Friesland /Ostfriesland /Wilhelmshaven Wir haben aktuelle Einsätze von Polizei und Feuerwehr in der Region für Sie zusammengefasst.

+++ Dienstag, 19. Oktober +++

Vermisster 49-Jähriger wird tot in Wittmund aufgefunden

Ein 49-jähriger Mann, der am vergangenen Donnerstag in Bremen als vermisst gemeldet worden war, ist am Montag im Landkreis Wittmund tot aufgefunden worden. Das hat die Bremer Polizei am Dienstag mitgeteilt. Sie hatte die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche gebeten. Der Mann hatte seinen gewohnten Lebensbericht verlassen und einen Abschiedsbrief hinterlassen. Nach dem Auffinden des Toten liegen laut Polizei auch keine Hinweise auf Fremdverschulden vor.

Auseinandersetzung in Bockhorn: Rollerdieb soll 22-Jährigen mit Machete attackiert haben

Als ein 22-Jähriger einen Rollerdiebstahl in Bockhorn verhindern wollte, schlug der Täter mit einer Machete in seine Richtung und verletzte den Mann. Am Samstagnachmittag erhielt die Polizei Kenntnis von der körperlichen Auseinandersetzung, die sich bereits am Donnerstagabend zugetragen haben soll. Nach Aussagen des Opfers, einem 22-jährigen Vareler, sei es auf einem Parkplatz in der Südstraße in Bockhorn zu einer Auseinandersetzung gekommen, nachdem er den Rollerdiebstahl verhindern wollte.

Zum Tatzeitpunkt befanden sich gegen 21.30 Uhr mehrere Personen am Tatort, als das Opfer nach eigenen Aussagen bemerkt habe, dass der ihm persönlich bekannte 17-jährige Tatverdächtige den Motorroller eines Bekannten entwenden wollte. Als er ihn angesprochen habe, habe der 17-Jährige daraufhin mit einer Machete in seine Richtung geschlagen. Das Opfer habe seine Hände schützend vor den Kopf gehalten und den Schlag gegen den Kopf verhindert. Dadurch seien Verletzungen an beiden Händen des Opfers entstanden.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde der 17-Jährige von der Polizei in seiner Wohnung angetroffen. Die Beamten fanden die Machete vor und beschlagnahmten diese. Der vom Opfer dargestellte Tathergang wurde vom Tatverdächtigen bestritten.

Im Rahmen der andauernden Ermittlungen, in denen bereits Vernehmungen weiterer Personen erfolgten, wenden sich die Ermittler des Kriminalermittlungsdienstes der Vareler Polizei an die Bevölkerung und bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 04451 923-0 in Verbindung zu setzen.

Unfall in Wiesmoor: 80-jähriger Radfahrer verunglückt tödlich

Ein 80 Jahre alter Mann ist am Montag in Wiesmoor tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 80-Jährige gegen 14 Uhr mit dem Fahrrad auf dem Geh- und Radweg der Straße Am Ottermeer und stürzte alleinbeteiligt mit dem Rad in einen dortigen Kanal. Der 80-Jährige wurde von Ersthelfern leblos aus dem Wasser geborgen. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Streit in Wilhelmshaven: Radfahrer soll auf Auto eingeschlagen haben

Ein 57-jähriger Wilhelmshavener erschien am Montag, 11. Oktober, bei der Polizei in Wilhelmshaven und teilte den Beamten mit, dass er unmittelbar zuvor von einem ihm unbekannten Fahrradfahrer verbal angegangen worden sei. Der Anzeigeerstatter gab an, dass er mit seinem Pkw die Bremer Straße befahren habe und sich in Höhe der Einmündung Mittelstraße zwei Fahrradfahrer, ein Mann und eine Frau im Alter von 20 bis 30 Jahren, auf der Fahrbahn nebeneinander fahrend vor ihm befunden hätten. Nachdem der 57-Jährige die Beiden überholte habe, sei man an der Kreuzung an der Grenzstraße gegen 15.50 Uhr erneut aufeinandergetroffen. Dort sei dann der Fahrradfahrer zu seinem Pkw zur Fahrerseite gekommen, sei verbal aggressiv gewesen und habe gegen seinen Pkw geschlagen, der unbeschädigt blieb. Als der 57-Jährige aussteigen wollte, habe der unbekannte Radfahrer die Tür wieder zugedrückt. Der Anzeigeerstatter kontaktierte die Polizei, die Radfahrer fuhren davon. Bei der Beschreibung der Personen gab der 57-Jährige u.a. an, dass die Frau rot-schwarz gefärbte Haare gehabt habe. Im Rahmen der Ermittlungen bittet die Polizei die Radfahrer sowie weitere Zeugen um Kontaktaufnahme mit der Polizei Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421 942-0.

+++ Montag, 18. Oktober +++

Polizei fahndet nach Betrüger in Wilhelmshaven

Ein unbekannter Beschuldigter verschaffte sich am Montag, 26. April, um 9 Uhr unter einem Vorwand Zutritt in die Wohnung einer 86-jährigen Frau. Nachdem der Beschuldigte die Wohnung verließ, bemerkte die Geschädigte den Diebstahl ihrer Handtasche samt Geldbörse. In der Geldbörse befanden sich unter anderem die EC-Karte samt notiertem PIN.

Im weiteren Verlauf sind mit der Karte an zwei Geldausgabeautomaten Geldabhebungen in einer Höhe von 200 Euro bzw. 750 Euro verfügt worden.

Des Weiteren sind sieben weitere Abhebungsversuche erfolgt. Bei einer Versuchstat wurde der Beschuldigte von der Überwachungskamera videografiert.

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland wendet sich mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung und bittet darum, Hinweise der Polizei in Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421 942-0 mitzuteilen.

Zoll stoppt Drogenschmuggler mit 300 Gramm Marihuana in Norddeich

In den Mittagsstunden des vergangenen Freitags kontrollierte der Zoll Norden Passagiere der Fähre nach Norderney. Ein 37-jähriger Fahrgast verhielt sich beim Zutritt auf das Schiff auffällig und nervös. Über 300 Gramm Marihuana fanden die Zollbeamten in seiner Reistasche.

Ein ganz offensichtlich ungutes Gefühl begleitete einen 37-jährigen Passagier der Fähre nach Norderney: „Der Mann befand sich bereits auf der Gangway zum Schiff und verhielt sich sichtlich nervös. Auf halber Strecke zur Fähre kehrte er sogar um, obwohl er über einen gültigen Fahrschein verfügte“, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, zum Kontrolleinstieg.

Jenseits der Fähre beobachteten Zöllner der Kontrolleinheit Norden das auffällige Verhalten des Mannes und sprachen diesen nach seinem Verlassen der Gangway an. Schnell war klar, dass es sich um einen Drogenschmuggler handelte.

Bereits der erste Blick in seine Reisetasche offenbarte über 300 Gramm Marihuana, welches in Kunststoffbeutel verpackt war. „Über den Auslöser seiner Nervosität wollte sich der Mann nicht äußern. Vielleicht war es allein die Tatsache, dass er die Drogen bei sich trug“, erklärt Mauritz weiter. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde umgehend durch den Zoll eingeleitet. Die Drogen wurden sichergestellt. Das teilte die Polizei heute Vormittag mit.

16-jährige Radfahrerin bei Unfall in Wilhelmshaven schwer verletzt

Eine 16-jährige Radfahrerin ist bei einem Unfall am Samstag in der Gökerstraße schwer verletzt worden. Zur Mittagszeit wollte eine 77-jährige Autofahrerin auf ein Grundstück abbiegen, übersah dabei aber die 16-jährige Radfahrerin und fuhr sie an. Bei dem Zusammenstoß zog sich das Mädchen vermutlich Knochenbrüche zu. Die Polizei lobt besonders das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer, die sich um die 16-Jährige kümmerten und Hilfe anboten. Zufälligerweise handelte es sich bei den Helfern um eine Krankenschwester und drei Ärzte.

+++ Freitag 15. Oktober +++

Autos bei Unfall in der Wilhelmshavener Flutstraße zusammengeschoben

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in der Flutstraße ein Auffahrunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Eine 58-jährige Pkw-Fahrerin fuhr auf den vor ihr verkehrsbedingt wartenden Pkw einer 40-Jährigen auf, der wiederum auf den ebenfalls wartenden Pkw einer 30-Jährigen geschoben wurde. Die 40-Jährige sowie ihr Beifahrer wurden leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Der Pkw der Unfallverursacherin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Eingeklemmter Autofahrer aus Kanal bei Ihlowerfehn gerettet

Aus einem Kanal gerettet werden musste am Donnerstag gegen 14.55 Uhr ein verunglückter Autofahrer. Die Feuerwehren aus Ihlowerfehn, Riepe und Simonswolde sowie der Rüstwagen aus Sandhorst wurden zu dem Einsatz unweit des Feuerwehrhauses an der Alten Wieke in Ihlowerfehn im Landkreis Aurich alarmiert. Gemeldet wurde zudem, dass der Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Passanten den Mann allerdings bereits aus dem Fahrzeug befreien können. Die Feuerwehr Ihlowerfehn sicherte die Einsatzstelle zusammen mit der Polizei ab und unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Wagens mit einem Rettungsboot. Nach etwa 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden

Einsatz der Feuerwehr: Autos stoßen zusammen

Zu einem Verkehrsunfall im Dodoweg rückte die Feuerwehr Wilhelmshaven gemeinsam mit dem Rettungsdienst des ASB am Donnerstagabend, 14. Oktober, aus. Zwei Autos waren im Bereich des dortigen Supermarktes zusammengestoßen.

Der Fahrer eines Fahrzeuges wurde mit leichten Verletzungen ins Klinikum gebracht.Da der Verdacht bestand, dass an einem der beteiligten Fahrzeuge der Flüssiggastank beschädigt sein könnte, prüften die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Fahrzeug sowie die unmittelbare Umgebung mit Messgeräten auf eine explosionsfähige Atmosphäre. Es konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Zur Sicherheit klemmten die Einsatzkräfte die Batterie des Fahrzeugs ab, um die Brandgefahr zu reduzieren.

+++ Donnerstag 14. Oktober +++

11-Jähriger bei Unfall in Aurich schwer verletzt

Bei einem Unfall wurde am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr ein Kind in Aurich schwer verletzt. Ein 23-jähriger Esenser fuhr mit einem Volkswagen die B210 in Richtung Wittmund. An einer Bushaltestellte kreuzte ein 11-jähriger Auricher zu Fuß die Fahrbahn und wurde von dem Auto erfasst. Infolge des Unfalls verletzte sich der 11-Jährige schwer und wurde mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Müllcontainer in Wittmund in Brand gesetzt

Unbekannte setzten in der Nacht zu Donnerstag, gegen 03:00 Uhr, einen Müllcontainer in der Straße Am Schützenplatz in Brand. Durch die Polizeibeamten konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Müllcontainer verhindert werden, da diese rechtzeitig weggeschoben wurden. Es entstand ein Schaden in niedriger, dreistelliger Höhe. Hinweise nimmt die Polizei Wittmund entgegen unter Telefon 04462 9110.

Werkzeugdiebstahl in Norder Baumarkt

In einem Baumarkt in der Gewerbestraße wurde durch Zeugen am Mittwochnachmittag, gegen 14:00 Uhr, beobachtet, wie ein 51-jähriger Norder ein Elektrowerkzeug auspackte und in seiner Bekleidung versteckte. Anschließend passierte der Norder den Kassenbereich ohne das Elektrowerkzeug zu bezahlen. Der Schaden beläuft sich auf eine niedrige, dreistellige Summe.

Ladendiebstahl im Auricher Carolinenhof

Am Dienstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, betrat ein 34-jähriger Auricher ein Lebensmittelgeschäft im Fischteichweg. Der Auricher wurde durch Zeugen dabei beobachtet, wie er zwei Flaschen Alkohol in einem Rucksack versteckte und anschließend das Geschäft verließ, ohne diese zu bezahlen. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Es entstand ein Schaden in mittlerer, zweistelliger Höhe.

Trunkenheitsfahrt in Jever

Einen stark alkoholisierten Fahrer eines Transporters hat die Polizei Jever am Mittwoch, 13. Oktober, in der Bahnhofstraße angehalten. Eigentlich sollte der Fahrer aufgrund fehlerhafter Fahrzeugbeleuchtung angehalten werden. Bei der Personalienfeststellung des 55-jährigen Fahrzeugführers stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch in dessen Atemluft fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,74 Promille. Den Fahrer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Container fangen Feuer - Brand beim Esenser Einkaufszentrum am Herdetor

In der vergangenen Nacht kam es gegen 0:40 Uhr in der Esenser Innenstadt an einem Einkaufszentrum am Herdetor zu einem Brand. Hinter dem Gebäude sind aus bisher ungeklärter Ursache mehrere Rollwagen und Container mit Müll in Brand geraten.

Die Schwierigkeit bei diesem Einsatz lag darin, dass das Feuer über die Hausfassade bereits in die Zwischendecke gezogen war. Mit zahlreichen Trupps unter Atemschutz musste, teilweise mit schwerem Gerät, das Dach geöffnet werden um an die Glutnester zu gelangen.

Im Einsatz waren mehr als 120 Einsatzkräfte aus den fünf Feuerwehren der Samtgemeinde Esens und die Drehleiter des Landkreises Wittmund unter der Einsatzleitung von Thorsten Hübner, stellvertretender Ortsbrandmeister aus Esens.

Neben der Polizei, dem Energieversorger und dem Rettungsdienst war ebenfalls das Deutsche Rote Kreuz zur Absicherung der eingesetzten Einsatzkräfte vor Ort.

Nach knapp dreieinhalb Stunden konnten die letzten Feuerwehrkameraden den Heimweg antreten. Das teilte der Kreisfeuerwehrverband Wittmund heute mit.

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