fertige Ozeanriesen. Seit Anfang Mai herrscht Kurzarbeit. Seniorchef Bernard Meyer hat einen Jobabbau angekündigt.

Grünes Licht für Corona-Warn-App im französischen Parlament

Die umstrittene französische Corona-App „StopCovid“ hat grünes Licht vom Parlament bekommen. Nach der Nationalversammlung stimmte auch der Senat einer entsprechenden Vorlage der Mitte-Regierung von Premierminister Édouard Philippe zu, wie das Oberhaus des Parlaments am Donnerstagmorgen berichtete. Die App soll nun bald eingeführt werden. Das Programm soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Nutzer sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten. Gegen die App gab es immer wieder datenschutzrechtliche Bedenken - auch aus dem Lager von Präsident Emmanuel Macron. Bei der Abstimmung in de Nationalversammlung - dies ist das Unterhaus des Parlaments - hätten fünf Fraktionsmitglieder der Präsidentenpartei LREM gegen die Erklärung gestimmt, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. (Quelle: dpa)

Mehr als eine Milliarde Euro Schaden für den Deutschen Olympischen Sportbund

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat dem Sportausschuss des Bundestages eine Schadensprognose für die Vereine präsentiert, die von einem finanziellen Bedarf von mehr als einer Milliarde Euro ausgeht. Grundlage dafür ist eine Hochrechnung, die in der vom DOSB vorgestellten Präsentation „Corona bedingter Schaden für Sportdeutschland“ enthalten ist. Demnach geht der DOSB davon aus, dass jeder der rund 90.000 Vereine einen Bedarf von 12.000 Euro hat, um die Corona-Krise zu überstehen.

Tickets für Überfahrt zu fünf Ostfriesischen Inseln teurer

Seit einigen Tagen dürfen Touristen stufenweise wieder auf die Ostfriesischen Inseln, Tagestourismus ist aber noch nicht erlaubt. Das macht sich vor allem bei den Reedereien und Fährbetreibern bemerkbar, die dadurch deutliche Umsatzverluste verzeichnen. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH als Betreiberin des Fährbetriebes zwischen der Insel SPIEKEROOG und Neuharlingersiel war die erste, die die Preise für die Überfahrt angehoben hat. Schon seit dem 15. Mai müssen Touristen erheblich mehr zahlen. Bezahlte etwa ein erwachsener Frühbucher für eine einfache Fahrt bisher 15,70 Euro, so fallen jetzt 23,40 Euro an. Ohne Rabatt steigt der Ticketpreis von 17,40 auf 26 Euro. Die Regelung gilt befristet bis zum 13. Dezember.

Unternehmen aus der Region berichten von teils drastischen Einbußen

Schwierige Lage für viele Unternehmen, gute Noten für das Krisenmanagement von Bund. Land und Kommunen. Das sind zwei der Ergebnisse einer repräsentativen Konjunkturumfrage, in der die wirtschaftliche Lage von unternehmen in der Jade-Region in Zeiten der Corona-Krise erfragt wurde. An der vom Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade (AWV) in Kooperation mit Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e. V. (Wittmund) und der Wirtschaftsfördergesellschaft Varel e.V. auf den Weg gebrachten Erhebung beteiligten sich 117 Unternehmen mit 20.827 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus der Stadt Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Friesland und Wittmund.

Steuerzahlerbund kritisiert von der Leyens Corona-Aufbauplan

Der Bund der Steuerzahler hat den Plan der EU-Kommission für ein europäisches Konjunkturprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro scharf kritisiert. „In letzter Konsequenz haben wir eine Vorstufe von gemeinschaftlichen Schulden“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel dem Portal t-online.de. Er sprach von einer Vernebelung der Tatsachen und einem Weichklopfen von Steuergeldern. Besser wäre zunächst eine „knallharte Bedarfsanalyse“ der EU-Staaten, ehe Geld aus Brüssel fließt.

US-Wissenschaftler: Mehr als 100.000 Corona-Tote in den USA

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA Angaben von Wissenschaftlern zufolge mehr als 100.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das ging aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie in den USA lag nach Angaben der Universität bei rund 1,7 Millionen. Weltweit sind demnach mehr als 5,6 Millionen Fälle registriert worden - bei mehr als 350.000 Toten. Erst am Montag vergangener Woche war in den USA die Zahl von 90.000 Toten überschritten worden.

+++ Ticker vom Mittwoch, 27. Mai +++

Altmaier deutet Entlastung bei Strompreisen an

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat mit Blick auf das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung in der Corona-Krise eine Entlastung bei den Strompreisen angedeutet.

„Wann, wenn nicht jetzt, ist der Zeitpunkt gekommen, den Menschen zu sagen, Energie und Stromkosten werden auch in Zukunft bezahlbar bleiben“, sagte der CDU-Politiker im Bundestag. Zugleich sprach er sich dafür aus, die Sozialabgaben - also die Lohnnebenkosten - bei unter 40 Prozent zu halten.

Das sei kein einfaches Konjunkturprogramm, betonte Altmaier. Es gehe darum, für eine „große Welle von Innovationen“ zu sorgen. Der Wirtschaftsminister sprach von einer umfassenden „Entbürokratisierung“. Man sei bereit, „unorthodoxe Wege zu gehen, wenn es um Freiräume für Unternehmen und Beschäftigte geht“.

Die Bundesregierung will nach Pfingsten ein Konjunkturprogramm beschließen, damit die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Gang kommt. Infolge der Krise wird eine schwere Rezession erwartet. Es geht um Milliardenausgaben - der Umfang der Hilfen ist aber noch unklar. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Pauschalreisende sollen Gutscheine zurückgeben können

Wer bereits einen Gutschein für eine in der Corona-Krise geplatzte Pauschalreise akzeptiert hat, soll diesen nach dem Willen der Bundesregierung zurückgeben können. Das geht aus einem vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf hervor, mit dem sich nun der Bundestag befassen wird.

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Kabinett Eckpunkte der neuen Regelungen beschlossen, die das Justizministerium mittlerweile im Detail ausbuchstabiert hat. Demnach sollen Pauschalreisende ihr Geld zurückverlangen können, wenn der Urlaub wegen der Coronavirus-Pandemie ausfällt. Eine ursprünglich geplante Gutscheinpflicht, die helfen sollte, Insolvenzen zu vermeiden, soll es nicht geben. Sie scheiterte am Widerstand der Brüsseler EU-Kommission. Verbraucher können aber freiwillig einen Gutschein wählen, dessen Wert auch dann staatlich abgesichert ist, wenn Anbieter Pleite gehen.

Bei vor dem 8. März 2020 gebuchten Pauschalreisen, die wegen der Corona-Pandemie nicht stattfanden, sollen Reiseveranstalter Kunden statt der Erstattung Gutscheine für spätere Reisen anbieten können. Diese sollen bis höchstens Ende kommenden Jahres gültig bleiben. Insgesamt seien nach Schätzungen der Reisewirtschaft von Ende April für alle Reisen, die vor dem 8. März gebucht wurden und bis Ende 2020 stattfinden sollten, Vorauszahlungen in Höhe von rund 6 Milliarden Euro geleistet worden, heißt es in dem Entwurf. lesen Sie hier.

Nach Restaurantbesuch: Zahl der Fälle in Leer steigt weiter

In Verbindung mit einer Restaurant-Wiedereröffnung im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle weiterhin an. Am Mittwoch (Stand 17 Uhr) lag die Zahl der Infizierten, die mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, bei über 30. Das teilt der Landkreis Leer in einer Pressemitteilung mit.

Auch die Zahl der Quarantäne-Fälle hat sich noch einmal erhöht, von 154 auf 175.Das Gesundheitsamt des Landkreises Leer arbeitet weiterhin daran, alle Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen, um Kontaktpersonen gegebenenfalls in häusliche Quarantäne zu schicken und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Weiterer Todesfall im Landkreis Friesland

Der Landkreis Friesland vermeldete am Mittwochnachmittag im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen eine traurige Neuigkeiten. Am Dienstag, 26. Mai, ist eine weitere Person aus dem Kreisgebiet, die mit Covid-19 infiziert war, gestorben. Der 81-Jährige hatte laut Mitteilung eine schwere Vorerkrankung und wurde in einem Krankenhaus außerhalb des Kreisgebiets behandelt.

„Unser Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen und Freunden des Mannes.“, schreibt Landrat Sven Ambrosy und appelliert: „Der traurige Verlust eines Menschen sollte allen nochmals verdeutlichen: Setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen, werden Sie nicht nachlässig. Wir haben nicht nur eine Verantwortung für uns selbst, sondern auch gegenüber Risikopatienten“.

Nach dem heutigen Stand gibt es derzeit keine Menschen aus dem Landkreis Friesland, bei denen das Virus aktuell nachgewiesen ist. Bislang wurden insgesamt 34 Personen in Friesland positiv getestet. Am 8. April war im Landkreis erstmals ein Patient im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Keine Entscheidung zu Lufthansa-Rettunspaket

Die Lufthansa dreht vorerst eine Warteschleife: Der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft hat am Mittwoch die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets über neun Milliarden Euro vertagt. Als Grund nannte das Unternehmen in Frankfurt mögliche Auflagen der EU-Kommission, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte.Damit würde die Drehkreuzfunktion an den Heimatflughäfen Frankfurt und München geschwächt, argumentieren die Aufsichtsräte und wollen die möglichen Folgen sowie Alternativszenarien prüfen. Hierfür ist bislang allein eine Insolvenz in Eigenverwaltung als so genanntes Schutzschirmverfahren genannt worden. Der Aufsichtsrat nannte aber das Rettungspaket über den staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF die „einzig gangbare Alternative“ zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit.

Das Unternehmen war in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten, weil kaum noch Flugverkehr möglich ist. Im Konzern sind rund 138 000 Menschen beschäftigt. Zehntausende Jobs stehen wegen der Folgen der Corona-Krise auf der Kippe. Am Montag hatten Bundesregierung und Lufthansa bekannt gegeben, dass das staatliche Hilfspaket für die Fluggesellschaft stehe.

Wilhelmshaven: Neue Servicezeiten des Bürgertelefons

Das Bürgertelefon der Stadt Wilhelmshaven ist ab dem 2. Juni zu neuen Servicezeiten zu erreichen. Das Team ist persönlich unter Telefon 161616 montags bis freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr zu sprechen. Fragen können aber auch rund um die Uhr sowie am Wochenende auf elektronischem Wege gestellt werden – entweder per E-Mail an buergertelefon@wilhelmshaven.de oder über die sogenannten FAQs auf der Internetseite unter www.wilhelmshaven.de/corona.

Unterricht für alle Grundschüler ab 8. Juni in Schleswig-Holstein

Alle Grundschüler in Schleswig-Holstein sollen vom 8. Juni an wieder eine tägliche Beschulung im Klassenverband erhalten. Das kündigten Ministerpräsident Daniel Günther und Bildungsministerin Karin Prien (beide CDU) am Mittwoch in Kiel an als weitere Lockerung in der Corona-Krise. Dabei werden die Abstandsregel nicht mehr gelten, wie Prien ankündigte.

In der letzten Woche vor den Sommerferien, die am 29. Juni in Schleswig-Holstein beginnen, sollen alle Schüler aller Schulen tageweise in ihrem Klassenverband zusammenkommen. Dies bedeute aber nicht, dass alle Schüler zur gleichen Zeit in der Schule sein werden, sagte Prien. Eine Regelbetrieb finde nicht statt. Der Regelbetrieb an allen Schulen soll nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am 10. August wieder starten, kündigten Prien und Günther an.

Weiterhin keine Corona-Fälle in Wilhelmshaven

Die Zahlen in Wilhelmshaven bleiben unverändert:

Schortenser Corona-Hilfe: 14 Anträge bewilligt

Insgesamt 30 Schortenser Betriebe und Solo-Unternehmer haben finanzielle Soforthilfe aus dem Corona-Hilfsfonds der Stadt beantragt. 14 davon entsprechen den vom Rat festgelegten Förderrichtlinien und werden gefördert, das hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Schortens in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig entschieden, teilte Bürgermeister Gerhard Böhling gestern mit. Kriterien für die Bewilligung waren unter anderem eine existenzbedrohende Situation der Unternehmen und die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Die von der Coronakrise besonders betroffenen Unternehmen werden mit einer Gesamtsumme von circa 195 .000 Euro gefördert. Die einzelnen Fördersummen bewegen sich von 4000 Euro bis zum Höchstbetrag von 25 .000 Euro, sie sind ein nicht rückzahlbarer Zuschuss. Im Corno-Hilfsfonds standen 310 .000 Euro zur Verfügung. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses seien sich einig darüber gewesen, dass gegebenenfalls im Herbst – je nach Entwicklung der Corona-Pandemie – über die Verwendung des verbleibenden Betrages entschieden werden soll, erläuterte Böhling.

„Wir haben zielgerichtet unsere Unternehmen unterstützt und jeden Antrag sehr sorgfältig geprüft. Es ist uns gemeinsam gelungen schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Ich bedanke mich bei meiner Verwaltung für diesen Kraftakt“, sagte der Bürgermeister.

Die 30 Schortenser Betriebe und Solo-Unternehmer, die einen Antrag gestellt haben, wurden gestern über die Entscheidung informiert; gleichzeitig wurde der bewilligte Betrag umgehend zur Zahlung angewiesen.

Restaurantchef aus Leer wehrt sich: Alle Corona-Auflagen eingehalten

Nach einer Reihe von Corona-Infektionen in einem Restaurant im Kreis Leer setzt sich der Gaststättenbetreiber gegen seine Kritiker zu Wehr. Bei der Wiedereröffnungsveranstaltung im Restaurant „Alte Scheune“ in Moormerland habe es sich am 15. Mai nicht um eine private Party gehandelt. Er habe alle Voraussetzungen erfüllt, die gemäß Paragraf 6 der niedersächsischen Corona-Verordnung vorgeschrieben seien, hieß es am Mittwoch in einer schriftlichen Erklärung der Rechtsanwälte des Betreibers mit Datum vom 26. Mai. So seien die Tische in einem Mindestabstand von zwei Metern angeordnet gewesen und nur mit Gästen aus zwei Haushalten besetzt worden.So seien die Tische in einem Mindestabstand von zwei Metern angeordnet gewesen und nur mit Gästen aus zwei Haushalten besetzt worden. Der Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den Gästen sei jederzeit eingehalten worden. Auch habe es lückenlos geführte Listen mit den Daten der Gäste gegeben.

Nach aktuellem Kenntnisstand hatten offenbar bereits drei Gäste vor dem Abend Symptome gezeigt, die auf eine Covid-19-Infektion hindeuteten. Diese seien im Nachhinein auch positiv getestet worden. „Ohne das unverzügliche Einschreiten des Betreibers wären die Neuansteckungen nicht zeitnah aufgefallen beziehungsweise nachverfolgt worden“, hieß es in der Erklärung an das Landesgesundheitsministerium, den Landkreis Leer und die Medien.

Die Ansteckungskette unter den Gästen führte bislang zu 27 nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus. (Quelle: dpa)

Den vollständigen Artikel dazu gibt es hier.

EU-Kommission will Wirtschaft mit Milliarden-Paket unterstützen

Mit einem milliardenschweren Wiederaufbauplan will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die europäische Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Schwung bringen und modernisieren.

Erstmals sollen dafür Hunderte Milliarden Euro als gemeinsame Schulden für den EU-Haushalt aufgenommen werden. Die Details stellt von der Leyen am Mittwochnachmittag (13.30 Uhr) in einer Rede im Europaparlament vor.

Wegen des zeitweiligen Stillstands während der Pandemie wird die Wirtschaft in der Europäischen Union nach einer offiziellen Prognose dieses Jahr um 7,4 Prozent schrumpfen. Einige Länder wie Italien, Spanien und Griechenland sind besonders hart getroffen. Die EU-Staaten haben bereits ein gemeinsames Sicherheitsnetz mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro gespannt. Der Wiederaufbauplan ist nun der nächste Schritt.

Wirtschaftsexperten begrüßen die Bemühungen um ein groß angelegtes Programm. Die EU stehe vor der tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, sagte Guntram Wolff von der Brüsseler Denkfabrik Bruegel der Deutschen Presse-Agentur. „Es besteht die Gefahr einer lang anhaltenden Krise und die Gefahr, dass der Binnenmarkt und der wirtschaftliche Erfolg der EU untergraben werden.“

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die Kommission 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung Europas nach der Corona-Krise mobilisieren. Davon sollen 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite fließen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen in Brüssel erfuhr. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Jugendherbergen dürfen wieder öffnen – Lage „bedrohlich“

Das Haus in Neuharlingersiel hat als erste Herberge im ganzen Nordwesten wieder geöffnet. Eine Auslastung bis zu 60 Prozent ist erlaubt. Das ist aber nicht wirtschaftlich, warnt Resortleiterin Kubisz, die sich Sorgen macht.

Hase Safety Group in Jever baut Medizin-Produktionslinie auf

Die Hase Safety Group AG, in Jever ansässiger Hersteller und Lieferant von Arbeitsschutzkleidung, steigt in den Markt medizinischer Schutzprodukte ein. Im Sommer soll die Produktion von medizinischen Schutzmasken für den heimischen Markt aufgenommen werden.

RKI meldet 362 Neuinfektionen in Deutschland

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 362 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 179.300 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 27.05, 0 Uhr).

Kommen Kita-Öffnungen früher als gedacht?

Nach der Ankündigung Baden-Württembergs, die Kitas spätestens Ende Juni wieder vollständig zu öffnen, denkt auch Niedersachsen darüber nach, die Corona-Einschränkungen im Kita-Bereich frühzeitiger zu lockern als geplant. „Bei einer weiteren Stabilisierung des Infektionsgeschehens kann ich mir gut vorstellen, die Notbetreuung auf mehr als 50 Prozent der Regelgruppengröße weiter hochzufahren oder auch die Einrichtungen mit einem reduzierten Betreuungsangebot frühzeitig wieder zu öffnen“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Die Details will der SPD-Politiker eigenen Angaben zufolge in den nächsten Tagen mit den Kita-Trägern besprechen. „Wir möchten die Eltern schnellstmöglich bei der Betreuung entlasten und möglichst vielen Kindern regelmäßiges Spielen und Kontakt mit anderen Kindern ermöglichen“, ergänzte Tonne. Bisher ist in Niedersachsen vorgesehen, dass die Notbetreuungsgruppen maximal auf die Hälfte der Größen im Regelbetrieb ansteigen dürfen, also auf acht Kinder in Krippengruppen, 15 in Kindergartengruppen und zehn im Hort. Der reguläre Betrieb mit vollen Gruppengrößen sollte dann eigentlich erst im neuen Kita-Jahr wieder starten.

Stephan Weil will schnelle Entscheidung für neue Autokaufprämie

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil fordert eine rasche Entscheidung für eine staatliche Autokaufprämie als Konjunkturstütze in der Corona-Krise. Der SPD-Politiker begründete dies mit der schwierigen Lage der Zulieferer. „Für viele kleine und mittlere Firmen tickt die Uhr“, sagte Weil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wenn nicht schnell die Nachfrage anspringt, werden viele bald die Bücher zuklappen und sagen: Sorry, aber das war’s.“ Diese Firmen hätten weniger Reserven als große Konzerne und seien vielfach schon geschwächt in die Krise hineingegangen.

Die Forderung nach einer Kaufprämie kommt vor allem von den Autobauern und den Autoländern Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern. Weil sprach sich für umweltorientierte Prämien aus. „Ich bin sehr dafür, dass Elektroautos die meiste Förderung bekommen.“ Aber emissionsarme Benziner und Diesel sollten nicht ausgeschlossen sein. Möglich sei auch eine Brückenlösung: „Wer sich heute verpflichtet, in zwei Jahren ein E-Auto zu kaufen, könnte jetzt ein attraktives Leasing-Angebot für einen modernen Benziner oder Diesel bekommen.“ (dpa) 

+++ Ticker von Dienstag, 26. Mai +++

Einigung: Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni

Bund und Länder haben sich grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 29. Juni verlängert werden.

Dazu gehört, dass sich maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Berlin und Thüringen erfuhr. Thüringen hält sich bei neuen Kontaktbeschränkungen aber einen Sonderweg offen, ebenso andere Länder.

Verabredet wurde der Kompromiss von den Staatskanzleien der Länder und dem Kanzleramt. Stundenlange Beratungen am Montag waren zunächst ergebnislos geblieben.

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Unternehmen sollen Corona-Prämie bei Übernahme von Azubis erhalten

Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften wollen einen Einbruch auf dem Lehrstellenmarkt in der Corona-Krise verhindern. Dazu haben sie in der sogenannten Allianz für Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit verschiedene Maßnahmen vereinbart.

So sollen Betriebe, die Azubis von insolventen Firmen übernehmen, eine staatliche Prämie bekommen. Zudem soll die Beratung von Jugendlichen und Betrieben noch gezielter werden - auch mit mehr digitalen Formaten.

Die Übernahmeprämie soll es zunächst befristet bis zum Ende des Jahres geben. Wie hoch sie ausfällt, ist noch unklar. Die Details dazu würden derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, hieß es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Wirtschaft hielt sich mit konkreten Forderungen zur Höhe zurück.

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Nur wenige Unternehmen planen Reihentests für Mitarbeiter

Nach der Ankündigung der Deutschen Post, mehreren Tausend Angestellten einen Corona-Test zu ermöglichen, bleibt der Bonner Konzern damit derzeit eher die Ausnahme in der Branche.

„Reihentests sind nicht geplant“, sagte auch ein Sprecher der Paketdienstes DPD der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen sollten Mitarbeiter sich anlassbezogen testen lassen, wenn ein Verdacht auf eine Infektion auftritt. Tests in größerem Rahmen seien nur sinnvoll, wenn man sie regelmäßig durchführe, wandte der Sprecher ein. Schließlich könne sich das Infektionsgeschehen schnell ändern.

Vom Dienstleister UPS hieß es lediglich, dass Kontakt zu den Gesundheitsbehörden bestehe und man in Verdachtsfällen mit diesen kooperiere. Fälle wie der Corona-Ausbruch in einem Depot des DPD im Kreis Heinsberg zeigten, dass auch die Standorte von Paket-Zustellern anfällig für Infektionen mit Sars-CoV-2 sein können.

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Lufthansa-Rettung bei EU-Kommission noch nicht angemeldet

Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben bislang nicht mit der abschließenden Prüfung des Lufthansa-Rettungspakets begonnen. Die dafür notwendige Notifizierung sei bislang nicht erfolgt, sagte eine Sprecherin in Brüssel. Es gebe noch keine Entscheidung.Zu Auflagen, die die Kommission für ihre Zustimmung zum Rettungspaket verlangen könnte, wollte sich die Sprecherin nicht äußern. Aus CDU-Kreisen hatte es zuletzt geheißen, die Kommission wolle die Lufthansa zur Abgabe von Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München bewegen.

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Hospize verzeichnen in Corona-Krise starken Spendenrückgang

Die ambulanten und stationären Hospize in Niedersachsen verzeichnen seit Beginn der Corona-Krise einen massiven Rückgang an Spenden. Es scheine so, dass Firmen und andere Spender die Sorgen und Nöte der Hospizarbeit zurzeit nicht wahrnähmen, sagte die Vorsitzende des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung, Marlies Wegner, am Dienstag in Celle. Auch Benefizveranstaltungen könnten aktuell nicht stattfinden. Dies könne langfristig verheerende Folgen haben.Die Finanzierung der ambulanten Hospizdienste beruhe auf zwei Säulen, erläuterte Wegner. Zum einen erhielten sie auf Antrag Zuschüsse von den Krankenkassen, um Teilbereiche der Kosten zu decken, für andere Bereiche ihrer Aufgaben seien sie von Spenden abhängig. So sei die Trauerarbeit komplett von der Finanzierung durch die Kassen ausgeschlossen.

„El País“ sieht Brasilien in Corona-Krise auf gefährlichem Weg

Die spanische Zeitung „El País“ befasst sich am Dienstag in einem Kommentar mit der Politik des rechtsgerichteten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro: „Lateinamerika entwickelt sich zum neuen Epizentrum des Coronavirus, und die Lage in Brasilien ist besonders besorgniserregend. Mit 360 000 Infizierten und mehr als 22 000 Toten liegt das Land in der Region an der Spitze und weltweit auf Platz zwei. Aber hinzukommen eine irrlichternde Corona-Politik und eine schwere institutionelle Krise, bei der schon mal mit einem Putsch geliebäugelt wird. Alles das lenkt die Aufmerksamkeit in einer Zeit ab, in der die Bekämpfung des Coronavirus die Priorität der gesamten brasilianischen Politik sein sollte.Präsident Jair Bolsonaro handelt nicht nur unverantwortlich (...), sondern hat auch schon zwei Gesundheitsminister entlassen und boykottiert die Bemühungen der regionalen Regierungschefs, die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen, deren Ausmaß in Brasilien niemand kennt, weil kaum getestet wird.(...)

Viele Jugendherbergen ab Freitag wieder geöffnet

Nach rund zehnwöchiger Schließzeit geht Ende Mai ein Teil der Jugendherbergen im Nordwesten wieder an den Start: 15 der 27 Häuser in der Region werden am Freitag, 29. Mai wiedereröffnet. „Wir freuen uns sehr, dass ein Teil unserer Häuser wieder öffnen kann und haben uns mit einem umfangreichen Hygienekonzept, einer angepassten Belegung unserer Häuser und neuen Programmangeboten intensiv auf die Wiedereröffnung vorbereitet“, berichtet Thorsten Richter, Geschäftsführer des Landesverbandes Unterweser-Ems im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH). Entsprechend gehen ab dem 29. Mai folgende Standorte wieder ans Netz: Alfsee, Aurich, Borkum, Bad Zwischenahn, Jever, Juist, Leer, Meppen, Neuharlingersiel (ab 25.05.), Norddeich, Oldenburg, Osnabrück, Schillighörn, Thülsfelder Talsperre und Wangerooge. Die Jugendherberge Emden öffnet am 29.6. wieder für Gäste. Das teilte das Deutsche Jugendherbergswerk am Dienstag mit.

Corona-Prämie für Firmen bei Übernahme von Azubis

Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften wollen einen Einbruch auf dem Lehrstellenmarkt in der Corona-Krise verhindern. Dazu haben sie am Dienstag in der sogenannten Allianz für Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit verschiedene Maßnahmen vereinbart. So sollen Betriebe, die Azubis von insolventen Firmen übernehmen, eine staatliche Prämie bekommen. Zudem soll die Beratung von Jugendlichen und Betrieben noch gezielter werden - auch mit mehr digitalen Formaten. Die Übernahmeprämie soll es zunächst befristet bis zum Ende des Jahres geben. Wie hoch sie ausfällt, ist noch unklar. Die Details dazu würden derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, hieß es am Dienstag aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Wirtschaft hielt sich mit konkreten Forderungen zur Höhe zurück. (Quelle: dpa)

112 Infizierte durch Corona-Ausbruch nach Gottesdienst

Nach einem Covid-19-Ausbruch im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt verfolgen Gesundheitsbehörden weiter mögliche Infektionsketten. Aktuell würden noch 150 Personen überprüft, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten, erklärte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Dienstag. Es gebe aktuell 112 bestätigte Covid-19-Fälle.

Bei dem Gottesdienst selbst waren vor zwei Wochen laut Gottschalk 180 Personen anwesend. Viele Infektionen seien aber erst nach dem Gottesdienst geschehen. Die ersten Kontaktpersonen und Infizierten würden mittlerweile wieder aus der Quarantäne entlassen. Laut Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden momentan der Ablauf des Gottesdienstes und die Infektionsketten rekonstruiert. Mehrere Gesundheitsämter seien beteiligt. (Quelle: dpa)

Umfrage: Corona-Krise trübt die Stimmung der Deutschen

Je länger die Corona-Pandemie unser Leben bestimmt, desto stärker trübt sich die Stimmung der Menschen in Deutschland ein. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell nur noch 22 Prozent der Bevölkerung mit Hoffnungen auf das kommende Jahr. 44 Prozent der Befragten sehen den kommenden zwölf Monaten dagegen mit Befürchtungen entgegen. 27 Prozent äußern Skepsis.

Aktuelle Zahlen aus Wittmund

Aktuelle Zahlen aus Wilhelmshaven

Verein „Kinder von Tschernobyl“ will auch in Corona-Zeiten helfen

Wegen der Coronakrise wird der Dornumer Verein „Kinder von Tschernobyl“ erstmals nach 29 Jahren keinen Sommer-Besuch aus Weißrussland bekommen. Doch davon lässt sich der Verein nicht entmutigen: Er plant derzeit einen Hilfstransport für die betroffene Region.

Wittmunder Finanzamt erhält 249 Anträge auf Steuer-Stundung

Die Coronakrise hat gravierende wirtschaftliche Folgen für Wittmund: Immer öfter wird beim Finanzamt eine Herabsetzung oder Stundung von Steuerzahlungen beantragt. Mittlerweile liegt die Stundungssumme in Millionenhöhe.

Kinderbetreuung in Schortens: „Wir versuchen, den Berufstätigen zu helfen“

Vom Normal- in den Notbetrieb hat in Kitas und Krippen funktioniert, nun muss es aber auch umgekehrt gehen. Die Verwaltung in Schortens sitzt derzeit daran, den Weg von der Notbetreuung zum Normalbetrieb so reibungslos wie möglich zu organisieren. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass frühestens im August die Kapazitäten wieder voll genutzt werden können.

Gute Laune am Aktienmarkt: Dax legt deutlich zu

Am deutschen Aktienmarkt hält die gute Laune an: Nach seinem starken Wochenstart ist der Dax in den ersten Handelsminuten über die Marke von 11.500 Punkten gestiegen. Zuletzt gewann der deutsche Leitindex 1,02 Prozent auf 11.507,49 Punkte. Der MDax der mittelgroßen deutschen Werte rückte um 1,17 Prozent auf 25.378,37 Zähler vor. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gewann 1,2 Prozent.

Deutsche Post will Tausenden Angestellten Coronatests ermöglichen

Die Deutsche Post will mehreren Tausend Angestellten die Möglichkeit geben, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Wir werden deutlich mehr als 10 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten“, sagte Vorstand Tobias Meyer der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Die Tests sollten systematisch von Betriebsärzten in ausgewählten Betriebsstätten - darunter Paketzentren und Briefverteilzentren - gemäß einer Risikoeinstufung durchgeführt werden. Meyer zufolge wurden schon in der Vergangenheit Mitarbeiter auf die Krankheit Covid-19 getestet. „Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben“, sagte er. Daher müsse die Post davon ausgehen, dass sie mehr infizierte Menschen im Umkreis ihrer Betriebsstätten habe als bisher vermutet.

„Vitalpilze“ als Schutz vor Corona? Wettbewerbshüter ahnden Werbung

„Vitalpilze“ und Nahrungsergänzungsmittel als Schutz vor dem Coronavirus, „99,9 Prozent Keimreduktion“ durch eine Mundspüllösung - gegen solche Werbung mit irreführendem Bezug zur Pandemie geht die Wettbewerbszentrale reihenweise vor. Seit Mitte Februar hat die Bad Homburger Einrichtung nach Angaben vom Dienstag 159 Anfragen und Beschwerden zu unlauterem Wettbewerb im Zusammenhang mit Corona erhalten. 51 Abmahnungen wegen unlauterer Werbung und 16 formlose Hinweise habe die Selbstkontrollinstitution dabei ausgesprochen, außerdem seien 4 einstweilige Verfügungen erwirkt worden. Einige der Gerichtsentscheidungen sind noch nicht rechtskräftig. In einem Fall reichte die Wettbewerbszentrale Ende April Klage beim Landgericht München I ein (Az.: 17 HK O 5079/20). Dort geht es um ein Unternehmen, das für ein mit Vitamin C angereichertes Lebensmittel und der Abbildung einer Frau mit Mundschutz mit der Aussage warb, man könne sich mit dem Produkt vor „internationalen Viren“ schützen. (Quelle: dpa)

Baden-Württemberg will Kitas bis Ende Juni vollständig öffnen

Die Kitas in Baden-Württemberg sollen spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart, gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern werde zügig ein Rechtsrahmen erarbeitet, um „spätestens bis Ende Juni die Kitas wieder vollständig öffnen zu können“. Sie stützte sich dabei auf erste Erkenntnisse aus einer Studie zu Kindern und dem Coronavirus, an der die Uniklinik Heidelberg mit Partnern arbeitet. Diese Studie gebe Signale, wonach Kinder bis zehn Jahre als Überträger des Virus nur eine untergeordnete Rolle spielen, erklärte Eisenmann. Deshalb werde jetzt auch ein Konzept für die weitere Öffnung der Grundschulen entwickelt. „Mit diesen Schritten bieten wir Familien mit kleineren Kindern eine echte Perspektive. (Quelle: dpa)

Mehr als 178.800 Corona-Nachweise in Deutschland - über 8280 Tote

Bundesweit sind bis Dienstagvormittag mehr als 178 800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei mehr als 178 500 Fällen. Mindestens 8283 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Montagvormittag: 8252). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (Quelle: dpa)

Bundesregierung will Corona-Reisewarnung für 31 Länder aufheben

Die Bundesregierung bereitet ein Ende der weltweiten Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten vor, wenn die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Das geht aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel „Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus“ hervor, der möglicherweise bereits am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. (Quelle: dpa)

Messebauer befürchten Massenentlassungen

Angesichts des monatelangen Verbots für Messen und Großveranstaltungen rechnet die Branche mit einer großen Entlassungswelle. „Noch bevor Messen wieder durchgeführt werden können, werden weite Teile der Veranstaltungsbranche insolvent sein“, befürchtet der Geschäftsführer des Fachverbands Messe- und Ausstellungsbau (Famab), Jan Kalbfleisch, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Das Auto ohne Termin mit „Bring & Send“ anmelden

Das Straßenverkehrsamt des Landkreises Friesland hat einen neuen „Bring & Send“-Service eingeführt. Das bedeutet konkret nur noch: Formular ausfüllen, Papiere abgeben und auf Antwort per Post warten. Das bedeutet, dass für die Autoanmeldung nicht mal mehr ein Termin erforderlich ist.

Badbetreiber stehen auf dem Startblock

Seit Montag, 25. Mai, dürfen nicht nur Hotels wieder öffnen – auch Freibäder und Badestellen können ihren Betrieb aufnehmen. Doch die Badestelle in Schortens wird noch nicht wieder für Besucher geöffnet. Nicht, weil die Stadt das nicht gern möchte, sondern weil noch nicht klar ist, unter welchen genauen Auflagen eine Öffnung möglich ist, erklärt Peter Kramer, Bäderleiter der Stadt Schortens. Momentan gibt es von verschiedenen Stellen Empfehlungen, aber keine genauen Vorgaben.

Die Party ist vorbei: Clubs als Hotspots für das Coronavirus

Partygänger müssen vermutlich noch lange darauf warten, bis ihre Lieblingsdisco wieder öffnen darf. Denn in Clubs, Bars und Discos finde das Coronavirus perfekte Bedingungen für eine schnelle Verbreitung. Es ist eng, man schwitzt, schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr - „das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist. Das sind die Viren-Hotspots - gerade für das Coronavirus“, sagte der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) der Deutschen Presse-Agentur.

+++ Ticker von Montag, 25. Mai +++

WHO setzt Tests mit Malaria-Arznei vorerst aus

Nach dem kritischen Bericht über die Wirkung der Malaria-Arznei Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tests mit dem Medikament vorerst ausgesetzt.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in Genf, das zunächst möglichst viele Daten zu diesem und dem ähnlichen Wirkstoff Chloroquin ausgewertet werden sollen. Mehr dazu lesen Sie mit einem Abo hier.

Spanien will Quarantäne für Einreisende ab Juli aufheben

Das Urlaubsland Spanien will die wegen der Corona-Krise angeordnete Pflicht zur Quarantäne für aus dem Ausland Eingereiste zum 1. Juli wieder aufheben. Das meldete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf Angaben der Regierung.

Im Juli will sich Spanien, das wichtigste Urlaubsland Europas, auch für den internationalen Tourismus wieder öffnen.

Mehr dazu lese Abon­nen­ten hier.

Krankenkassen verlieren wegen Corona fünf Milliarden Euro

Den Krankenkassen in Deutschland gehen wegen der Corona-Krise einem Zeitungsbericht zufolge fast fünf Milliarden Euro verloren. Aufgrund zugleich steigender Ausgaben steuere das Gesundheitswesen auf erhebliche Defizite zu, berichtete die „Frankfurt Allgemeine Zeitung“ (FAZ, Dienstag) laut Vorabmeldung. Diese sollten aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden und könnten zu steigenden Krankenkassenbeiträgen führen.

Das genaue Ausmaß der Ausgabensteigerungen sei noch unklar, ersten Schätzungen zufolge summierten sich aber allein die Ausgleichszahlungen für Pfleger und Therapeuten sowie die Kosten für Corona-Tests an symptomfreien Personen auf 3,3 Milliarden Euro, hieß es. Wie hoch die Gesamtbelastungen für die gesetzlichen Krankenkassen seien, werde sich erst in einigen Monaten herausstellen.

Bundesregierung und Lufthansa einigen sich auf Rettungspaket

Die schwer angeschlagene Lufthansa soll zur Rettung milliardenschwere Staatshilfen bekommen. Darauf verständigten sich die Bundesregierung sowie der Lufthansa-Vorstand, wie beide Seiten am Montag mitteilen. Allerdings muss die EU-Kommission noch zustimmen, ebenso der Aufsichtsrat der Lufthansa und die Hauptversammlung. Das Paket sieht verschiedene Hilfen und Eigenkapitalmaßnahmen in Höhe von neun Milliarden Euro vor.

Die Bundesregierung teilte mit, die Lufthansa sei vor der Corona-Pandemie operativ gesund und profitabel gewesen und habe eine gute Perspektive gehabt - sei aber durch die aktuelle Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten. Das Stabilisierungspaket trage den Bedürfnissen des Unternehmens ebenso Rechnung wie den Bedürfnissen der Steuerzahler und der Beschäftigten der Lufthansa Gruppe, die auf den Erhalt eines starken Unternehmens angewiesen seien.

Gleiche Regeln für Hotels und FeWos auf Inseln und Festland

Der Landkreis Wittmund schließt eine Regelungslücke zum Inselzugang in der neuen Landesverordnung, die ab Mittwoch gilt.  Für Ferienwohnungen und Hotels gelten damit die gleichen Regeln wie auf dem Festland (7 Tage Wiederbelegungsfrist für Ferienwohnungen, nur 60 Prozent Auslastung bei Hotels). Außerdem dürfen Lebenspartner sowie Verwandte ersten und zweiten Grades /mit Partner und minderjährigen Kindern) eines Bewohners mit erstem Wohnsitz auf der Insel diese besuchen. Der Tagestourismus ist weiter untersagt.

Wittmund: Zu diesen Zeiten ist das Bürgertelefon erreichbar

Das Bürgertelefon des Landkreises Wittmund ist ab sofort bis auf Weiteres von Montag bis Donnerstag, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der zentralen Telefonnummer 04462-867000 für alle Fragen rund um das Thema Coronavirus etc. erreichbar – freitags ist dieser Telefonservice der Kreisverwaltung von 8 Uhr bis 12 Uhr geschaltet. Es gibt zunächst keinen Wochenend- oder Feiertagsbetrieb mehr.

DFB-Bundestag stimmt für Fortsetzung der 3. Liga

Die Saison der 3. Fußball-Liga wird wie geplant am 30. Mai fortgesetzt. Auf dem Außerordentlichen Bundestag stimmten 222 der 250 Delegierten am Montag für eine Fortsetzung der Spielzeit. Das entsprach einer Zustimmung von 94,87 Prozent. 16 Delegierte enthielten sich. Der Antrag auf Abbruch der Verbände aus Sachsen und Sachsen-Anhalt kam dadurch nicht zur Abstimmung.

Der Antrag hatte vorgesehen, dass es in dieser Saison keine Absteiger in die Regionalliga gibt. Die Tabelle sollte nach 27 Spieltagen gewertet werden, Tabellenführer MSV Duisburg und Verfolger Waldhof Mannheim sollten aufsteigen. Eine Fortsetzung der aktuellen Saison sollte abgelehnt werden, da das Hygienekonzept für Drittligisten schwer umzusetzen sei und die Spielzeit erst im Juli beendet wäre.

Touristische Schiffsfahrten wieder erlaubt

Touristische Schiffsfahrten sind unter Auflagen wieder erlaubt – und zum Auftakt startet die „Harle Kurier“ der Reederei Warrings bereits am Donnerstag, 28. Mai, um 11 Uhr ab Flutmole in Wilhelmshaven. Das Schiff wird heute Mittag an seinem Liegeplatz erwartet, am Mittwoch werde das Kassenhäuschen den Auflagen entsprechend vorbereitet, so ein Sprecher der Reederei auf Anfrage.

Merkel rät Ländern zu Mut und Wachsamkeit

Die Länder sollten bei weiteren Lockerungen der Corona-Regeln nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „mutig und wachsam“ vorgehen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, die Kanzlerin sei dafür, dass es zu Abstand, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln weiterhin „verbindliche Anordnungen geben soll“. Sie halte es für falsch, dabei nur auf Gebote zu setzen. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) beriet seinen Angaben zufolge am Montag mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder über das weitere Vorgehen.

Wilhelmshaven vorerst ohne aktiven Fall

Die Stadt Wilhelmshaven hat ihre aktuelle Tagesmeldung veröffentlicht – und das Ergebnis ist erfreulich:

Plaza der Elbphilharmonie wieder für Besucher geöffnet

Nach zehn Wochen Corona-Pause ist die Plaza der Hamburger Elbphilharmonie seit Montag wieder für Besucher geöffnet. Es gelten aber besondere Schutzmaßnahmen, wie das Konzerthaus mitteilte. Deshalb sei die Anzahl der Personen begrenzt, die sich gleichzeitig auf der Plaza aufhalten können. Es werde dringend zu einer Online-Vorbuchung der Tickets geraten. Die Besucher werden zudem aufgefordert, den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten und eine Gesichtsmaske etwa in Fahrstühlen oder im Shop zu tragen.

Die öffentliche Aussichtsplattform in 37 Meter Höhe über der Elbe ist ein Publikumsmagnet. Schon vor gut einem Jahr war der zehnmillionste Besucher auf der Plaza gezählt worden. Von Dienstag (26. Mai) an können auch Tickets für die Saison 2020/21 unter www.elbphilharmonie.de bestellt werden. Die Karten müssen jedoch erst bezahlt werden, wenn sicher ist, dass die Konzerte auch stattfinden.

Wiener Ärzten gelingt erste Corona-Lungentransplantation in Europa

An der Medizinischen Universität Wien ist eine Lungentransplantation bei einer Corona-Erkrankten geglückt. Nach Angaben der Universität handele es sich um die erste Covid-19-Lungentransplantation überhaupt in Europa. Der Eingriff sei dringend notwendig gewesen, die 45 Jahre alte Patientin wäre sonst voraussichtlich aufgrund eines schweren Lungenversagens gestorben.

„Aus unserer Sicht geht es ihr jetzt hervorragend, wir haben kein gravierendes Problem bisher“, sagte Klinikleiter Walter Klepetko nach dem Eingriff. „Die Organe funktionieren alle, wir sind alle zufrieden. Aber der Weg wird schon noch länger sein, bis wir sie hoffentlich endlich aus dem Krankenhaus herausbringen werden.“ Die Transplantation erfolgte bereits vor einer Woche.

So wenige Verkehrstote wie nie seit Wiedervereinigung

Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrstoten auf bundesdeutschen Straßen im März auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Bei Unfällen kamen 158 Menschen ums Leben, im März 2019 waren es noch 234 Verkehrstote gewesen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. „Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im März 2020“, hieß es. In der Regel sterben monatlich den Angaben einer Sprecherin zufolge mehr als 200 Verkehrsteilnehmer.

Fahrgastzahlen erholen sich - Bahn verstärkt Angebot deutlich

Die Fahrgastzahlen bei der Deutschen Bahn haben sich in den vergangenen Tagen wieder deutlich erhöht. „Wir liegen im Moment bei etwa 50 Prozent des Vorjahresniveaus“, sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber am Montag mit Blick auf die Buchungen. Zwischenzeitlich waren die Fahrgastzahlen in der Krise um rund 90 Prozent eingebrochen. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, verstärkt der Konzern das Angebot nun auch im Fernverkehr.

Nach und nach würden auf den wichtigen Strecken die Kapazitäten wieder verdoppelt - zunächst auf der Route zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet, sagte Huber. Dort sind demnach wieder ICE-Doppelzüge unterwegs. In der Krise war der zweite Zug weggelassen worden. Im Regionalverkehr sei das Angebot bundesweit bereits wieder bei rund 95 Prozent, sagte Huber.

Um die Ausbreitung des Virus trotz wieder mehr Fahrten zu verhindern, passt die Deutsche Bahn die Auslastungsanzeige in der Bahn-App an: Fortan sollen dort bereits zu 50 Prozent gebuchte Züge als voll ausgelastet angezeigt werden. Bei einer sehr hohen Auslastung könne auch der Ticketverkauf ausgesetzt werden, hieß es. Eine Reservierungspflicht soll es aber weiter nicht geben.

Corona-Folgen: Deutlich weniger Bauaufträge im März

Die Corona-Krise scheint die Baulust in Deutschland zu dämpfen. Im März sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 10,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Solche Rückgänge seien nicht ungewöhnlich. Dennoch deute die Entwicklung darauf hin, „dass Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben“. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerten sich die Bestellungen (real) um 10,3 Prozent.

Wilhelmshavener Freibad Nord öffnet am 30. Mai

Am Samstag, 30. Mai, ist es soweit – dann öffnet das Freibad Nord, zwei Wochen nach dem eigentlich geplanten Saisonstart. Allerdings müssen die Besucher nun besondere Vorgaben einhalten.

Hotels in Friesland empfangen wieder mehr Gäste

Ab heute dürfen Hotels wieder ihre Türen für Touristen öffnen. Voraussetzungen dafür sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung von strengen Auflagen. Außerdem dürfen nur 60 Prozent der vorhandenen Betten belegt sein.

Die Krise aus Sicht einer Verkäuferin – Maskenpflicht sorgt für Unmut

„Bitte etwas mehr Verständnis vom Kunden“ – das wünscht sich die Kassiererin Julia Klockgether. In einem Gastbeitrag berichtet sie aus ihrem Alltag und davon, dass nicht jeder Kunde die Corona-Regeln einhalten will.

Deutsche Wirtschaft bricht ein – Größtes Minus seit Finanzkrise

Export, Privatkonsum und Unternehmensinvestitionen brechen in der Corona-Krise ein: Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit erste Daten. Noch schlechter dürfte Ökonomen zufolge das zweite Quartal ausfallen.

Mehr als 178.000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 8250 Tote

Bundesweit sind bis Montagvormittag mehr als 178 500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 24 Stunden zuvor lag die gemeldete Zahl bei mehr als 178 100 Fällen. Mindestens 8252 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Sonntagvormittag: 8229). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 0,94 (Datenstand 24.5. 0 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. (Quelle: dpa)

Siemtje Möller fordert zügige Bearbeitung von Corona-Hilfen durch NBank

Für viele Unternehmen und Betriebe ist die schnelle Hilfe aus den Corona-Hilfsprogrammen von Bund und Ländern überlebensnotwendig. „Leider höre ich immer häufiger von Unternehmerinnen und Unternehmern aus meinem Wahlkreis, dass sich die Antragsbearbeitung für Corona-Soforthilfen durch die NBank zunehmend verzögert“, kritisiert Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller. Anfangs seien schnelle Bearbeitungszeiten vermeldet worden, nun warteten einige Unternehmen nach eigener Aussage mitunter wochenlang auf eine Rückmeldung der NBank, so Möller. Dies sei für alle Betroffenen, insbesondere für die stark von der Krise gebeutelte Tourismus-Wirtschaft, nur schwer zu überbrücken.

Möller hat sich daher mit einem Brief an Wirtschaftsminister Althusmann gewandt: „Im Namen zahlreicher Betriebe habe ich Minister Althusmann gebeten, die Bearbeitungswege und -prozesse der NBank zu überprüfen und die noch liegenden Anträge schnellstmöglich bearbeiten zu lassen.“ Auch eine weitere Evaluierung der Bearbeitungszeiträume habe sie gegenüber Althusmann angeregt, so Möller. „Ich sorge mich natürlich um die wirtschaftliche Situation in meinem Wahlkreis, wo neben dem Tourismus auch viele andere Branchen von der Krise hart getroffen wurden. Eine möglichst unbürokratische und zeitnahe Abwicklung der Hilfsanträge ist daher von zentraler Bedeutung, um die Situation der Betroffenen zu verbessern und das muss von Althusmann sichergestellt werden“, unterstreicht Möller ihr Anliegen. Das teilte ihre Pressestelle am Montagvormittag mit.

Schröder zu Corona-Protesten: „Idioten gab es immer“

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht in den Protesten gegen die Einschränkung der Freiheitsrechte in der Corona-Krise eine „soziale Gefährdung der demokratischen Substanz“. In der ersten Folge seiner an diesem Dienstag erscheinenden neuen Pocast-Reihe „Gerhard Schröder – Die Agenda“ wertete der Altkanzler die Proteste als „die hilflose Bewältigung von Angst“. Dazu komme teilweise politisches Kalkül von Extremisten, die diese Furcht schürten. Zudem, so Schröder weiter wörtlich: „Idioten auf dieser Welt gab es schon immer.“

Der Ex-Kanzler forderte die Bundesregierung deshalb auf, sich stärker den hasserfüllten Debatten in sozialen Medien zuzuwenden. Es müsse ein Ende des „unkontrollierten Herumalberns“ in den sozialen Medien geben. (Quelle: dpa)

Ostsee, Campingplatz oder Garten: So könnte der Sommerurlaub aussehen

Sonnen in der Toskana, feiern auf Ibiza oder Sightseeing in New York - die Corona-Krise macht den diesjährigen Urlaubsplänen vieler Menschen einen Strich durch die Rechnung.Einer Studie des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Versicherung CosmosDirekt zufolge hatte für 2020 fast jeder zweite Mensch in Deutschland schon konkrete Reisepläne und mindestens einen Urlaub fest gebucht. Doch die Möglichkeit, ins Ausland zu reisen, ist derzeit alles andere als sicher. Alternativen für Urlaubstage und die Ferien gibt es reichlich - und sind gefragt.

Griechenland öffnet Gastronomie - Reisen für alle zu Inseln möglich

Athen hat am Montag seinen Tourismus weiter geöffnet: Erstmals seit mehr als zwei Monaten konnten alle Reisende vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres sowohl per Fähre als auch per Flugzeug gelangen. Zudem wurden landesweit die Tavernen, Bars und Cafes wieder geöffnet, wie übereinstimmend griechische Medien berichteten.

Athen hatte seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur ständigen Einwohnern der Inseln erlaubt, vom Festland zu den Inseln zu fahren. Die Tavernen, Bars und Cafes könnten nur außer Haus verkaufen. (Quelle: dpa)

Deutschland rutscht in eine Rezession - Wirtschaftsleistung schrumpft

Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft mit Wucht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit erste Daten. Der Einbruch zum Jahresanfang war der stärkste Rückgang im Quartalsvergleich seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Wiedervereinigung.

Die privaten Konsumausgaben und der Export brachen im ersten Vierteljahr ein. Unternehmen investierten deutlich weniger in Maschinen, Geräte, Fahrzeuge und andere Ausrüstungen. Gestiegene Bauinvestitionen und Konsumausgaben des Staates verhinderten den Angaben zufolge einen noch stärkeren Absturz. (Quelle: dpa)

Weitere Lockerungen für Unterkünfte in Kraft

Nach der coronabedingten Zwangspause läuft der Tourismus in weiteren Bundesländern wieder an. Das Einreiseverbot für Mecklenburg-Vorpommern ist aufgehoben und in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen können Hotels wieder Gäste empfangen. Zuvor hatte das etwa in Brandenburg oder Niedersachsen nur für Ferienwohnungen gegolten. In Mecklenburg-Vorpommern konnte die Tourismusbranche nach dem Shutdown Mitte März bereits Gäste aus dem eigenen Land begrüßen, von nun an dürfen Menschen aus den anderen Bundesländern in den Nordosten - allerdings unter einigen Voraussetzungen. So muss die Buchung einer Übernachtung in einem Hotel, einer Pension oder auf einem Campingplatz vorliegen. Für Tagestouristen bleiben die Landesgrenzen weiter dicht.

Altmaier plant weitere Milliardenhilfen für Mittelstand

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mittelständische Betriebe wegen der Corona-Pandemie noch stärker unterstützen. Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollen von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen können. Ziel der Überbrückungshilfe ist, die Existenz kleiner und mittlerer Betriebe zu sichern, die von coronabedingten Auflagen und Schließungen betroffen sind. Das berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ aus einem Eckpunktepapier, das nach dpa-Informationen aus dem Wirtschaftsministerium stammt.

Gastronomie in Wilhelmshaven: Erhoffter Ansturm blieb aus

Die Gastronomie hat trotz der Lockerungen weiterhin große Probleme. Holprig verläuft die schrittweise Öffnung. Nur etwa 65 Prozent der Betriebe in Wilhelmshaven haben wieder aufgemacht und auch die Gäste halten sich mit Gastronomie-Besuchen zurück.

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